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Zaun und Garten: Tipps zum Zaun und Garten in unserem Garten-Lexikon

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Zaun und Garten  

Ein Zaun am Garten schützt vor unerwünschten Eindringlingen

18.02.2010, 12:15 Uhr | JD

Zaun und Garten: Tipps zum Zaun und Garten in unserem Garten-Lexikon. Zaun-Garten (Foto: imago)

Zaun-Garten (Foto: imago)

Haben Sie einen größeren Garten, möchten Sie ihn wahrscheinlich einzäunen: Einerseits bietet ein Zaun Sichtschutz, andererseits hindert er vierbeinige Hausgenossen daran, wegzulaufen. Außerdem hält er unerwünschte Besucher fern. Wenn Sie sich für einen Zaun im Garten entschieden haben, müssen Sie ein geeignetes Material auswählen.

Gartenzäune aus Holz

Möchten Sie Ihren Zaun im Garten mit einer traditionellen Einfriedung umgeben, so ist Holz die erste Wahl. Besonders beliebt sind Lattenzäune. Hierzu werden rechteckige Holzlatten in gleichmäßigen Abständen an zwei bis drei Querbalken befestigt. Der Abstand zwischen den Latten sollte nicht größer als zwölf Zentimeter sein, damit der Zaun eine Schutzwirkung aufweist. Besonders gut schützen Jägerzäune. Bei ihnen sind die Latten scherenförmig angeordnet. So kommen auch kleinere Tiere nicht so schnell hindurch. Sie sollten aber berücksichtigen, dass Holz pflegeintensiv ist.

Gartenzäune aus Metall

Metallene Gartenzäune sind besonders stabil, wenn sie über einen guten Korrosionsschutz verfügen. Zu diesem Zweck werden sie pulverbeschichtet oder verzinkt. Bei Gittermattenzäunen sind die Stäbe miteinander verwoben zu Stabgittermatten. Als Material dient meist Aluminium oder Stahl. Mit Hilfe von Pfosten können die einzelnen Teile zu einer beliebigen Gesamtlänge zusammengefügt werden. Eine Besonderheit sind schmiedeeiserne Zäune: Sie werden meist individuell angefertigt und kosten dementsprechend mehr.

Gartenzäune aus Kunststoff

Vor allem Lattenzäune werden oft aus Kunststoff angeboten. Der Vorteil solcher Zäune: Sie benötigen sehr wenig Pflege und sind wetterfest.

Zaun und Garten: Für und Wider

Ein Zaun am Garten hat Vor- und Nachteile. So wollen viele Grundstückbesitzer eine klare Abtrennung vom Nachbargrundstück. Auch der Wind- und Sichtschutz sprechen für eine Einzäunung. Andererseits gibt es auch ein Trend gegen die Abgrenzung: Vor allem in USA liegen die Grundstücke oft nebeneinander, ohne durch einen Zaun voneinander getrennt zu sein. Besonders jungen Paaren, die ein Eigenheim erwerben, gefällt diese Aufteilung ohne Abgrenzung. Je nach der Wohnlage und den persönlichen Vorlieben muss aber jeder selbst entscheiden, ob er wirklich auf jeglichen Zaun verzichten möchte.

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