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Duschen: die Dusch-Trends 2012 – iPod-Dusche sorgt für Wirbel

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Wellness-Dusche  

Wellness pur: So duscht man heute

05.06.2012, 16:31 Uhr | hadiet, dpa-tmn, zuhause.de

Duschen: die Dusch-Trends 2012 – iPod-Dusche sorgt für Wirbel. Im Design orientiert sich diese Dusche am Apple iPod. (Quelle: Hersteller)

Im Design orientiert sich diese Dusche am Apple iPod. (Quelle: Hersteller)

Das Bad wird zunehmend zu einem der wichtigsten Räume im eigenen Heim. Denn hier lässt es sich nach einem harten Arbeitstag wunderbar entspannen. Und das ganz unabhängig davon, wie groß das Badezimmer ist. Auch auf engstem Raum findet sich noch Platz für eine tropische Regendusche. Oder doch lieber einen berauschenden Wasserfall? Unsere Foto-Show zeigt einige der modernen Wellness-Duschen.

Bereits im alten Rom schwärmte man für die Kraft des Wassers aus heißen Quellen. Was in der Antike den Privilegierten vorbehalten war, ist heute zum Glück auch für den durchschnittlichen Haushalt machbar: Wellnessduschen und Wannen mit Designerarmaturen für ein prickelndes Dusch- und Badeerlebnis.

Duschen wie im Luxushotel

Noch nie wurde das Badezimmer mit so viel Aufwand ausgestattet wie heute. "Die Leute richten sich inzwischen ihre Badezimmer so ein, wie es eigentlich Wellness-Hotels tun. Das reicht von der Regenbrause im Tropenstil über Champagner-Perleffekt in Whirlpools bis hin zu Hochdruckmassagen und Nebel in Duschkabinen", sagt Simone Struve, Sprecherin bei Villeroy & Boch.

Das Bad von heute wird größer

Auch nimmt das Badezimmer heute mehr Platz in der Wohnung ein. "Früher waren es durchschnittlich sechs Quadratmeter, heute sind es bereits acht", weiß Struve. Und Paul Flowers, Chefdesigner bei Grohe, erläutert: "Das Badezimmer ist das letzte Refugium für Entspannung. Es ist ein emotionaler Raum, der nicht nur der Reinigung dient, sondern auch ein Ort, um dem Tempo des Alltags zu entkommen."

Heilende Wirkung durch moderne Technik

Moderne Duschen können daher mehr als nur reinigen, sie verwöhnen auch: "Die medizinische und heilende Wirkung von Wasser wird bei den technischen Entwicklungen zunehmend berücksichtigt", sagt Jens Wischmann von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft in Bonn.

Entspannende Massage in tropischem Nebel

Die neuesten Multifunktionsduschen haben etwa Systeme zur Rücken-, Nacken- und Fußreflexzonenmassage. Wasser kommt dafür nicht nur von oben, sondern in verschiedenen Höhen von der Seite. Außerdem lassen sich manche Duschen in ein Dampfbad umwandeln. Ein Generator, der alle 20 bis 30 Anwendungen entkalkt werden muss, sorgt bei Temperaturen von bis zu knapp 50 Grad für Nebel.

Licht- und Aromatherapie für Zuhause

Wer will, kann das fließende Wasser beleuchten und so den Traum einer eigenen Licht- oder Aromatherapie in der Dusche wahr werden lassen. Auch das Wasser in vielen Badewannen und Whirlpools kann in Farbe getaucht werden. Musik über Lautsprecher sorgt für Entspannung oder ist Begleitung zum Gesang unter der Dusche.

Wunsch-Baden per Zeitschaltuhr

Kompliziert soll die Bedienung den Herstellern zufolge nicht sein: Bei einem System von Villeroy & Boch kann etwa die Befüllung der Badewanne dank Zeitschaltuhr 24 Stunden im Voraus programmiert werden. Es werden drei Kombinationen aus Wassermenge und Temperatur gespeichert.

Wassertemperatur und Strahlarten programmieren

"Erstmals lassen sich durch unsere Technik verschiedene Strahlarten zu vorprogrammierten Choreographien aus Wassertemperatur und -menge kombinieren, die die individuellen Badrituale bereichern", erläutert Andreas Dornbracht, Geschäftsführer des gleichnamigen Herstellers. Und Paul Flowers von Grohe prognostiziert: "Themen wie Beleuchtung, Unterhaltung und die Einstellung auf die jeweilige Tageszeit werden zunehmen. So kann am Morgen vitalisierend geduscht werden, am Abend wird dann die Dusche oder Wanne auf Entspannung programmiert."

Duschkabinen sind variabel

Multifunktionsduschen werden wie gewöhnliche Duschen als geschlossene Kabinen in verschiedenen Größen und Ausführungen angeboten. Die Kabinen gibt es als Eck- oder Vorwandeinbau und als Einbau in Wandnischen. Oft bieten sie Platz für zwei Personen.

Duschdesign orientiert sich an den neuesten Trends

Dabei kommt das Design nicht zu kurz: Der Duschkabinenbauer HSK orientiert sich für die Nasszelle etwa an beliebten Designs aus dem Alltag der Verbraucher. Sprecherin Claudia Bachmann berichtet von einer Serie, die sich am iPod-Design orientiert.

Barrierefreies Design für Senioren und Kranke

Vermehrt bieten die Hersteller Ausstattungen für Senioren an: Ebenerdige Duschen, leicht zu reinigende Oberflächen und leicht bedienbare Armaturen. "Das generationengerechte Bad und die Sicherheit in der Dusche sind aktuelle Themen", sagt die Kölner Innenarchitektin Birgit Hansen, die vornehmlich Badezimmer gestaltet.

Allerdings sollten Senioren im Handel extra nach diesen Sondereinrichtungen fragen - denn sie werden oftmals aus Marketinggründen nicht extra für Senioren ausgezeichnet, wie Simone Struve erläutert. "Die Leute wollen sich mit dem Thema nicht beschäftigen, aber die Industrie ist trotzdem gefordert, diese altersgerechten Kollektionen anzubieten."

Wenig Wasser, viel Spaß

Neben der Erfüllung von Komfort-Wünschen machen sich die Bad-Designer auch Gedanken hinsichtlich der ökologisch nachhaltigen Nutzung. "Neue Verwirbelungstechniken und die Zufuhr von Luft senken den Wasserverbrauch deutlich ohne Komfortverlust", berichtet Jens Wischmann von den Entwicklungen in der Branche.

Hansgrohe zum Beispiel bietet ein Ecosmartsystem an: Die Duschstrahlen richten sich nach den durchschnittlichen Körperformen aus, und das reduziert den Wasserverbrauch. Den Unternehmensangaben zufolge werde so bis zu 50 Prozent weniger Wasser verbraucht. Und durch einen geringeren Energieverbrauch zum Wasseraufheizen reduziere sich auch der CO2-Ausstoß.

Kritiker der Luxus-Duschen halten aber dagegen. "Der Verbrauch bei Multifunktionsduschen ist natürlich höher. Es wird mehr Wasser und Energie für die verschiedenen elektronischen Komponenten benötigt", sagt Birgit Hansen. Nichtsdestotrotz ist man aber auf dem richtigen Weg, denn es wird auch in Zukunft in beide Richtungen weiter gearbeitet – sowohl am Komfort als auch an der energiesparenden Technik.

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