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Nebenkosten: Einsicht in Originalbelege vor Ort möglich

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Nebenkosten - Originalbelege vor Ort einsehen

08.06.2011, 13:08 Uhr | dpa-tmn

Nebenkosten: Einsicht in Originalbelege vor Ort möglich. Mieter können die Nebenkostenabrechnung auch am Mietort einsehen. (Foto: Imago)

Mieter können die Nebenkostenabrechnung auch am Mietort einsehen. (Foto: Imago)

Mieter haben das Recht, die Originalbelege der Betriebskostenabrechnung einzusehen. Dazu müssen Sie normalerweise die Räumlichkeiten des Vermieters aufsuchen. Was aber tun, wenn der Vermieter an einem weit entfernten Ort wohnt? Das Landgericht Freiburg schafft Klarheit.

Haben Mieter Zweifel an der Höhe der Abgaben oder Bestehen Unklarheiten in Bezug auf das abgerechnete Leistungsspektrum, können Sie die Nebenkostenabrechnung im Original einsehen. Dazu muss der Mieter die Räume des Vermieters aufsuchen.

Klare Entscheidung des Gerichts

Wohnt der Vermieter an einem entfernten Ort, kann es dem Mieter aber nicht zugemutet werden, die Räumlichkeiten des Vermieters aufzusuchen. Das entschied das Landgericht Freiburg, nachdem ein Mieter dagegen geklagt hatte, eine 400 Kilometer entfernte Reise für die Einsicht in die Belege vorzunehmen (Az.: 3 S 348/10).

Vermieter verweigerte die Einsicht

Im verhandelten Fall lebte der Mieter in Freiburg, während der Vermieter seinen Sitz in Bochum hatte. Auf Anfrage des Mieters, die Belege am Mietort einsehen zu können, lehnte der Vermieter ab. Er argumentierte unter anderem, dass es am Wohnort des Mieters keine geeigneten Räumlichkeiten zur Einsicht geben würde.

Vermieter muss neuen Ort organisieren

Das sahen die Richter allerdings anders: Nach dem Urteil kann es dem Mieter nicht zugemutet werden, die weite Strecke von Freiburg nach Bochum zurückzulegen. Der Vermieter habe daher die Pflicht, die Einsicht in die Unterlagen am Wohnort des Mieters zu organisieren. Es kann sich dabei auch um einen öffentlichen Platz handeln.

Der Vermieter muss die Originalbelege nicht aus der Hand geben. Der Alternativvorschlag, dem Mieter Fotokopien per Post zukommen zu lassen, gilt deshalb aber trotzdem nicht. Mieter brauchen auf derlei Angebote nicht einzugehen.

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