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Die neun schlimmsten Sünden im Arbeitszimmer

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Die neun schlimmsten Sünden im Arbeitszimmer

19.12.2011, 09:47 Uhr | Karin Henjes, zuhause.de

Die neun schlimmsten Sünden im Arbeitszimmer. Ein Glastisch als Arbeitsplatz kann den Sehnen schaden.  (Quelle: imago)

Ein Glastisch als Arbeitsplatz kann den Sehnen schaden. (Quelle: imago)

Hier mal eine Stunde zu Hause telefoniert, dort mal einen Abend am Laptop verbracht – ruckzuck ist der halbe Arbeitsplatz nach Hause verlegt. Ob das Home Office eher einem Segen oder einem Fluch gleicht, hängt von der jeweiligen Gesamtsituation ab. Eins aber ist sicher: Bei einem größeren Arbeitsaufkommen zu Hause reicht der PC-Tisch, der abends in die Ecke gerollt wird, nicht mehr aus.

Wer meint, mit einem "ordentlichen" Stuhl passend zum PC-Tischchen sei das Home Office dann doch perfekt, täuscht sich. Es gibt zahlreiche Fehler, die Heimarbeiter in ihrer Gesundheit beeinträchtigen. Barbara Schwaibold vom Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel in Wiesbaden verrät im Gespräch mit zuhause.de, was im Home Office tabu sein sollte.

Kein blendendes Licht im Home Office

Zu den drei schlimmsten No-Gos zählt blendendes Licht. Der Arbeitsplatz muss immer so angeordnet sein, dass das Licht, sei es die Sonne oder eine künstliche Beleuchtung, beim Arbeiten nicht blendet. Auch im PC-Bildschirm, ohne den ja kaum ein Home Office auskommt, soll es sich nicht spiegeln.

Der falsche Lichteinfall ist nicht nur extrem schädlich für die Augen, sondern kann sogar Schulterverspannungen, Nackenschmerzen oder Kopfweh und in der Folge schlimmere orthopädische Erkrankungen verursachen. Idealerweise wird der Schreibtisch im rechten Winkel zum Fenster aufgestellt, welches der Heimarbeiter bei Bedarf per Jalousie oder Vorhang abdunkeln kann.

Schlechter Stuhl? Nein, danke!

Das zweite ganz große No-Go ist ein unbequemer Stuhl. Wer ein, zwei Stunden pro Woche sein Home Office öffnet, kann dies schon einmal auf dem Küchenstuhl oder dem Sofa tun. Alle anderen sollten unbedingt darauf achten, dass der Arbeitsplatz individuell an den Körper angepasst wird. Sowohl die Sitzhöhe als auch die Armlehnen eines Stuhls müssen einstellbar sein. Unerlässlich ist darüber hinaus eine bewegliche Rückenlehne, die das dynamische Sitzen unterstützt. Ober- und Unterschenkel sollten beim Sitzen idealerweise einen rechten Winkel bilden. Sonst drohen orthopädische Beschwerden, die sich immer weiter verschlimmern. Kommen also lange Autofahrten oder Sofa-Lümmelabende hinzu, wird man spätestens nach ein paar Jahren die Strafe dafür zahlen.

Starre Tische sind out

Das dritte große Tabu: Der Schreibtisch sollte keinesfalls statisch sein, sondern muss unbedingt auf den Nutzer oder die Nutzerin eingestellt werden. Idealerweise justiert man erst den Stuhl und passt sodann die Höhe des Schreibtischs daran an. Wird der Unterarm mit den Handballen auf dem Tisch platziert, sollte der Oberarm rechtwinklig dazu stehen.

No laptop, please

Was in der arbeitsrechtlichen Bildschirm-Verordnung steht, gilt auch für Heimarbeiter, die gesund bleiben möchten: Mit dem Laptop darf nicht dauerhaft hantiert werden. Eigentlich muss ein Computer-Bildschirm mindestens 50 Zentimeter vom Gesicht entfernt und auf Augenhöhe platziert sein. Schon das ist mit dem Laptop kaum möglich. Zudem können in der Regel die Arme nicht abgelegt werden. Das fatale Ergebnis: Sie hängen dauerhaft in der Luft – Sehnenscheidenentzündung, Tennisarm und andere Leiden sind vorprogrammiert. Außerdem bewirkt der Laptop eine gebückte Arbeitshaltung. Die Alternative: Schließen Sie zu Hause – und gegebenenfalls auch im Büro – eine Tastatur, einen Extrabildschirm und eine Maus an.

Kein Glas, kein Weiß

Die Schreibtischoberfläche sollte ebenfalls sorgfältig gewählt werden. Glasplatten sind zwar schick, aber relativ kalt. Der Heimarbeiter wird es also automatisch vermeiden, mit ihnen in Berührung zu kommen. Das führt zu angehobenen Armen und somit zu Sehnenscheidenentzündungen und anderen körperlichen Beschwerden. Ebenso schädlich ist eine grellweiße oder reflektierende Schreibtischoberfläche: Die blendet nämlich. Vermeiden Sie außerdem scharfe Kanten, insbesondere wenn Kinder im Haus sind.

Gefährlicher Kabelsalat

Zugegeben – es ist mitunter eine echte Herausforderung, die vielen elektronischen Artikel, die heute zum Home Office gehören, sinnvoll, ordentlich und am besten auch noch unsichtbar miteinander zu verbinden. Dennoch: Kabelkraken werden schnell zu Stolperfallen, vor allem für Kinder. Da kann dann schon mal der Bildschirm auf den Kopf des Kleinen fallen, oder der Partner über das Akkukabel vom Laptop. Am besten mit Kabelkanal vorbeugen oder Arbeitszimmermöbel mit Kabelführungs-Vorrichtungen kaufen. Den Chaos können Sie auch mit weiteren Ideen gegen Kabelwirrwarr bändigen.

Stressmacher Schwarz-Weiß

In welchen Farben das Home Office am besten eingerichtet wird, ist Geschmackssache. Manch einer findet Blau beruhigend, ein anderer schwört auf lebhaftes Rot oder harmonisierendes Grün – letzteres wird auch von Arbeitspsychologen empfohlen. Wie die einzelnen Farben wirken, finden Sie mit unseren Tipps zur Farbgestaltung heraus. Grundsätzlich gilt aber: kein grellweißes Büro, denn das strengt die Augen zu sehr an (siehe oben). Schwarz wiederum sollte nicht die Farbe der Schreibtischplatte sein: Der Kontrast zum meist weißen Papier, das trotz Digitalisierung noch nicht abgeschafft worden ist, schadet den Augen ebenfalls.

Chaos vermeiden

Nicht jeder Heimarbeiter hat die Möglichkeit, sich in ein eigenes Zimmer fernab vom Lärm der Mitbewohner zurückzuziehen. Psychologisch angeraten ist es aber, sich einen Platz zu schaffen, an dem Sie die Tür zumindest zeitweise schließen können, um in Ruhe nachzudenken, zu telefonieren oder zu schreiben. Sonst sind die großen Vorteile des Home Office – keine ständigen Ablenkungen durch Kollegen und eine angenehme, selbst gestaltete Umgebung – schnell hinfällig.

Gutes Sitzfleisch unerwünscht

Sitzfleisch mag bei manch einer langen Konferenz am Arbeitsplatz das A und O sein – bezogen auf die tägliche Arbeit aber ist es fast schon tödlich. Wer nach jeder Stunde aufsteht, sich die Beine vertritt, vielleicht sogar ein paar Lockerungsübungen macht, tut hingegen bereits allerhand für seine Gesundheit. Studien haben erwiesen, dass Angestellte mit einem mobilen Arbeitsverhalten zahlreichen körperlichen Leiden vorbeugen können, zum Beispiel Diabetes oder einer Erkrankung der Herzkranzgefäße. Auch ein Tisch, der zum Stehpult umgewandelt werden kann, oder ein kleines Zusatz-Stehpult fördern den Haltungswechsel.

Mit unserer Foto-Show können Sie sich ein Bild von den schlimmsten Fehlern beim Home Office und den Alternativen dazu machen.

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