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Klassiker: Das perfekte Steak vom Grill

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Klassiker: Das perfekte Steak vom Grill

29.02.2012, 18:37 Uhr | tm (CF)

Ein Mann, ein Steak! Wenn die Grillsaison eröffnet ist, sind die Diskussionen der selbst ernannten Grillprofis kaum zu überhören. Jeder weiß am besten, wie ein perfektes Steak zu grillen ist. Diskutieren Sie das nächste Mal mit – als Profi!

Die Grundvoraussetzung für das perfekte Steak vom Grill schaffen Sie bereits lange, bevor Sie mit dem Grillen beginnen, und zwar am besten beim Schlachter Ihres Vertrauens. Selbst die höchste Grillkunst kann aus qualitativ schlechtem Fleisch kein gutes Steak zaubern. Entscheiden Sie zunächst, welches Fleisch auf dem Grill landen soll. Mit Roastbeef entscheiden Sie sich für ein besonders saftiges Exemplar, dafür sorgen seine feinen Fettäderchen. Hüftsteak ist zwar relativ preiswert, wird allerdings schnell zäh, wenn Sie beim Grillen nicht aufpassen.

Durch seinen hohen Fettanteil zählt das Rib-Eye zu den schmackhaftesten Steaksorten. Der absolute Klassiker ist jedoch das Rinderfilet aus der Lende. Es ist besonders zart und eignet sich auch gut zum Grillen. Tipp: Für ein gutes Steak sollte das Fleisch möglichst gut abgehangen sein. Ein Hinweis hierauf kann eine etwas dunklere Fleischfarbe sein. >>

Ist es jedoch dunkelrot, deutet dies darauf hin, dass es von älteren Kühen oder Bullen stammt. Es ist dann in der Regel zäher. Wichtiger ist jedoch eine sehr fein ausgeprägte Marmorierung des Fleisches. Das intermuskuläre Fett sorgt beim Grillen dafür, dass das Steak saftig wird, und gibt ihm seinen charakteristischen Geschmack. Entfernen Sie es unter keinen Umständen.

Zum Grillen sollte das Steak übrigens drei bis vier Zentimeter dick sein, mindestens jedoch zwei Zentimeter. Dünnere Scheiben drohen die Zähigkeit einer Schuhsohle zu bekommen. Eine Eigenschaft, mit der Sie Ihre Freunde alles andere als begeistern werden. Sobald Sie also ein frisches und hochwertiges Steak gefunden haben, ist erst der erste Schritt getan. Bevor es auf dem Grillrost landet, sollten Sie es aber noch vorbereiten. Mit der richtigen Marinade erhält es schmackhafte Aromen, die den Fleischgenuss später steigern werden. Verwenden Sie hierfür Öl, besonders feine Kräuter, Paprika, getrocknete Zwiebeln und feinen Pfeffer.

Zu grobe Gewürze würden beim Grillen anbrennen. Auf Salz sollten Sie ebenfalls verzichten, um dem Steak keine Feuchtigkeit zu entziehen. Frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei und Oregano sollten Sie erst während des Grillens auf das Fleisch geben, und zwar auf die bereits scharf angebratene Seite. Diese Kräuter verleihen nicht nur zusätzliches Aroma, sondern sind auch außergewöhnlich gesundheitsfördernd. Sie sorgen dafür, dass Ihr Körper keine gefährlichen Kohlenwasserstoffe aufnimmt, sondern in gebundener Form wieder ausscheidet.

Mit der richtigen Grillausstattung zum perfekten Steak

Das perfekte Steak vom Grillrost lässt sich nicht auf einem beliebigen Grill zubereiten. Am besten gelingt es, wenn Sie einen großen Grill mit verschließbarem Deckel verwenden. Viele Experten schwören auf Holzkohle. Ob diese wirklich ein Raucharoma an das Fleisch abgeben, ich allerdings umstritten.

Fest steht hingegen, dass sich die damit erzeugte trockene und hohe Hitze sehr gut eignen, um ein saftiges Steak zu grillen. Konzentrieren Sie die Kohle auf nur einer Seite des Grills. Sobald alle Kohlen mit einer weißen Glutschicht überzogen sind, ist der Grill heiß genug. "Braten" Sie die Steaks auf jeder Seite etwa zwei Minuten scharf an. >>

Würzen Sie es anschließend wie beschrieben mit frischem Thymian und Co. und legen Sie es auf die andere Seite des Grills, wo sich keine Kohlen befinden, und schließen Sie den Deckel. Nutzen Sie hierfür am besten eine Grillzange. Spießgabeln verletzten das Fleisch unnötig. Tritt in der Folge zu viel Saft aus, droht das Steak zu trocken zu werden.

Nun kann das Steak noch gute zehn Minuten garen, ehe Sie es Ihren Gästen servieren können. Bei dieser Grilltechnik handelt es sich um "indirektes Grillen", was jedoch nur bei geschlossenem Deckel funktioniert.

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