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Vorgarten: Tipps zum Vorgarten in unserem Garten-Lexikon

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Vorgarten  

Der Vorgarten - die Visitenkarte eines Hauses

18.02.2010, 12:14 Uhr | EV

Vorgarten: Tipps zum Vorgarten in unserem Garten-Lexikon. Vorgarten (Foto: imago)

Vorgarten (Foto: imago)

Zwischen Haus und Fußgängerweg beziehungsweise Straße liegt er: der Vorgarten. Dazu zählt auch der Eingangsbereich, mitunter ein PKW-Unterstellplatz sowie die Fläche für die Unterbringung der Mülltonnen. Mancherorts sind Vorgärten durch die dortigen Bebauungspläne einigen Vorgaben - besonders die Größe betreffend - unterlegen. Wer also seinen Vorgarten umgestalten oder neu planen möchte, sollte einige Vorüberlegungen anstellen.

Welcher Vorgarten passt zu Haus und Lage?

Grundsätzlich muss man sich zunächst die Frage nach der Lage beantworten, ehe man sich der nach dem Nutzen widmet. So sind bei der Planung des Vorgartens der Baustil des Hauses sowie die Nähe des Nachbarn zu berücksichtigen. Leben Sie in einem eher modernen Haus, so sollte auch der Vorgarten zeitgemäß gestaltet sein. Hierbei bieten sich beispielsweise mediterrane Gartengestaltungen an. Zu Häusern im ländlichen Stil passen Vorgärten, die eher rustikal wirken. Hier kommen Pflanzen wie Bauernrosen und Hortensienbüsche besonders gut zur Geltung.

Was macht der Nachbar?

Sollte der Vorgarten eng an den Ihres Nachbarn grenzen, ist zu überlegen, ob Sie ein gemeinsames Bild schaffen können und möchten. Ebenso ist zu bedenken, ob eine Abgrenzung durch einen Zaunes, eine Hecke oder eine Mauer sinnvoll ist. Allerdings wirken offene Vorgärten, also solche ohne Begrenzungen, generell optisch größer. Nicht zuletzt sollten Sie daran denken, was Sie zusätzlich in den Vorgarten integrieren möchten. Plätze für Carport oder Garage, Mülleimer- oder Fahrrad-Abstellplatz müssen frühzeitig bei der Planung einbezogen werden.

Welche Bedeutung hat die Lage für die Gestaltung?

Wichtig ist zudem die Himmelsrichtung, in der der Vorgarten liegt. Denn für Licht und Bepflanzung spielen sie eine große Rolle: Liegt der Vorgarten im Norden, also auf der Schattenseite, so sollten Sie versuchen der „Dunkelheit“ entgegenwirken: Leuchtende, weiße oder gelbe Blüten sowie Töpfe sollten hier Priorität haben. Zu größeren, Richtung Süden gelegene Vorgärten hingegen passen auch Zypressen, Tannen und ähnliche Arten, die Schatten werfen und recht hoch werden. Ein weiterer Tipp: Liegt der Vorgarten an einer Spielstraße, so ist darauf zu achten, dass spielende Kinder schon mal in die Bepflanzung treten können, um den Ball zu holen. Daher lohnt es sich zu überlegen, ob Sie besser robuste Pflanzen wählen.

Welche Pflanzen sind für den Vorgarten ideal?

Es gibt bestimmte Pflanzen, die sich eher für den Vorgarten eignen: An pflegeleichten, immergrünen Pflanzen haben Sie ganzjährig Ihre Freude. Ideal sind vor allem Stauden, die es in den unterschiedlichen Farben und Größen gibt. Auch immergrüne Bäume wie einige Nadelhölzer oder Lorbeerbüsche erzeugen in größeren Vorgärten ein ansprechendes Bild – das ganze Jahr. Bodendeckende Pflanzen wie Efeu machen lästiges Unkrautjäten überflüssig. Dazu sind Farbtupfer, die verteilt über das Jahr zu unterschiedlichen Zeiten blühen, ideal. So passen beispielsweise Frühblüher wie Tulpen oder Liliengewächse. Rosen lassen als Hochstämme den Vorgarten graziler wirken. Und Winterjasmin, der an der Hausmauer, am Carport oder an der Abgrenzung zu den Mülltonnen in strahlendem Gelb blüht, ist auch im Winter ein Hingucker.

 

Highlights in jedem Vorgarten

Einzelpflanzen, Einzeldekorationen oder Gruppierungen, die besonders positiv ins Auge fallen machen das Besondere eines Vorgartens aus. Dazu zählen einzelne Kübelpflanzen in besonders dekorativen Kübeln, ebenso wie größere Findlinge, Skulpturen im mediterranen Stil, Brunnen, Vogeltränken oder gar Gartenteiche. Weitere Blickfänge: in Gruppen gepflanzte Säulenzypressen, Rosenbögen an Eingängen oder Korkenzieherhaseln, die selbst im Winter einen einmalig schönen Anblick bieten. Schönheit und Nutzen können Sie vereinen, wenn Sie Küchenkräuter in Kübel pflanzen. Diese beispielsweise auf Flächen mit weißem Kies gestellt, lassen einen mediterranes Flair aufkommen. Egal, für welche Bepflanzung Sie sich auch entscheiden, es gilt: Weniger ist oft mehr, denn dezent platzierte Einzelpflanzen zeigen häufig größere Wirkungen. Zudem sollten Sie beim Pflanzen bedenken, dass sie sich im Laufe der Jahre ausbreiten.

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