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Räumungsverfahren: Ihre Rechte als Mieter

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Räumungsverfahren: Ihre Rechte als Mieter

25.02.2013, 14:24 Uhr | ts (CF)

Wer mit zwei oder mehr Monatsmieten im Rückstand ist, dem droht die Räumung. Verhindern lässt sie sich in vielen Fällen durch eine sofortige Zahlung der Schulden – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Erfahren Sie hier mehr über Ihre Rechte als Mieter.

Räumung: Das darf der Vermieter

Die Ende 2012 vom Bundestag beschlossene Mietrechtsänderung sieht bei der Räumung eine Stärkung der Position des Vermieters vor. Dieser darf Ihnen als Mieter künftig fristlos kündigen, wenn Sie mit zwei oder mehr Raten der Mietkaution beziehungsweise mit zwei oder mehr Monatsmieten im Rückstand sind.

Wenn der Mieter sich nicht einsichtig zeigt, bleibt dem Vermieter nur der Weg vor Gericht, um seine Ansprüche durchzusetzen. Lässt er hingegen einfach die Schlösser auswechseln oder verschafft sich Zutritt zur Wohnung, um sie auszuräumen, verletzt dies Ihre Rechte als Mieter. Dagegen können Sie sich ihrerseits gerichtlich wehren.

Mietschulden begleichen, Räumung verhindern

Es gibt viele Gründe, warum Mieter mit den vereinbarten Zahlungen an ihren Vermieter in Rückstand geraten können – zum Beispiel eine Krankheit oder ein plötzlicher Jobverlust. Wenn Sie in einem solchen Fall nicht das Gespräch mit dem Vermieter suchen, sondern einfach Ihre Miete nicht mehr zahlen, riskieren Sie eine Räumung. Sie lässt sich nur durch eine Begleichung der Mietschulden innerhalb eines klar umrissenen Zeitraums verhindern. Hat der Vermieter geklagt, muss dies spätestens bis zum Beginn der Verhandlung geschehen sein. Eine bereits erfolgte Kündigung der Wohnung seitens des Vermieters wird dadurch wieder ungültig. Handeln Sie aber regelmäßig so, kann der Vermieter die Räumung trotzdem durchsetzen.

Räumungsklage: Rechte als Mieter wahrnehmen

Haben Sie eine Räumungsklage erhalten, dann sollten Sie die Gründe, die der Vermieter angegeben hat, genau prüfen – am besten gemeinsam mit einem Anwalt. Möglicherweise kann dann ein Widerspruch Erfolg haben, der zur Folge hat, dass das Gericht die Härtefallregelung prüfen muss. (Instandhaltung, Instandsetzung und Schönheitsreparaturen)

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