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Mietrecht im Fall des Todes des Mieters oder Vermieters

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Mietrecht im Fall des Todes des Mieters oder Vermieters

26.09.2013, 09:21 Uhr | af (CF)

So tragisch der Tod als Ereignis auch ist, stellt sich Hinterbliebenen doch oft die Frage, was mit der Wohnung des Verstorbenen passiert und welche Rechte und Pflichten es für sie gibt. Hier erfahren Sie, was das Mietrecht über Todesfälle bereithält.

Tod des Mieters: Mietverhältnis besteht weiter

Stirbt ein Mieter, bleibt das Mietverhältnis zunächst weiter bestehen. Entweder wird es von anderen Personen übernommen, zum Beispiel nahen Angehörigen oder Mitbewohnern des Verstorbenen, oder von diesen beendet. Unabhängig davon, ob die Angehörigen bereits im Mietvertrag standen oder nicht, können sie diesen übernehmen. Die Miete gehört allerdings auch zum Erbe. Das bedeutet, dass gesetzliche Erben verpflichtet sind, die Miete zu begleichen, eventuell den Vertrag zu kündigen und die Wohnung in einen bewohnbaren Zustand zu bringen.

Sonderkündigungsrecht

Die Erben des verstorbenen Mieters sind nicht verpflichtet, das Mietverhältnis dauerhaft fortzuführen. Nach dem Todesfall haben sie einen Monat Zeit, um die Wohnung per Sonderkündigungsrecht zu kündigen, informiert die Rechtschutzversicherung D.A.S auf ihrer Internetseite. Das gleiche Recht kann auch der Vermieter in Anspruch nehmen: Innerhalb von einem Monat nach dem Todesfall kann er den möglichen Erben mit einer Frist von ebenfalls drei Monaten kündigen. Dafür muss er nach gültigem Mietrecht keinen gesonderten Grund angeben. Falls der Mietvertrag fortgesetzt wird, kann der Vermieter von den Erben eine Kaution verlangen.

Mietrecht beim Todesfall des Vermieters

Wenn der Vermieter stirbt, wird der Mietvertrag zwischen dem Mieter und den Erben des Vermieters fortgesetzt. Dabei ist es wichtig, dass der Mieter sich das Erbrecht des neuen Vermieters nachweisen lässt, um doppelte Zahlungen zu vermeiden. In dem Fall, dass nicht eine einzelne Person, sondern eine sogenannte Erbengemeinschaft das Mietverhältnis auf Vermieterseite fortführt, haftet diese auch für alle Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch. Der Mieter kann sich mit eventuellen Forderungen an jeden der Erben wenden, die den Ausgleich unter sich ausmachen müssen.

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