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Delikat: Aphrodisiakum aus der Küche

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Delikat: Aphrodisiakum aus der Küche

16.03.2012, 18:01 Uhr | mk (CF)

Die Verbindung von Libido und Küche ruft bei den meisten wohl eine andere Assoziation hervor als Knoblauch, Chili oder Sellerie. Doch als Aphrodisiakum verwendet können diese Küchenhelfer Schwung in Ihr Sexualleben bringen.

Dass Liebe durch den Magen geht oder jemand Sie zum Fressen gern hat, kommt nicht von Ungefähr. Seit Jahrhunderten versucht man durch alchemistisches Geschick, sich einen Menschen in Sachen Liebe gefällig zu machen. Dass es so einen Liebestrank nicht gibt, mag für manchen bittere Realität sein, doch so ganz abwegig ist der Gedanke, die Libido eines anderen durch Nahrungsmittel in Wallung zu bringen, nicht. Doch besteht nun mal ein gewaltiger Unterschied zwischen Liebe und Lust. Immerhin Letzterer können Sie mithilfe von Aphrodisiakum auf die Sprünge helfen. Ein kleiner Streifzug durch die Küche oder den Supermarkt genügt da bereits völlig. Ganz vorne dabei ist Chili.

Es kann nicht nur scharf schmecken, sondern auch scharf machen. Seine Schärfe macht es nämlich erst zum Aphrodisiakum: Der ausgelöste Schmerz bringt den Körper dazu, Endorphine auszuschütten. Sie machen uns unempfindlich für den Schmerz, aber gleichzeitig auch euphorisch. >>

Auch wenn nicht jeder auf diese Weise einen Rausch erlebt: Eine halbe Chilischote pro Person kann beim Gegenüber bereits die Lust auf mehr entfachen. Übertreiben sollten Sie es mit diesem Küchen-Aphrodisiakum allerdings nicht. Wer empfindlich auf Schärfe reagiert, dem kann die Lust auch sehr schnell vergehen.

Ebenfalls Würze in Ihr Liebesleben kann Muskatnuss bringen. Hier sei jedoch gleich vorweggesagt, dass eine zu hohe Dosierung äußerst giftig und entsprechend gefährlich sein kann. Ansonsten ist die Wirkung dieses Aphrodisiakums schon seit Jahrtausenden vor allem in China und Indien bekannt. Verantwortlich für die Lust steigernde Wirkung ist das Myristicin, das in ätherischen Ölen der Muskatnuss enthalten ist. Wem diese Gewürze zu exotisch sind, dem bleibt immer noch der gute alte Pfeffer. Auch er enthält ätherische Öle, die das Lustempfinden steigern sollen.

Der Grund: Das Alkaloid Piperin regt die Durchblutung an und reizt gleichzeitig die Schleimhäute der Genitalien. Allerdings sollten Sie ihn immer frisch mahlen, damit die Öle ihre Wirkung noch entfalten können. Nur, was soll man würzen, wenn noch nichts auf dem Teller liegt? Auch hier gibt es eine Auswahl an Lebensmitteln mit der Wirkung eines Aphrodisiakums. Im Frühjahr bietet sich beispielsweise Spargel an. Nicht nur seine Form, sondern auch die Aminosäure Aspargin sorgt für die anregende Wirkung. Angeblich fördert sie die Durchblutung der Organe in den unteren Körperregionen. Wer hält es da noch lange in der Küche aus?

Aphrodisiakum allein reicht nicht aus

Für den etwas größeren Hunger können Sie auch ein leckeres Menü mit Fisch als Hauptgang servieren. Fette Fischsorten spenden Ihrem Körper Omega-3-Fettsäuren. Die sind nicht nur gesund, sondern ebenfalls förderlich für die Durchblutung. Damit nicht genug unterstützen Zink, Selen und Magnesium die Spermienproduktion. Zum Fisch servieren Sie am besten Fenchel oder Sellerie. Während Fenchel eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt wird, wirkt Sellerie bei Männern Wunder. >>

Zumindest was ihren Schweiß angeht: Der Anteil an Androstenol am Schweiß steigt und soll auf Frauen eine anziehende Wirkung haben. Wer nun noch etwas Knoblauch wohldosiert zum Essen gibt, kann sich über dessen positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System freuen. Ob er ebenso potenzsteigernd ist, wie es die alten Ägypter annahmen, lässt sich nicht belegen. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

Welche Art von Aphrodisiakum Sie auch immer in Ihrer Küche verwenden wollen: Vergessen Sie nicht, dass es nicht die Libido allein ist, die einen schönen Abend verspricht. Sorgen Sie für eine Wohlfühlatmosphäre mit guter Musik, gedämpftem Licht und passendem Wein, dann müssen Sie es mit dem Chili auch nicht so übertreiben.

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