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Schwedische Küche

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Verbuddelter Fisch und alte Männer

06.05.2013, 09:22 Uhr | Kirsten Niemann, Raufeld

Schwedische Küche. Der echte Gravad Lax ist eine besondere schwedische Spezialität.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der echte Gravad Lax ist eine besondere schwedische Spezialität. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die schwedische Küche ist rustikal und bekannt für die lustigen Namen ihrer Gerichte. wanted.de hat sich die besondere Küche aus dem Norden mal genauer angeschaut und festgestellt, dass sie noch viel mehr zu bieten hat als die berühmten "Köttbullar"-Hackbällchen.

Mit Essen bringt man den Mund zum Schweigen. So ungefähr mögen Unkundige die schwedische Grundhaltung zur Nahrungsaufnahme verstehen. Sie stimmt nur teilweise. Wer je in Schweden Urlaub gemacht hat, der weiß hübsche Kleinigkeiten wie die liebevoll dekorierten Butterbrote (Smörgåsa) zu schätzen.

Die Sommer sind kurz

Natürlich ist die nordische Esskultur eine des Aufbewahrens: Die Sommer sind kurz und der Genuss von frischem Backwerk, Obst oder Gemüse wird damit zum Luxus. Pumpernickel oder Knäckebrot, eingekochtes Wurzelgemüse oder Beeren schmecken noch in den letzten Wintertagen. In der Geschichte Schwedens wurde die Milch der Kühe fermentiert oder mithilfe von Bakterienkulturen haltbar gemacht: So entstanden Dickmilch (Filbunke), Sauermilch (Filmjölk) und Käse. Die Schweden entwickelten auch schon vor einigen Jahrhunderten die Methode frisch gefangenen Fisch haltbar zu machen.

Für den "gravad lax" (übersetzt: den eingegrabenen Lachs) legten sie ihn in eine Mischung aus Salz, Zucker und Gewürzen, bevor man ihn in der Erde vergrub. Heute kommt der Lachs nicht mehr unter die Erde, aber das Rezept ist immer noch ein Klassiker. Der Lachs kommt nach der Anbringung der trockenen Beize, die aus derselben Mischung besteht, für einige Tage zur Reifung in Kühlhäuser. Der echte "gravad lax" wird also nicht geräuchtert, sondern erhält sein besonderen Geschmack allein durch das Beizen.

Auch der salzhaltige Ei-Anchovis-Salat (Gubbröra) lässt sich gut aufbewahren - und schmeckt besser als sein schwedischer Name uns suggerieren mag: Alter-Männer-Mix. Ehre gebührt auch den Süßspeisen: Die beste Zimtschnecke kommt immer noch aus einem schwedischen Ofen. Abgerundet wird jedes Mahl mit einem Snaps, dem Branntwein aus Wermut, Kümmel oder Johanniskraut. Skål!

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