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Mietrecht auf dem Balkon: Was Sie dürfen und was nicht

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Rechte und Pflichten auf dem Balkon

09.05.2011, 14:38 Uhr | dpa-tmn

Mietrecht auf dem Balkon: Was Sie dürfen und was nicht. Auf dem Balkon gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie in der Wohnung. (Foto: Imago)

Auf dem Balkon gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie in der Wohnung. (Foto: Imago)

Auf dem Balkon und der Terrasse gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie innerhalb der Wohnung. Wie der Deutsche Mieterbund (DMB) mitteilte, können Mieter daher den zusätzlichen Außenraum genauso nutzen wie den Innenraum. Allerdings gibt es dabei einige wenige Regeln zu berücksichtigen.

Laut dem Deutschen Mieterbund dürfen Stühle, Bänke, Tische oder Sonnenschirme jederzeit auf dem Balkon aufgestellt werden. Erlaubt ist auch ein unauffälliger Sichtschutz oder ein Rankengitter. Auf dem Balkon darf auch Wäsche getrocknet werden. Erlaubt sind dazu Wäscheständer, Wäscheleinen oder Wäschestangen.

Feiern ja, aber mit Rücksicht

Mieter dürfen sich auf dem Balkon sonnen, sie dürfen hier essen, trinken, rauchen oder feiern. Auch Freunde und Bekannte dürfen eingeladen werden. Allerdings ist dabei immer auf die Interessen der Nachbarn Rücksicht zu nehmen. Das bedeutet, ab 22.00 Uhr gilt auf dem Balkon Nachtruhe.

Gärtnern auf dem Balkon

Es ist erlaubt, Blumenkästen oder Blumentöpfe an dem Balkon anzubringen. Voraussetzung ist, die Blumenkästen werden ordnungsgemäß befestigt, und es ist sichergestellt, dass sie bei starkem Wind nicht herabstürzen und Passanten oder Nachbarn gefährden können. Ist das gewährleistet, dürfen Blumentöpfe auch an der Außenseite des Balkons befestigt werden, entschied das Landgericht Hamburg (Az.: 316 S 79/04).

Stellt der Mieter dagegen trotz Abmahnung des Vermieters weiterhin diverse Topfpflanzen ungesichert auf den Balkon und stürzt ein Blumentopf herab, kann der Vermieter unter Umständen nach einer erneuten Abmahnung fristlos kündigen, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 67 S 278/09).

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