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EU fordert mehr Mülltrennung: Auch Deutschland betroffen

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Deutschland unter Zugzwang  

EU will deutlich mehr Mülltrennung

18.12.2017, 17:05 Uhr | vsr/DP/stk, dpa-AFX

EU fordert mehr Mülltrennung: Auch Deutschland betroffen. Gelbe und graue Tonnen: Die Europäische Union will die Vorgaben für Recycling und Mülltrennung bis 2035 deutlich verschärfen.  (Quelle: dpa/Caroline Seidel)

Gelbe und graue Tonnen: Die Europäische Union will die Vorgaben für Recycling und Mülltrennung bis 2035 deutlich verschärfen. (Quelle: Caroline Seidel/dpa)

Die Europäische Union will die Vorgaben für Recycling und Mülltrennung bis 2035 deutlich verschärfen. Auch Deutschland muss mit Vorgaben rechnen.

Vertreter der EU-Länder und des EU-Parlaments einigten sich am Montag darauf, dass dann mindestens 65 Prozent des Hausmülls wiederverwertet werden sollen. Auch auf deutsche Verbraucher kommen damit im nächsten Jahrzehnt Änderungen und womöglich auch höhere Gebühren zu.

Auch Vorreiter Deutschland muss Anpassungen vornehmen

Deutschland ist zwar Vorreiter bei der Mülltrennung, dürfte die neuen Vorgaben aber nicht aus dem Stand schaffen. Die offizielle deutsche Recyclingquote beträgt heute 67 Prozent. Die Quote muss aber nach neuen EU-Vorgaben anders berechnet werden und dürfte danach deutlich niedriger ausfallen. Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft schätzte zuletzt, dass höchstens 40 Prozent des Hausmülls tatsächlich stofflich recycelt werden. Auch deutsche Kommunen müssen also ab 2020 womöglich teure Neuerungen einführen, um die Quoten zu erreichen.

Bis 2035 sollen höchsten 10 Prozent der Abfälle auf Deponien

Der Kompromiss von Mitgliedsstaaten und Europaparlament sieht Etappen vor: Bis 2025 soll beim Hausmüll eine Recyclingquote von 55 Prozent erreicht sein, bis 2030 mindestens 60 Prozent. Das soll dazu beitragen, dass 2035 nur noch höchstens 10 Prozent der Abfälle auf die Deponie gehen. Da einige EU-Länder von solchen Zielwerten sehr weit entfernt sind, soll es für sie Übergangsregeln geben.

Die nun erzielte Vereinbarung von Unterhändlern beider Institutionen muss noch vom Rat der EU-Länder und vom Europaparlament gebilligt werden, voraussichtlich im nächsten Frühjahr. Anschließend dürfte in Deutschland das Kreislaufwirtschaftsgesetz entsprechend geändert werden.

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