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Kräuter  

Bockshornklee: Heilkraut mit langer Tradition

30.06.2014, 09:47 Uhr | ls (CF)

Bockshornklee: Heilkraut mit langer Tradition. Bockshornklee wächst auf lehmigen Böden. (Quelle: imago/blickwinkel)

Bockshornklee wächst auf lehmigen Böden. (Quelle: blickwinkel/imago)

Bockshornklee wurde schon im Altertum in Ägypten und Indien als Heil- und Nahrungspflanze angebaut. Damit gehört das Kraut zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt. In Europa wurde die Pflanze ab dem Mittelalter von Mönchen als Heilkraut geschätzt und in Klostergärten kultiviert. Erfahren Sie hier mehr über diese universell verwendbare Pflanze.

In Vergessenheit geratenes Heilkraut

In Europa ist die heilende Wirkung des Bockshornklees ein wenig in Vergessenheit geraten. Hierzulande wird er aufgrund seiner milchanregenden Wirkung hauptsächlich in Stilltees verwendet. Dabei erklärte Sebastian Kneipp ihn noch im 19. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten Heilpflanzen. Im Nahen Osten, Nordafrika und Indien ist die Pflanze allerdings nach wie vor sowohl als Heil- und auch als Würzkraut sehr beliebt.

Bockhornklee wird bei Appetitlosigkeit, zu hohen Blutzucker- und Cholesterinwerten, Bluthochdruck, Atemwegserkrankungen, Rheuma und zur Vorbeugung von Arterienverkalkung eingesetzt. Das Heilkraut gilt als schleimlösend und entzündungshemmend. Daher wird ein Brei aus Bockshornkleesamen äußerlich auch zur Behandlung von Furunkeln, Abszessen und anderen Hauterkrankungen angewendet. Üblicherweise wird das Heilkraut allerdings als Tee aus den Samen verabreicht.

Als Würzkraut unterschätzt

In der indischen und arabischen Küche wird Bockshornklee vielseitig eingesetzt. Die Blätter werden als Gemüse verzehrt, Bockshornkleekeimlinge sind eine beliebte Salatzutat und die Samen werden als Gewürz verwendet. Das Würzkraut ist beispielsweise fester Bestandteil in Currygewürzen. Die gerösteten Samen geben vor allem vegetarischen Gerichten eine deftige Grundnote. Als Würzkraut lässt sich Bockhornklee vielseitig einsetzen, bislang wird es hierzulande vor allem von der Lebensmittelindustrie verwendet.

Bockshornklee anbauen

Der universelle verwendbare Bockhornklee wächst auch in heimischen Gärten, idealerweise auf lehmigen Böden mit geringem Stickstoffgehalt. Die Samen können zwischen März und Mai etwa direkt ins Freiland gesät werden. Die Saat muss bis zur Keimung nach etwa einer Woche feucht gehalten werden, danach benötigt der Bockshornklee nur noch bei extremer Trockenheit Wasser. Keimlinge können direkt geerntet oder stehen gelassen werden. Frische Blätter können Sie bis in den September hinein ernten.

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