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Wohnfläche berechnen: Vermieter und Verkäufer schummeln häufig

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Wohnfläche berechnen  

Viele Wohnungen viel zu klein

18.09.2012, 08:35 Uhr | Stiftung Warentest

Wohnfläche berechnen: Vermieter und Verkäufer schummeln häufig. In vielen Kauf- und Mietverträgen stimmt laut Stiftung Warentest die angegebene Wohnfläche nicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In vielen Kauf- und Mietverträgen stimmt laut Stiftung Warentest die angegebene Wohnfläche nicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mietern und Immobilienkäufern rät die Stiftung Warentest zur Vorsicht bei Vertragsabschluss. In vielen Miet- und Kaufverträgen sei die Wohnfläche viel klein angegeben. Um nicht Gefahr zu laufen, viel zu viel zu bezahlen, müssten Wohnungssuchende schon vor der Unterzeichnung genauestens nachmessen, ob die im Vertrag angegebene Wohnfläche mit der tatsächlichen auch wirklich überein stimmen.

Beträgt die Abweichung des tatsächlich zur Verfügung stehenden Wohnraums bei Mietwohnungen über zehn Prozent, kann die Miete anteilig gekürzt werden. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hin. Auch die Vorauszahlungen für Nebenkosten fallen geringer aus. Bei geringeren Abweichungen geht der Kunde leer aus.

Beim Mietvertrag ist die Berechnung der Wohnfläche gesetzlich geregelt

Wenn nichts anderes vereinbart ist, richtet sich die Berechnung nach der Wohnflächenverordnung. Sie regelt zum Beispiel, dass Abstellräume innerhalb der Wohnung zur Wohnfläche gehören, Garagen und Abstellräume außerhalb der Wohnung aber nicht, genauso wenig wie Keller und Waschküchen.

Flächen unter Dachschrägen und Treppen zählen gar nicht, wenn zwischen Boden und Decke weniger als ein Meter Platz bleibt, und nur zur Hälfte bei einer Höhe zwischen ein und zwei Metern.

Beim Kaufvertrag gilt die Wohnflächenverordnung nicht immer

Komplizierter sind Kaufverträge: Fällt erst im Nachhinein auf, dass die Wohnfläche kleiner ist, als erwartet, wird es später schwierig, den Kaufpreis zu mindern, Schadenersatz zu verlangen oder den Vertrag rückgängig zu machen. Denn ob die Zehn-Prozent-Regel oder die Wohnflächenverordnung auch für Kaufverträge gilt, liegt im Ermessen der Gerichte. Kaufinteressenten sollten eine Immobilie also lieber vor Vertragsunterzeichnung genau ausmessen.

Bauingenieure und Architekten helfen bei der Berechnung der Wohnfläche

Im Zweifel kann die Wohnfläche auch durch einen Architekten oder Bauingenieur exakt bestimmt werden. Im Streitfall kann ein schriftliches Gutachten hilfreich sein. Das kostet allerdings einige hundert Euro. Wenn dabei allerdings auffällt, dass die Wohnfläche tatsächlich zu niedrig angegeben war, können sich die Ausgaben schnell rentieren.

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