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Schönheitsreparaturen - Der Mietvertrag ist entscheidend

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Schönheitsreparaturen: Der Mietvertrag ist entscheidend

24.06.2011, 13:22 Uhr | nk (CF)

Schönheitsreparaturen sind ein häufiges Reizthema im Mietvertrag. Mittlerweile hat die juristische Würdigung herausgestellt, dass der Vermieter etwaige Renovierungen beim Auszug nicht standardmäßig an den Mieter umlagern kann. Vielmehr müssen entsprechende Reglungen vertraglich festgehalten werden.

Schönheitsreparaturen müssen im Mietvertrag festgehalten werden

Wenn der zugrundeliegende Mietvertrag keinen Passus zum Thema Schönheitsreparaturen beinhaltet, muss der Mieter nach Ablauf des Vertrag die Wohnung räumen, fegen und/oder wischen. Sämtliche Schönheitsreparaturen wie beispielsweise ein neuer Anstrich obliegen in einem solchen Fall dem Vermieter. Dieser kann die dabei entstehenden Kosten für Handwerker und Material auch nicht ohne weiteres dem scheidenden Mieter in Rechnung stellen. Sofern der Mieter dafür eingespannt werden soll, muss dies von vornherein im Mietvertrag geregelt werden.

Zahlreiche Streitigkeiten vor dem Kadi haben im Zuge dessen immer wieder bewiesen, dass es dabei auch auf die richtige Formulierung ankommt. Wer die Schönheitsreparatur-Pflicht beispielsweise in Klauseln und Zusatzparagraphen zu verstecken versucht, muss eine Unwirksamkeit des Vertrags befürchten. Vermieter müssen es dementsprechend auf den Punkt bringen und beispielsweise „Die Schönheitsreparaturen sind vom Mieter zu tragen“ schreiben.

Spektrum der Reparaturen ist klar geregelt

Was gehört eigentlich zu solchen „Schönheitsreparaturen“? Auch hier gibt die Rechtsprechung mittlerweile klare Grundsätze vor: Grundsätzlich ist alles instand zu setzen, was durch ein „normales Wohnen“ im Laufe der Zeit abgenutzt wird. Dazu gehören unter anderem Wandfarbe, Tapeten, kleinere Löcher, Dübel und Schrauben. Auch Heizkörper und Heizungsrohre gehören dazu und müssen beim Auszug einem Neuanstrich unterzogen werden. Hausflur, Treppenhaus, Dachboden und Keller sind dagegen nicht zu berücksichtigen, weil sie nicht direkt zur Wohnfläche gezählt werden.

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