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Grillen: Tipps für Bratwurst, Steak und andere Klassiker

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Grillen  

So gelingen die beliebtesten Klassiker vom Grill

02.06.2015, 12:33 Uhr | Stiftung Warentest / msh

Grillen: Tipps für Bratwurst, Steak und andere Klassiker. Die besten Grillklassiker. (Quelle: Stiftung Warentest)

Die besten Grillklassiker. (Quelle: Stiftung Warentest)

Grillen kann jeder. Stimmt, aber besser geht's immer. Die weltbesten Griller "TB & The BBQ Scouts" sowie die "Stiftung Warentest" verraten in ihrem Buch "Grillen", wie Sie vom Amateur zum Profi aufsteigen. Denn in Grillwurst, Nackensteak und Co. steckt viel mehr als die Kühltheke im Discounter Sie glauben machen will. Mit ein paar Tricks und Tipps schmecken die Grill-Klassiker viel besser als die Massenware aus der Folie.

Bratwurst - so wird sie originell

Bratwürste gibt es in vielen Sorten zu kaufen - fein oder grob, vom Rind, Geflügel und Schwein, mit Käse, Bärlauch oder anderen Gewürzen. Wirklich neu oder individuell ist nicht viel. Das Meiste hat man irgendwann schon auf dem Grill und dem Teller gehabt. Abwechslung bringen Würste aus anderen Ländern: Aus Italien beispielsweise stammt die Salsiccia mit Fenchel, in Spanien und Südmarika liebt man Chorizo. Auch toll sind gefüllte und umhüllte Bratwürste. Dazu wird die Wurst der Länge nach aufgeschlitzt und mit einer würzigen Soße sowie ein bis zwei weiteren Zutaten wie Käse oder Gemüse gefüllt. Danach wickelt man das Ganze in Bacon, Schinken oder Blätterteig und grillt indirekt. Wer richtig auftrumpfen will, stellt seine Bratwurstkreationen selbst her. Wie das geht? In "Grillen" finden Sie eine Anleitung zur perfekten, selbstgemachten Grillwurst.

So werden Nackensteaks und Bauch saftig

Schweinenackensteaks sind besonders beliebt, weil sie beim Grillen schön saftig bleiben. Sie haben einen recht hohen Fettanteil, der sie vor dem Austrocknen schützt. Das heraustropfende Fett birgt aber die Gefahr von Stichflammen. Verhindern kann man das, indem man die Steaks erst indirekt und zum Ende hin kurz direkt grillt. Bauchscheiben sind die fettreichsten Klassiker vom Schwein. Gegrillt wird das Fleisch schön knusprig und entwickelt einen sehr intensiven Geschmack, den man mit Salz und grob gemahlenem Pfeffer hervorheben kann. Auch selbstgemachte Grillfackeln sind lecker. Dafür wickeln Sie dünn aufgeschnittene Bauchscheiben um einen Spieß, marinieren diese nach Wunsch mit Gewürzen und grillen sie kurz direkt.

Königsklasse: Ribs vom Grill

Für Ribs benötigt man eine Menge Geduld, etwas Erfahrung und einen Grill auf dem man indirekt grillen kann. Am verbreitetsten sind Spare Ribs, die sehr saftig, mitunter aber auch recht knorpelig sind. Beste Qualität haben Loin Ribs (Kotelettrippen) vom oberen Rippenbogenviertel des Schweins. Am saftigsten werden die Ribs, wenn man sie je nach Größe zwei bis vier Stunden indirekt bei rund 150 Grad grillt. Etwa zehn Minuten vor Ende der Garzeit werden sie dann noch mit einer BBQ-Soße nach Wahl glasiert.

Wie in Amerika: Steak und Burger

Das klassische Steak kommt vom Rind. Für alle Steaks - Hüftsteak, Rumpsteak oder Entrecôte - gilt: Nur wenn sie lange genug abgehangen sind, werden sie richtig lecker. Denn abgehangenes Fleisch ist zart und bekömmlich. Greifen Sie bei Rind zudem zu marmoriertem Fleisch. Das lässt das Steak beim Grillen herrlich zart und saftig werden. Da Rindfleisch nicht billig ist, sollte man das Fleisch mit Bedacht zubereiten. Auch lecker und nie besser als frisch vom Grill schmecken selbstgemachte Burger. Ein echter Burger besteht aus nicht zu magerem Rindfleisch und Gewürzen. Pro Burger nehmen Sie 150 bis 200 Gramm Fleisch. Drücken Sie in die Mitte eine Mulde, dann wölbt er sich beim Grillen nicht. Von jeder Seite zwei Minuten direkt grillen, dann indirekt garziehen lassen.

Spieße - Fleisch und Gemüse

Reine Fleischspieße mit Entrecôte und Chorizowurst, Schweine- oder Hühnerfilets gelingen leicht, passen immer und können auch gut als Fingerfood serviert werden. Bei gemischten Spießen aus Fleisch oder Fisch und Gemüse muss man allerdings vorsichtiger sein. Die Garzeiten müssen zueinander passen, sonst ist das Fleisch noch roh, wenn das Gemüse schon verkohlt ist. Zu Fleisch und Fisch mit kurzen Garzeiten passen beispielsweise Minitomaten, Pilze, Zwiebeln oder Zucchini.

Lust auf mehr?

Wenn Ihnen die Methode "Feuer, Fleisch, fertig" inzwischen zu langweilig geworden ist, sind die Rezepte, Tipps und Tricks aus dem Buch "Grillen" der Stiftung Warentest genau das Richtige für Sie. Bild-Doppelseiten machen klare Ansagen: Links steht, was schief gehen kann, rechts wie es besser geht. Die Zubereitung beliebter Grillklassiker wird Schritt für Schritt erklärt. Zudem erfahren Sie, wie Sie am Grill glänzen können, was Sie übers Feuermachen wissen müssen und wie Sie Geld sparen können.

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