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Tiefkühlkost: So erkennen Sie gute Tiefkühlkost

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Tiefkühlkost  

So erkennen Sie gute Tiefkühlkost

29.01.2010, 11:52 Uhr | jmi

Tiefkühlkost: Bei Tiefkühlkost ist es wichtig, dass die Kühlkette einhalten wird. (Foto: imago)Bei Tiefkühlkost ist es wichtig, dass die Kühlkette einhalten wird. (Foto: imago)Tiefkühlprodukte sind schnell gemacht, günstig und vor allem haben sie einen unschlagbaren Vorteil: Sie lassen sich lange lagern. Und viele sind gar nicht so schlecht. Gerade Obst und Gemüse besitzt meist mehr Vitamine als ihre Pendants von der Frischetheke. Warum also nicht öfter zum Eispaket greifen? Aber Vorsicht! Nur wenn die Kühlkette konsequent eingehalten wurde, bleibt die Ware frisch, lecker und keimfrei. Wir sagen Ihnen, wie Sie erkennen, ob die Kühlkette unterbrochen wurde und was gute Tiefkühlkost kennzeichnet.

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Der Schütteltest

Eines der wichtigsten Kriterien: Die Ware muss einzeln durchgefroren sein. Erdbeeren, Himbeeren und Reis dürfen nicht zusammenkleben. Hart gefrorene Klumpen sind ein Hinweis darauf, dass die Ware schon einmal auf- oder angetaut ist. Das Resultat: Das Essen wird nach dem Auftauen zäh und trocken und ist nicht mehr allzu lange haltbar. Machen Sie also immer den Schütteltest: Schütteln Sie die Ware vorsichtig und prüfen Sie, ob sich die einzelnen Beeren oder Reiskörner bewegen.

Knistert's? Dann stimmt etwas nicht

Wenn sich kleine, weiße Schneekristalle innerhalb der Packung bilden, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Das ist ebenfalls ein Hinweis, dass das Produkt nicht durchgehend gekühlt wurde. Sie erkennen den Schnee daran, dass es in der Tüte verdächtig knistert, bei transparenten Verpackungen ist er sogar gut sichtbar. Ein weiteres No-Go: Gefrierbrand. Tiefgekühlte Torten und Fleisch sind dafür besonders anfällig. Gefrierbrand ist durch graue Flecken an den Rändern des Produkts zu erkennen. Natürlich sollten Sie auch bei Tiefgekühltem unbedingt auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Hier reichen nicht ein paar Tage, die Tiefkühlkost sollte mindestens noch einige Monate haltbar sein.

Markierungen und Temperaturen beachten

Um die Ware richtig zu lagern, müssen Kühltruhen- und schränke im Supermarkt eine konstante Temperatur von minus 18 Grad Celsius haben. Ob die eingehalten wird, erkennen Sie an der Temperaturanzeige. Truhen, die keine Türen haben und oben offen sind, besitzen eine Markierung, über die hinaus keine Ware gestapelt werden darf. Greifen Sie auf keinen Fall nach Packungen, die oberhalb dieser Markierung liegen. Sie wurden zu warm gelagert. Die Kühltruhen sollten außerdem keinen eisigen Pelz tragen – ebenfalls ein Hinweis auf schwankende Temperaturen.

Vorsicht bei Fisch

Bei Meeresfrüchten gilt besondere Aufmerksamkeit. Sie sind anfällig für Keime und verlieren schnell ihre Konsistenz. Hochwertige Meeresfrüchte sollten den Hinweis „glasiert“ tragen. Dann wurden sie vor dem Schockfrosten mit einer hauchdünnen Eisschicht bedeckt. Sie verhindert, dass Sauerstoff eindringt und den Fisch verdirbt. Fisch und Frutti di Mare sollten Sie außerdem nicht in durchsichtigen Verpackungen kaufen. Das Licht, das die Ware vermutlich während des Transports abbekommen hat, macht vor allem fetten Fisch wie Lachs ranzig.

So schnell wie möglich nach Hause

Mittlerweile gibt es Etiketten, die anhand von Farben anzeigen, ob die Tiefkühlprodukte sachgemäß gelagert wurden. Dieses Verfahren ist zwar praktisch, jedoch auch teuer, was sich letztendlich für den Verbraucher im Preis bemerkbar macht. Wer die Augen offenhält, kann auf solche Etiketten getrost verzichten. Und wer auch nach dem Einkauf noch ein paar Dinge beachtet, ist auf der sicheren Seite: Die Tiefkühlprodukte immer zuletzt in den Einkaufwagen, anschließend dicht nebeneinander in eine Kühltasche packen und dann schnell ins heimische Eisfach.

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