Vorzeitiges Treffen mit dem Vermieter

Das sollten Sie vor der Wohnungsübergabe beachten

05.10.2017, 09:54 Uhr | dpa

Verpflichtet sind Mieter nicht, sich vor der offiziellen Wohnungsübergabe mit dem Vermieter zu treffen.

Wer eine Wohnung angemietet hat, will diese möglichst schnell nutzen können, um seinen Einzug vorzubereiten. Was Sie vor der Wohnungsübergabe beachten sollten und wann eine vorzeitige Übergabe möglich ist, erfahren Sie hier.

Vorzeitige Wohnungsübergabe nur auf freiwilliger Basis

Der Mieter hat grundsätzlich keinen Anspruch auf Übergabe der Wohnung vor Vertragsbeginn. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Allerdings können Vermieter und Mieter vereinbaren, dass der Mieter die Wohnung schon früher beziehen darf. Sollte für diese vorzeitige Nutzung nicht explizit ein Entgelt vereinbart worden sein, darf der Vermieter hierfür auch kein Geld verlangen.

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Mit der früheren Übergabe an den Mieter übernimmt dieser die Verantwortung für die Wohnung. Auch wenn er die Wohnung nicht sofort beziehen sollte, muss er dafür Sorge tragen, dass keine Schäden entstehen.

In vielen Fällen wird der Vermieter aber die Wohnung nicht vor Vertragsbeginn übergeben können. Denn der Vormieter darf die Wohnung bis zum Ablauf seines Mietverhältnisses nutzen – auch wenn er bereits ausgezogen ist.

Vor Wohnungsübergabe vorbereiten

Mieter sollten sich gut vorbereiten, wenn der Vermieter vor dem Auszug den Zustand der Wohnung begutachten will. Denn dann können sie unter Umständen mit ihm verhandeln, ob sie die Räume beispielsweise streichen müssen.

"Starre Klauseln zum Thema Schönheitsreparaturen gelten in der Regel nicht". Das erklärt Anja Franz vom Mieterverein München auf Anfrage. Entscheidend sei vielmehr der genaue Zustand der Wohnung, die spezielle Klausel und die Mietdauer. Wer sich unsicher ist, sollte sich beraten lassen und unter Umständen einen Fachmann zu dem Termin einladen.

Verpflichtet sind Mieter nicht, sich vor der offiziellen Wohnungsübergabe mit dem Vermieter zu treffen. "Es ist aber ratsam, wenn man es zeitlich einrichten kann", sagt Franz. Denn spätestens bei dem offiziellen Termin muss der Mieter dem Vermieter den Zustand der Wohnung präsentieren. "Besser, beide Seiten wissen rechtzeitig, ob möglicherweise noch Schönheitsreparaturen anfallen", sagt Franz. So könne man unnötige Kosten und Ärger vermeiden.

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