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Garnelen: Rotes Gold aus dem Meer

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Garnelen: Rotes Gold aus dem Meer

23.03.2012, 11:34 Uhr | ks (CF)

Seit ein paar Jahren sind Garnelen als Delikatesse kaum mehr wegzudenken. Sie sind unter einer Vielzahl verschiedener Namen bekannt, wobei einige von ihnen gar keine Garnelen sind. Dem Genuss tut das allerdings keinen Abbruch.

Zugegeben: Wahrer Luxus sind Garnelen auf dem Speiseplan heutzutage nicht mehr. Daran, dass die Delikatesse aus dem Meer nach wie vor zu den kulinarischen Highlights zählt, ändert dieser Umstand dennoch nichts. Doch was macht eine Garnele eigentlich zu einer Garnele? Und welche Rolle spielen dabei Scampis? Sind Krabben eigentlich Garnelen?

Wenn Sie persönlich mal auf Tauchgang sind, erkennen Sie die Delikatesse an ihrem dünnen grauen bis roten Panzer und den schwarzen Knopfaugen am Ende zweier Fühler. Auf dünnen Beinchen schreitet das Krustentier tastend mit Antennen voran. Scheren haben Garnelen hingegen keine und verdrängen somit die Scampis schonungslos aus ihrer Mitte, was so manchen Gourmet vielleicht verwundern mag: Scampis, eigentlich Kaisergranaten, zählen eigentlich zu den hummerartigen Krebsen mit Scheren. Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass derjenige, der in Deutschland Scampis bestellt, am Ende meist doch eine Garnele verspeist, denn hier hat sich die Bezeichnung fälschlicherweise für Garnelen eingebürgert. >>

Auch die in Deutschland als Nordseekrabbe bekannte Delikatesse ist eigentlich keine Krabbe, sondern eine Garnelenart. Ihrem Gaumen wird dies aber vielleicht auch egal sein.

Und als wäre das nicht schon genug an Verwirrung, erhalten Sie Garnelen im Handel unter weiteren verschiedenen Bezeichnungen. So beispielsweise als Gambas, Krevetten, Cameron oder King Prawns. Diese stammen meist aus wärmeren Küstengewässern. Wenn Sie normalgroße Exemplare von etwa 20 Zentimeter Länge bekommen, reichen als Hauptgang etwa drei Exemplare für jeden Gast. Meist werden sie jedoch in kleinerer Ausführung angeboten, dann sollten es schon sechs bis acht sein. Gleiches gilt für die seltenen und besonders schmackhaften Black Tiger Prawns oder auch Schiffskielgarnelen, die im asiatischen Raum gezüchtet werden.

Zu den absoluten Highlights unter den Garnelen zählt jedoch die Tiefsee- beziehungsweise Eismeergarnele. Die Besonderheit: In Tiefen von bis zu 700 Metern wächst sie in kaltem Gewässer auf. Dadurch ist ihr Fleisch besonders schmackhaft und dem Fleisch der Warmwassergarnelen unbedingt vorzuziehen. Es gilt: Je tiefer der Lebensraum der Delikatesse, desto hochwertiger ist ihr Fleisch. Trotzdem können Sie beim Kauf auch einmal danebenliegen. Daher sollten Sie unbedingt einige Hinweise beachten, damit das Festessen auch ein wirklicher Erfolg wird.

Wie sich Garnelen zu Delikatessen zubereiten lassen

Sind die garnelen frisch, sollten Sie darauf achten, dass sie einen grau-rötlichen Farbton haben und noch sehr lebhaft sind. Erreicht Ihre Nase ein leichter Ammoniakgeruch, sollten Sie besser verzichten. Meist werden die Krustentiere jedoch tiefgefroren angeboten. Hier gilt die Grundregel: Je größer, desto besser. Kleine bereits geschälte Garnelen beziehungsweise Krabben besitzen häufig trockenes Fleisch. Tauen Sie die tiefgekühlte Delikatesse am besten langsam und schonend im Kühlschrank auf, bevor Sie sie zubereiten. Bei der Zubereitung sind Ihnen dann keine Grenzen gesetzt. Gerade die kleinen Nordseegarnelen können Sie roh und pur verzehren. >>

Ansonsten können Sie das "rote Gold aus dem Meer" ganz nach Geschmack kochen, braten und an lauen Sommertagen sogar grillen. Garnelen eignen sich zwar hervorragend als Hauptgang einer Menüfolge, kann aber auch als schmackhafte Beilage zu Salat gereicht werden. Für interessante Geschmacksnoten sorgen Zutaten wie Curry, Ingwer und Knoblauch. Probieren Sie einfach aus, in welcher Komposition Ihnen Garnelen am besten schmecken.

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