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Heizkostenabrechnung - Was Sie bei Fehlern tun können

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Recht des Mieters  

Heizkostenabrechnung: Was Sie bei Fehlern tun können

17.05.2017, 15:15 Uhr | rr (CF)

Heizkostenabrechnung - Was Sie bei Fehlern tun können. Eine Frau kontrolliert zahlen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/seb_ra)

Kontrollieren Sie gewissenhaft die Heizkostenabrechnung (Quelle: seb_ra/Thinkstock by Getty-Images)

In der Heizkostenabrechnung schleichen sich häufig Fehler ein. Daher lautet ein wichtiger Tipp zum Sparen, die Jahresabrechnung genauer unter die Lupe zu nehmen, bevor zu viel Geld bezahlt wird. In der Verbrauchsabrechnung schleicht sich oft der Fehlerteufel ein, der ganz leicht selbst nachgerechnet werden kann.

Wer sich nicht sicher ist, kann auf fachliche Hilfe, zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale, zurückgreifen, die Tipps für den Umgang mit der falschen Kostenabrechnung geben kann. Was können Sie noch tun?

Tipps zur Heizkostenabrechnung

Besonders bei Ölheizungen stimmt die Abrechnung oft nicht. Das Problem hierbei ist, dass weder die verbrauchte Menge noch die korrekten Preise der Berechnung unterliegen. Denn viele Vermieter oder Verwalter bilden bei der Berechnung einfach eine Durchschnittssumme des Ölpreises - dies ist aber auf keinen Fall korrekt. Jede Lieferung muss mit dem jeweils aktuell gültigen Preis berechnet und auf eine Summe gebracht werden. Eine Heizöl-Abrechnung muss demzufolge immer folgende Werte enthalten: den Anfangsbestand, die jeweiligen Lieferungen und den Endbestand. Zu den einzelnen Positionen werden die dazugehörigen Preise beschrieben, addiert und vom Endbestand abgezogen. Daraus ergibt sich der korrekte Brennstoffverbrauch. Zu diesem Verbrauch kommen zusätzlich noch die Betriebs- und Instandhaltungskosten der Heizung, die ebenfalls nicht unerheblich sind. Sparen können Sie, wenn Sie die Heizung im Sommer komplett ausschalten.

Fehler bei der Heizkostenabrechnung reklamieren

Weitere häufige Fehlberechnungen liegen im Bereich der allgemeinen, auf die Heizkosten bezogenen Betriebskosten, die gerne viel zu hoch ausfallen. Der Vermieter muss alle damit verbundenen Rechnungen zur Einsicht oder in Kopie bereitstellen, daher sollten Mieter diese Regelung nicht scheuen und Durchsicht verlangen. Ab dem Zeitpunkt des Abrechnungseingangs bleiben zwölf Monate Zeit, die Abrechnungskosten zu reklamieren und um Berichtigung zu bitten.

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