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Weihnachtsplätzchen: Rezept für Mürbeteig

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Weihnachtsplätzchen: So vielseitig ist Mürbeteig

06.10.2017, 13:47 Uhr | msh, dpa

Weihnachtsplätzchen: Rezept für Mürbeteig . Mürbeteigplätzchen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mürbeteigplätzchen lassen sich schnell und einfach mit Zuckerstreusel verzieren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie möchten eine leckere, bunte Auswahl an Weihnachtsplätzchen zubereiten, haben aber nicht viel Zeit? Dann bietet es sich an, einen Grundteig herzustellen und diesen zu variieren. Am schnellsten geht ein Mürbeteig. Daraus lassen sich Klassiker wie Butterplätzchen oder Vanillekipferl zaubern. Mit unseren acht Tipps für Mürbeteig und köstlichen Plätzchen-Rezepten füllt sich der Teller mit leckeren Weihnachtsplätzchen ganz schnell.

Mürbeteig: Simple Zutaten

Der Mürbeteig, aus dem einfache und schnelle Weihnachtsplätzchen gemacht werden können, besteht aus wenigen Zutaten, die Sie höchstwahrscheinlich schon Zuhause haben:

  • ein Teil Zucker
  • zwei Teile Butter
  • drei Teile feinem Weizenmehl
  • etwas Salz

Die Zutaten sollten dabei nicht zu warm sein – bei maximal 20 Grad sollten sie bestenfalls liegen. Daher sollten Sie die Butter direkt aus dem Kühlschrank nehmen. 

Vom Mürbeteig zu Weihnachtsplätzchen: Die Zubereitung

Haben Sie alles zusammen, geht es nun in die Zubereitung des Mürbeteigs:

  1. Kneten Sie die Zutaten sorgfältig zu einem glatten Mürbeteig zusammen.
  2. Anschließend wickeln Sie den Plätzchenteig in Plastikfolie und legen ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.
  3. Ist der Teig ausgekühlt, rollen Sie ihn auf eine saubere, mit mehl bestreuten Arbeitsfläche und können mit dem Ausstechen und Formen der Weihnachtsplätzchen oder -keksen beginnen.
  4. Sind die Plätzchen fertig geformt, legen Sie diese mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen sie 10 Minuten lang im vorgeheizten Ofen (bei ca. 200 Grad).
  5. Nun können Sie die Weihnachtsplätzchen je nach Belieben dekorieren und gestalten.

8 Tipps für Mürbeteig 

Der Mürbeteig ist zwar schnell gemacht – jedoch gibt es ein paar Dinge, auf die Sie beim Herstellen des Mürbeteigs achten sollten. Im folgenden geben wir Ihnen acht Tipps, damit der Plätzchenteig schnell und einfach gelingt:

1. Tipp: Butter gründlich unterkneten
Kneten Sie beim Mürbeteig die Butter gründlich unter, so dass keine Butterstückchen mehr vorhanden sind. Die Butterstückchen schmelzen sonst beim Backen und es entstehen kleine Löcher.

2. Tipp: Mürbeteig kühlen
Mürbeteig muss für die meisten Plätzchenarten nach dem Kneten kalt gestellt werden. Durch den hohen Fettanteil wird er schnell weich. Zu weich kann er nicht mehr gut verarbeitet werden. 

3. Tipp: Mürbeteig schneller abkühlen
Soll der Teig zügig verarbeitet werden, formen Sie ihn vor dem Kaltstellen zu flachen Ziegeln, so kühlt er besonders schnell durch.

4. Tipp: Mürbeteig in kleinen Portionen verarbeiten
Teilen Sie den fertigen Mürbeteig in kleine Portionen – den Rest stellen Sie wieder kalt – und verarbeiten Sie ihn schnell. Ein weicher Teig lässt sich nur schwer ausstechen. 

5. Tipp: Mürbeteig portionieren
Bereiten Sie Mürbeteig ruhig in eine großzügige Menge zu und legen ihn in zwei oder drei Portionen geteilt in den Kühlschrank. Er hält sich mehrere Tage und kann auch prima eingefroren werden, sogar mehrere Wochen lang. So können Sie nach Lust und Laune und zu jeder Tageszeit zum vorbereiteten Mürbeteig greifen, um verschiedene Weihnachtsplätzchen daraus zu zaubern. 

6. Tipp: Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen
Zum Ausrollen des Mürbeteigs sollte man nur wenig Mehl auf die Arbeitsfläche streuen – sonst werden die Plätzchen trocken. Für Ausstech-Plätzchen taucht man die Förmchen immer wieder in Mehl, dann klebt der Teig nicht fest. 

7. Tipp: Vorsicht bei der Zugabe von Kakao und Honig
Nüsse oder Marzipan können einem Mürbeteig-Rezept einfach zugegeben werden. Bei Kakao klappt das nicht. Seine Menge muss mit der des Mehles verrechnet werden, sonst wird der Teig zu trocknen. Auch Honig kann nicht einfach ergänzt werden, sondern muss gegen einen Teil des Zuckers ausgetauscht werden. 

8. Tipp: Lagern von Mürbeteig-Plätzchen
Mürbeteigplätzchen sollten Sie immer in Blechdosen lagern, so bleiben sie frisch und knusprig. 

Ideen für verschiedene Mürbeteig-Variationen 

Schon durch kleine Veränderungen der Grundzutaten des Mürbeteigs können Sie Nuancen in den Weihnachtsplätzchen erzielen. Zum Beispiel erläutert Markus Paschel, Dozent an der sächsischen Bäckerfachschule in Dresden: "Mit mehr Zucker wird das Gebäck knuspriger. Mehr Fett macht es saftiger." Unten finden Sie weitere Ideen und Tipps, wie Sie den Mürbeteig zu verschiedenen Weihnachtsplätzchen variieren können. 

Plätzchen mit Nüssen variieren

"Man kann Nüsse hinzufügen und aus demselben Teig zum Beispiel Vanillekipferl, Husarenkrapfen oder Nusstaler zaubern", schlägt Angela Schickert, Kochschuldozentin aus der Nähe von Erlangen, vor. Mit gemahlenen Nüssen bleibt die Konsistenz des Teiges gleichmäßig zart. Gehackte oder gehobelte Nüsse bringen Biss ins Spiel. Statt Haselnüsse können auch Mandeln verwendet werden. Und durch Zugabe von Marzipan werden die Plätzchen veredelt.

Rosinen nur zerkleinert zugeben

Nicht ganz unproblematisch sind Rosinen oder getrocknete Früchte: Sie enthalten immer noch eine Restfeuchte, quellen auf und ziehen sich dann wieder zusammen. "Wenn sie zugegeben werden, sollten sie zuerst ganz fein zerkleinert werden", rät Paschel.

Zimt, Vanille oder Anis geben Aroma

Die einfachste Möglichkeit, verschiedene Aromen zu kreieren, bieten Gewürze. Zimt ist in der Weihnachtszeit ohnehin unverzichtbar. Aber auch Vanille darf nicht fehlen. Einfach in der Verarbeitung und intensiv im Geschmack sind fein gemahlene Vanilleschoten. Auch Vanillezucker kommt in Frage. Ganz nach Lust und Laune kommen daneben Nelken oder Anis, Kardamom oder Koriander zum Einsatz. Etwas abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone sorgt für angenehme Frische. "Statt alle Gewürze bunt zu mischen, sollte man sich lieber auf eines konzentrieren und seinen Geschmack genießen", empfiehlt Paschel.

Schnelle Plätzchen: Nussecken

"Wenn es ganz schnell gehen soll, sind Plätzchen vom Blech wie Nussecken eine gute Idee: Sie werden als ganze Kuchenplatte gebacken und dann nur noch in Dreiecke geschnitten", erläutert Schickert. Optisch spannender sind Ausstecher. "Wenn Kinderhände mitarbeiten, sollten einfache Formen gewählt werden", sagt Susanne Klug, Ökotrophologin und Leiterin der Kinderküche in München. Die filigranen Finger eines Wichtels oder das Ohr eines Rentiers brechen gar zu gerne ab, wenn der Teig aus der Form gelöst wird.

Kuvertüre oder Zuckerguss?

Wer lieber pures Plätzchenaroma genießt, kann die Teiglinge vor dem Backen dünn mit Wasser bestreichen und eine Nuss oder Mandel zur Verzierung darauf gegeben. Das macht zudem deutlich weniger Mühe als zum Beispiel eine Glasur. Dekorationen mit Schokolade oder bunten Streuseln und Perlen verwandeln einfache Knusperkekse in einen Augenschmaus. Da sind zunächst helle oder dunkle, milde oder herbe Schokoladenkuvertüren. "Mit ein paar gehackten Nüssen oder getrockneten Früchten werden sie zusätzlich verziert", sagt Klug. Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronen- oder anderem Saft ist die ideale Basis für farbenfrohe Dekorationen. Die Auswahl an leuchtenden Zuckerperlen oder -streuseln sowie Lebensmittelfarben ist mittlerweile riesig.

Spitzbuben aus Mürbeteig Plätzchen mit Marmelade

Auch Weihnachtsplätzchen mit Marmelade ist eine weitere Variationsmöglichkeit für den Mürbeteig. Eine gute Wahl ist die Lieblingsmarmelade der Familie - sie sollte aber nicht zu große Fruchtstückchen enthalten. Am besten kocht man die Marmelade noch einmal ein, damit sie dick wird, empfiehlt Paschel. Das Einkochen kann durchaus bis zu einer Stunde dauern.

Die Füllung wird am besten mit einem Spritzbeutel auf den unteren Keks aufgetragen. Oben drauf wird ein zweiter Keks - wahlweise mit oder ohne Loch in der Mitte - leicht angedrückt. Eine süße Alternative zur Marmelade ist eine cremige Haselnuss-Nougat-Masse. "Kleine Kunstwerke sind zum Beispiel Nougat-Türmchen aus drei unterschiedlich großen Plätzchen", sagt Klug. Die Krönung ist feiner Puderzucker.

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