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Würstchen: Der Klassiker auf dem Grill

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Würstchen: Der Klassiker auf dem Grill

06.03.2012, 13:28 Uhr | bp (CF)

Zugegeben, Würstchen gehören beim Grillen nicht unbedingt zu den kulinarischen Highlights. Andererseits möchte Man(n) auch nicht auf den Grillklassiker verzichten. Doch was spricht auch schon gegen ein perfekt gegrilltes Würstchen?

Wenn das Steak der König auf dem Grill ist, dann ist das Würstchen immerhin dessen Leibwache: Unauffällig, aber doch immer dabei, wenn es ums Grillen geht. Denn verzichten mag irgendwie niemand auf den Grillklassiker. Warum auch? Ein perfekt gegrilltes Würstchen stellt so manches Grillfleisch in den Schatten. Schließlich kann die Bratwurst auf eine lange Tradition zurückblicken: So gilt der große griechische Dichter Homer als der Erste, der von den Vorgängern der Bratwurst berichtet. So sollen die alten Griechen Ziegen- und Schweinemägen mit Fett und Blut gefüllt und auf glühenden Kohlen geröstet haben.

In den folgenden über zweieinhalbtausend Jahren entstand eine große Vielfalt an unterschiedlichen Wurstspezialitäten, die besonders in Deutschland außerordentlich groß ist. Entsprechend schwer fällt die Wahl beim Grillen. Mittlerweile gibt es selbst so Exotisches wie Bison-Wurst im Angebot. Aber ist es nicht ein größerer Luxus, auf den neumodischen Schnickschnack zu verzichten, um nach dem Motto "Back to Basics" zu den verdienten Klassikern zu greifen. >>

Gut gegrillte Thüringer Bratwurst oder Nürnberger Würstchen können schließlich selbst einen verwöhnten Gaumen noch kitzeln. Das wusste bereits Johann Wolfgang von Goethe, als er von den vorzüglich mit Majoran gewürzten Nürnberger Bratwürstchen schwärmte. Doch wie soll sie nun sein, die perfekte Wurst? Grob oder fein, roh oder gebrüht, Schwein oder Geflügel?

Hier sind die Geschmäcker natürlich verschieden, der rohen Bratwurst sagt man allerdings den kräftigeren Geschmack nach, da durch das Brühverfahren nicht nur Bakterien abgetötet werden, sondern auch der typische Geschmack von Bratwurst verloren geht. Passen Sie jedoch bei warmen Temperaturen auf: Rohe Bratwürste sind ein idealer Nährboden für Bakterien. Achten Sie also auf eine gute Kühlung. Grundsätzlich gilt, dass grobe Wurst weniger Fett enthält als feine, und Geflügel- und Rindsbratwürste weniger als Wurst vom Schwein.

Wenn Sie Fett und Kalorien gar nicht erst zählen möchten, dann kommen vielleicht auch Berner Würstchen im Speckmantel oder Würstchen mit würziger Käsefüllung infrage. Das ist purer Fleischgenuss auf die nicht ganz so feine Art, aber wer am Grill seinen Mann stehen will, muss darauf nicht immer Rücksicht nehmen – schließlich gehört Grillen auch nicht unbedingt zur Fine Cuisine. Doch wie grillt man jetzt ein perfektes Würstchen?

Wenn's beim Grillen um die Wurst geht

Dass Wurst nicht gleich Wurst ist, sollte nun klar sein. Jetzt gilt es, auch beim Grillen jedem Würstchen seinen Wunsch von der Pelle abzulesen. Und genau bei dieser fängt es auch schon an: Anders als beim Grillfleisch sollten Sie die Pelle mit einem scharfen Messer anritzen. Ob über Kreuz oder parallel – dem Würstchen ist's Wurst. So verhindern Sie, dass die Wurst aufplatzt und auf dem Teller einen unschönen Eindruck hinterlässt.

Grundsätzlich sollten Sie zu große Hitze vermeiden, denn das verzeiht Ihnen weder eine Thüringer noch eine andere Wurstspezialität. Im Klartext: Hängen Sie zu Beginn den Grillrost lieber etwas höher und gehen Sie Schritt für Schritt tiefer, falls sich der gewünschte Bräunungsgrad nicht einstellen sollte. Der liegt nämlich bei Goldbraun, und das am besten auf jeder Seite. >>

Da Sie der Wurst ohnehin schon mit dem Messer auf die Pelle gerückt sind, können Sie zum Wenden auch ohne Weiteres eine Gabel verwenden. Falls Ihnen nackte Würstchen auf Dauer zu langweilig sein sollten, probieren Sie es doch einmal mit Wurstspießen: Schneiden Sie die Würstchen in Stücke und reihen Sie diese mit Gemüse zu einer schmackhaften Grillkomposition auf. Diese Variante kommt nicht zuletzt auch bei den Damen gut an.

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