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Tipps zum Grillen: So gelingen Steaks und Gemüse - und der Dip

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Einlegen, grillen, dippen  

So gelingt das Fleisch vom Rost

10.04.2015, 15:46 Uhr | dpa

Tipps zum Grillen: So gelingen Steaks und Gemüse - und der Dip. Steaks und Gemüse grillen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für einen guten Geschmack reichen meist frische Kräuter, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Spätestens wenn die Temperaturen endlich über die 20-Grad-Marke klettern, ist es Zeit, den Grill rauszuholen und den Vorrat an Holzkohle aufzustocken. Damit Steaks und Gemüse vom Grill gelingen, verrät Fabian Beck, Küchenchef und Grillmeister aus der Oberpfalz, Tipps und Tricks für den Grillgenuss.

Gutes Grillfleisch muss dunkelrot sein, wenig Fett haben und saftig sein - oder? Ganz so einfach ist es nicht, sagt Beck. Die Farbe sage bei Rindfleisch zum Beispiel nichts über die Zartheit aus. "Entscheidend ist, was bei der Schlachtung passiert." Deshalb rät der Küchenchef dazu, beim Metzger nachzufragen: Was sind das für Tiere? Wie wurden sie gehalten und geschlachtet? Optische Anhaltspunkte seien zu wenig.

Frische Kräuter und gutes Olivenöl zum Einlegen

Bei der Fleischmenge kommt es darauf an, was es an Beilagen dazu geben wird. "Ich rechne 250 bis 300 Gramm Fleisch pro Person", sagt Beck. Für einen guten Geschmack reichen meist frische Kräuter, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl, um die Steaks darin einzulegen.

Von fertig eingelegten Fleischstücken rät der Küchenchef ab. Oft liegen die Stücke schon zu lange in der Marinade. Auch Verbraucherschützer raten von den Fertigprodukten ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Fleisch nicht hundertprozentig frisch ist, ist bei den fertig marinierten Fleischstücken höher.

Bevor das Fleisch auf den Grill kommt, wird es gewürzt. "Das entzieht ihm nur minimal Feuchtigkeit." An Gewürzen schmecken Knoblauch, Thymian und Rosmarin gut. Ein Tipp zum indirekten Grillen in der Schale: Beck setzt das Fleisch dafür auf ein Kräuterbett und deckt die Schale ab. Dann wird sie auf die Seite des Grills geschoben und langsam durchgegart. In der Mitte würden die Kräuter sonst verbrennen.

Eine gusseiserne Grillplatte ist prima für Gemüsestücke

Auch Gemüse vom Grill schmeckt. Damit kleine Gemüsestücke wie Zucchinischeiben und Champignons nicht ständig durch den Rost fallen, rät Beck zu einer gusseisernen Platte, die obendrauf gelegt werden kann. Lecker sind auch Auberginenhälften, die eingeritzt und mit Olivenöl und Gewürzen gefüllt werden. "Am Schluss kann man das Fruchtfleisch auslöffeln."

Noch wichtiger als sämtliche Gewürze und Marinaden ist für das Endergebnis langsames und schonendes Grillen. Wer abends essen will, sollte schon um 16.00 Uhr den Grill anfachen. "Ganz am Schluss, wenn die Kohle komplett durchgeglüht ist, ist es perfekt", sagt Beck. Bei zu viel Hitze verbrennt das Fleisch schnell.

Ein schneller Grilldip zum Selbermachen

Wer nur noch eingetrocknete Soßen aus dem letzten Jahr im Kühlschrank findet, kann sich mit diesem schnellen Dipp behelfen: Crème fraîche, Asiasoße mit Zucker, Schnittlauch, Salz und Pfeffer mischen. Das gibt die richtige Kombination aus süß, frisch und scharf.

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