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Grill-Tipps: So wird die Grillsaison ein Schlemmer-Abenteuer

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Kohle und Fleisch müssen sein  

Die besten Tipps und Grill-Rezepte

17.06.2017, 11:49 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

Grill-Tipps: So wird die Grillsaison ein Schlemmer-Abenteuer. Gegrilltes Fleisch auf dem Grill (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/flil)

Wie wird Fleisch und Co auf dem Grill so richtig lecker? (Quelle: flil/Thinkstock by Getty-Images)

Feuer frei! Endlich steigt wieder Grillduft in die Nase. Nie ist der Geruch und Geschmack von Gebratenem verlockender als zu Beginn der Grillsaison. Doch der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung wird oft zu einer Kalorienorgie. Zudem ist das Grillen trotz hohem Spaß- und Schlemmerfaktor eine "heiße" Angelegenheit. Damit die Grillsaison ohne Zwischenfälle verläuft und ein voller Erfolg wird, verraten wir Ihnen die besten Tipps und Grill-Rezepte.

Kohle und Fleisch müssen sein

Dichten Qualm und schmutzige Hände nehmen die Deutschen für die lodernde Leidenschaft gerne in Kauf. Bei der Wahl des Grillguts lieben sie es traditionell: Für zwei Drittel der Befragten sind Steaks, Koteletts und Würstchen ein Muss – ohne Fleisch geht gar nichts. Die gute Nachricht für Grill-Fans: Wer nicht gerade den fetten Schweinebauch auf den Rost legt, muss nicht einmal um seine Figur bangen. Denn Grillen ist – wenn man einige Tricks beachtet – gesund und kalorienarm.

Schweinefleisch besser als sein Ruf?

"Grillen ist grundsätzlich eine gesunde und kalorienarme Zubereitungsart", sagt Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Der Grund: Beim Grillen sind keine zusätzlichen Fette notwendig und bei den hohen Temperaturen gart Fleisch schnell durch. Auch das liebste Grillgut der Deutschen, Schweinefleisch, ist besser als sein Ruf. "Es liefert hochwertiges Eiweiß, Eisen und Zink", erklärt Rösler, "und der Fettanteil ist durch spezielle Züchtungen in den letzten Jahren zurückgegangen." Wer allerdings beim Grillen nicht zulegen will, sollte darauf achten, dass er magere Stücke wie Filet statt Bauch- oder Nackenfleisch kauft. "Denn auch hohe Grilltemperaturen können das Fett nicht wegschmelzen."

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Fette Bratwurst, schädliche Bockwurst

Doch wer Unmengen Würstchen in sich hineinfuttert, muss sich nicht wundern, wenn er Speck ansetzt. "Bratwürstchen haben einen relativ hohen Fettgehalt, deshalb sollte man nicht zu viele davon essen", sagt die Ernährungsberaterin. Satte 450 Kilokalorien liefert eine Bratwurst vom Schwein (150 Gramm). Wer trotzdem nicht auf seine Wurst verzichten möchte, kann den Fettgehalt mit folgendem Trick senken: Einfach die Wurst mit einer Gabel anpieksen und in einer Aluschale auf den Rost legen. So tropft ein Großteil des Fettes ab. Keine gute Idee ist es hingegen, fettärmere Sorten wie Bockwurst, Kasseler oder Schinken auf den Rost zu legen. "Beim Grillen gepökelter Fleisch- und Wurstwaren können sich Nitrosamine bilden", warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Geeignetes Grillgut erkennen Verbraucher mit einem Blick auf die Verpackung: Als Brat- oder Grillwürstchen deklarierte Ware enthält nämlich kein Pökelsalz.

Mit oder ohne Folie?

Damit das gewählte Grillgut richtig schmeckt, schwören viele Freizeit-Brutzler darauf, Fleisch ohne Folie über die Glut zu legen. Das ist in Ordnung – solange kein Fett in die Glut tropft. Doch vor allem bei fettem oder mariniertem Fleisch lässt sich das kaum vermeiden. Wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropfen, entsteht das krebserregende Benzpyren, das mit dem Rauch in das Grillgut zieht. Die Menge kann bis zu 8,0 Mikrogramm pro Kilogramm Fleisch betragen - das entspricht dem Rauch von 600 Zigaretten! Ein einfacher Trick schafft Abhilfe: Das Grillfleisch in Aluschalen garen oder den ganzen Rost mit Alufolie abdecken. Doch Vorsicht: Wer die Folie nicht rechtzeitig um den Rost legt, riskiert Verbrennungen. Denn das Gitter erhitzt sich beim Grillen auf bis zu 500 Grad Celsius.

Abwechslung aufs Gitter

Sie haben Lust etwas Neues auf den Rost zu legen oder wollen beim Grillspaß gleichzeitig auf die Linie achten? Kein Problem! Gegrilltes Gemüse oder Fisch sind eine kalorienarme Alternative - aber nicht jedermanns Sache. Wer nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte, sollte es einmal mit gemischten Spießen probieren: einfach Fleischstückchen, Zwiebeln, Paprika und Champignons aufspießen. Besondere Fleischsorten wie zartes Lamm sorgen zusätzlich für Abwechslung beim Grillvergnügen. Dazu passt hervorragend ein selbst gemachter Kräuterquark oder frische, fruchtige Salate. So wird das Grillen jedes Mal erneut zu einem kulinarischen Abenteuer.

Grillgut clever einwickeln

Beilagen wie Gemüsespieße oder Schafskäse grillt man häufig in Alufolie eingewickelt. Dazu gibt es aber Alternativen: Entweder man verwendet natürliche Blätter, beispielsweise von Rhabarber, Bananen, Kohl oder Mangold. Bananenblätter gibt es etwa im Asialaden zu kaufen. Sind die Blätter sehr fest, hilft es, sie für kurze Zeit in wenig heißem Wasser zu erhitzen. Dadurch werden sie weich und lassen sich leichter um das Grillgut wickeln, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung.

Eine andere Alternative kann Gemüse sein: Beispielsweise eignen sich ausgehöhlte Paprika, Tomaten oder Zucchini zum Befüllen. Im Handel gibt es außerdem Grillschalen aus Edelstahl oder Emaille sowie Pfannen und kleine Wokschalen aus Gusseisen und Edelstahl. Sie haben den Vorteil, dass sie wiederverwendbar sind.

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