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Wasserbetten Test: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten

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Matratzen-Mythen  

Wasserbett: Was Sie darüber wissen sollten

22.09.2015, 11:46 Uhr | sk (CF) / (bec), ji

Wasserbetten Test: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten. Ein Wasserbett ist nicht jedermanns Sache. Daher sollten Sie vor dem Kauf Probeschlafen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Wasserbett ist nicht jedermanns Sache. Daher sollten Sie vor dem Kauf Probeschlafen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Wasserbett kaufen – da scheiden sich die Geister. Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass ein Wasserbett den Schlaf nicht fördere, sondern gar störe. Sei es durch Wellen, lautes Schwappen oder ein mögliches Auslaufen. Mittlerweile hat sich das Wasserbett bewährt. Wichtig ist bei der Auswahl jedoch, auf Qualität zu setzen!

1. Wasserbett: Gut für die Wirbelsäule?

Wasserbetten passen sich perfekt der Form des Körpers an und stützen die Wirbelsäule ideal – das sagen die Befürworter von Wasserbetten. Orthopäden und Schlafexperten stimmen dieser Aussage nicht immer zu. Bemängelt wird an dem Möbelstück laut "Öko-Test" die oftmals hohe Einsinktiefe, die nicht gerade förderlich für die Wirbelsäule ist.

Richtig gefüllt und vom Profi beraten lässt sich dieses Problem lösen. Das Resultat: Keine Verspannungen und keine Schmerzen, sondern erholsamer Schlaf. Die zusätzliche Wärme des individuell beheizbaren Wassers sorgt zudem für eine optimale Entspannung der Muskulatur.

2. Vor dem Wasserbett-Kauf daheim Probeschlafen

Wasserbetten sind nicht jedermanns Sache. Das Magazin "Schöner Wohnen" weist darauf hin, dass die Schlafgewohnheiten und -bedürfnisse des Einzelnen sehr unterschiedlich sind. Achten Sie daher unbedingt darauf, nur ein Wasserbett auszuwählen, auf dem Sie vor dem Kauf einmal Probe schlafen durften.

Bei vielen Anbietern können Sie als Käufer das erstandene Wasserbett mehrere Wochen testen. Grund: Der meist hohe Preis schreckte in der Vergangenheit viele Kunden ab. Um Interessenten zu überzeugen, wird Ihnen neben dem Probeschlafen oftmals ein mehrmonatiges Umtauschrecht zugestanden.

3. Wasserbett: Vinylstärke entscheidend für den Härtegrad

Ein Wasserbett ist in verschiedene Kammern untereilt. In Fachgeschäften gibt es zu jedem Modell spezielle Schauwürfel, die Ihnen einen Blick ins Innere erlauben. Hier erkennen Sie die Stärke des verwendeten Kunststoffmaterials. Die Vinylstärke ist entscheidend für die Stabilität und den Härtegrad. Mittlerweile gibt es sogenannte „Dual“-Systeme, bei denen beide Seiten des Bettes unabhängig voneinander sind und individuell an das jeweilige Körpergewicht angepasst werden können.

4. Wasserbett aufbauen: Anleitung

Ein Wasserbett können Sie selbst aufbauen. Eine Montageanleitung sollte beim Kauf beiliegen. Schon vor Beginn des Aufbaus sollten Sie einige Punkte beachten: Öffnen Sie die Pakete keinesfalls mit einem Messer, um Schäden am Material zu vermeiden. Alle Vinylelemente (Wasserkerne, Sicherheitswanne, Trennwand) sollten Zimmertemperatur haben. Dies ist vor allem bei kaltem Wetter wichtig, damit keine Risse im Vinyl entstehen.

Außerdem sollten Sie mit dem Aufbau genau dort beginnen, wo das Wasserbett später stehen soll. Wenn Sie es erst einmal befüllt haben, lässt es sich nämlich nicht mehr verschieben!

Am besten lassen Sie Ihr Wasserbett jedoch von einem Fachmann aufbauen. Lieferung und Montage werden vom Händler normalerweise angeboten. Zudem hilft Ihnen der Monteur bei der richtigen Einstellung der Füllmenge.

5. So befüllen und entleeren Sie ein Wasserbett

Beim erstmaligen Befüllen sollten Sie die Hilfsmittel, wie einen Schlauch oder andere Teile, die mit dem Wasserbett in Berührung kommen, unbedingt reinigen und desinfizieren. So verhindern Sie, dass Schmutz und Bakterien in die Matratze gelangen, was zu Gestank führen kann.

Breiten Sie die leere Matratze vorsichtig auf dem Unterbau aus, sodass auch die Ecken ausgefüllt werden. Befüllen Sie die Matratze zunächst mit etwa zwei Zentimetern Wasserhöhe. Dann können Sie die Matratze noch einmal an den Rahmen anpassen – eine vollständig befüllte Matratze lässt sich nämlich kaum noch verschieben. Sobald alles stimmig sitzt, können Sie die Matratze mit warmem Wasser befüllen. Generell gilt: Die Matratze sollte bis etwa an die Oberkante des Rahmens befüllt werden. Wenn zwei Personen im Wasserbett schlafen, sollte der Pegel etwa einen halben Zentimeter unter dem Rahmen liegen. Zum Schluss wird eine Flasche Konditionierer hinzugefügt, um die Bildung von Bakterien und Algen zu verhindern.

Um Wasser abzulassen, müssen Sie eine gereinigte Pumpe oder einen Schlauch an das Ventil anschließen. Dazu ziehen Sie den Einfüllstutzen heraus und öffnen das Ventil.

6. Die richtige Füllmenge für das Wasserbett

Damit Ihr Wasserbett langfristig keine Nacken- oder Rückenschmerzen verursacht, ist die richtige Füllmenge entscheidend. Es gibt einige Faktoren, an denen Sie erkennen, ob Ihr Wasserbett zu viel oder zu wenig Wasser hat. Wenn Ihre Wirbelsäule nicht gerade auf der Matratze liegt, sondern eine Kurve beschreibt, ist zu wenig Wasser im Bett. Sie sollten beim Liegen nicht durchhängen.

Ist hingegen zu viel Wasser in der Matratze, sinken Sie nicht tief genug ein und es besteht das Gefühl, dass der Kopf "hängt". Ihre Taille biegt sich nach oben durch, da sich das Wasserbett kaum an Ihre Körperform anpasst. Die Matratze bildet Beulen um Sie herum.

Die optimale Füllmenge ist von der Körpergröße, dem Körpergewicht und der bevorzugten Schlafposition abhängig. Daher ist die Einstellung des Wasserbettes von Person zu Person unterschiedlich und muss individuell vorgenommen werden. Die Person, die das Wasserbett nutzt, sollte sich dazu auf die Matratze legen. Eine zweite Person kann per Augenmaß oder mit einem Maßband überprüfen, ob Hals-, Lenden- und Brustwirbel sowie Knöchel und Steißbein auf einer Höhe aufliegen. Entsprechend sollten Sie wenn nötig Wasser nachfüllen oder ablassen.

7. Kann ein Wasserbett durch die Decke krachen?

Vor dem Kauf stellt sich so mancher Bewohner von Altbauten die Frage, ob die Statik des Hauses ein schweres Wasserbett aushält. Fakt ist: Fälle von Wasserbetten, die durch den Boden brechen, sind nicht bekannt. Zudem verteilt sich beim Wasserbett das Gewicht gleichmäßig. Zum Vergleich: Die Druckbelastung eines Kühlschranks von etwa 50 mal 50 Zentimetern ist höher als die gleiche Fläche eines Wasserbettes.

Übrigens brauchen Sie keine Panik vor Überschwemmungen zu haben: Die oberste Schutzschicht ist ausgesprochen dick und für den Fall der Fälle verhindert eine spezielle Auffangkammer ein Malheur. Eine solche Panne ist allerdings höchst unwahrscheinlich, so "Öko-Test". Wasserbetten können nicht platzen, da es sich um ein druckloses System handelt.

6. Mythos: Seekrank durch Wasserbett?

Besteht bei einem Wasserbett die Gefahr, seekrank zu werden? Auch hier gibt es keine bekannten Fälle, die dies belegen. Die Matratze des Wasserbetts bewegt sich nur, wenn Sie sich selbst bewegen. Zudem enthält sie Bewegungsdämpfer, die eine längere Schwingungszeit verhindern. Wasserbetten sind in unterschiedlichen Beruhigungsstufen erhältlich, die sich dem eigenen Wohlbefinden individuell anpassen.

8. Kosten und Pflege des Wasserbettes

Da sich auf dem Vinyl Kondenswasser und Schweiß sammeln, braucht das Bett eine Heizung zur Verdunstung. Das verbraucht einiges an Strom. Die Kosten liegen bei rund hundert Euro im Jahr.

Auch die Pflege sollten Sie mit einberechnen: Ein spezieller Vinyl-Reiniger reicht aus, um die Matratze regelmäßig zu säubern. Achten Sie hierbei jedoch auf Qualität – kaufen Sie von Herstellern, die sich längere Zeit auf dem Markt bewährt haben.

9. Diese Wasserbett-Varianten gibt es

SoftsideWassermatratze (in jedes Bett einbaubar oder freistehend)
HardsideWasserkern (durch festen Bettkastenrand gehalten)
MasterpieceWasserkern (gepolsterter Möbelrahmen, Mischung aus Soft- und Hardside)
NiveauWasserkern mit Ausgleichstank (für unterschiedliche Körpergewichte)
LeichtgewichtWassermatratze mit geringer Füllhöhe (kann auf gewöhnliche Matratze aufgelegt werden)
HöhenverstellbarWasserbett mit flexiblem Kopf- und Fußbereich

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