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Wohnen im Alter: Wohnzufriedenheit beeinflusst Lebenserwartung

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Schöner wohnen, länger leben

12.09.2012, 08:08 Uhr | djd/pt

Wohnen im Alter: Wohnzufriedenheit beeinflusst Lebenserwartung. Die Wohnzufriedenheit hat einen sehr großen Einfluss auf die allgemeine Lebenszufriedenheit im Alter. (Quelle: djd/Ergo Direkt Versicherungen/thx)

Die Wohnzufriedenheit hat einen sehr großen Einfluss auf die allgemeine Lebenszufriedenheit im Alter. (Quelle: djd/Ergo Direkt Versicherungen/thx)

Eine barrierefreie Wohnung mit Aufzug, in einem grünen und lebendigen Stadtteil und das Ärztehaus direkt über die Straße: Für immer mehr Menschen nimmt das Wohnen einen hohen Stellenwert ein, wenn es um die Qualität des Lebensabends geht. Das bestätigt auch eine Studie über die Auswirkungen des Wohnens auf das körperliche und seelische Befinden, die im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen erhoben wurde. Demnach stufen rund ein Drittel der Befragten den Einfluss des Wohnumfeldes auf die Lebenserwartung als sehr hoch ein.

Laut dem Statistischen Bundesamts kann ein 2009 in Deutschland geborener Junge erwarten, 77 Jahre alt zu werden. Bei den Mädchen sind es sogar 83 Jahre. Die Lebenserwartung der Neugeborenen liegt damit um sage und schreibe 13 bis 14 Jahre höher als noch Anfang der 50er Jahre in Westdeutschland – und Altersforschern zufolge ist bei diesem Trend kaum eine Grenze in Sicht. Doch wie sollen die Wohnmodelle für immer älter werdende Menschen aussehen? Fest steht, dass das Wohnen im Alter immer wichtiger wird.

Wohnzufriedenheit sorgt für Lebenszufriedenheit

Einen entscheidenden Einfluss auf das körperliche und seelische Befinden und damit auch auf die Lebenserwartung hat die Wohnzufriedenheit. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen wissen, ob den Bundesbürgern dieser Zusammenhang bekannt ist. Fast jeder Dritte (31 Prozent) meinte, dass der Einfluss des Wohnens auf die Lebenserwartung sehr hoch sei, 36 Prozent hielten den Einfluss für "eher groß". Nur 21 Prozent sahen den Einfluss für eher gering an, zehn Prozent erkannten überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Wohnen und Lebensdauer.

Die weitaus meisten der von TNS Emnid Befragten sind der Ansicht, dass das Wohnen einen sehr großen oder großen Einfluss auf die Lebenserwartung habe. (Quelle: djd/Ergo Direkt Versicherungen)Die weitaus meisten der von TNS Emnid Befragten sind der Ansicht, dass das Wohnen einen sehr großen oder großen Einfluss auf die Lebenserwartung habe. (Quelle: djd/Ergo Direkt Versicherungen)

Um die Wohnform frühzeitig Gedanken machen

Über die im Alter gewünschte Wohnform sollte man sich wegen ihrer Bedeutung frühzeitig Gedanken machen. Viele Menschen können sich etwa mit dem Gedanken an eine Wohngemeinschaft anfreunden. "Falls das Gefüge insgesamt harmoniert, ist eine WG das beste Mittel gegen die Einsamkeit im Alter", betont Heike Bohnes, unabhängige Sachverständige für Pflege aus Aachen. Vergessen werden dürfe aber nicht das Risiko, dass der eine oder andere Mitbewohner irgendwann pflegebedürftig werde.

Die Kosten für eine qualitativ hochwertige Pflege können im Regelfall nicht aus den Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung gedeckt werden. Für den Ernstfall lässt sich aber vorsorgen. "Bei einer Pflegetagegeldversicherung bekommt der Versicherte im Pflegefall einen bestimmten Betrag im Monat zur Verfügung gestellt, mit dem er die Versorgung nach Belieben sicherstellen kann – ganz unabhängig von der konkreten Wohnsituation", rät Dieter Sprott, Experte für Pflegezusatztarife bei den Ergo Direkt Versicherungen.

Pflege: 72 Prozent setzen auf den Partner oder Angehörige

Der demografische Wandel führt dazu, dass sich immer mehr Bundesbürger Gedanken zum Thema Pflege machen. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen wissen, wie die Deutschen im Fall der Pflegebedürftigkeit am liebsten versorgt würden. 72 Prozent möchten am liebsten zu Hause vom Partner oder von Familienangehörigen gepflegt werden, nur 17 Prozent bevorzugen das Heim mit seinen Fachkräften, acht Prozent könnten sich die Pflege daheim durch eine professionelle osteuropäische Pflegekraft vorstellen.

Damit man bei Bedarf möglichst lange in den eigenen vier Wänden gepflegt werden kann, sollte man rechtzeitig vorsorgen und Haus oder Wohnung barrierefrei umbauen. Inzwischen gibt es eine Fülle von Anbietern und Herstellern, mit deren Produkten sich der Wohnraum seniorengerecht umgestalten lässt, ohne dass er hinterher aussieht, wie ein Krankenzimmer. Ein barrierefreies Badezimmer beispielweise kann durchaus alle moderne ästhetischen Bedürfnisse erfüllen.

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