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Die perfekte Pasta 

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Die perfekte Pasta

17.04.2013, 16:51 Uhr | Benedikt Sauer, wanted.de

Die perfekte Pasta . Die perfekte Pasta gibt es nicht nur in Italien. Sie können sie auch selbst zuhause zubereiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die perfekte Pasta gibt es nicht nur in Italien. Sie können sie auch selbst zuhause zubereiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie sie schmecken muss, wissen Sie bestimmt noch von Ihrem letzten Italien-Urlaub. Die gute Nachricht für Ihren Gaumen: Sie bekommen das ab heute genauso lecker hin, wenn Sie die Tipps von Profikoch Hans-Peter Tuschla beherzigen, der für Sie auch gleich fünf raffinierte Pasta-Rezepte zum Nachkochen zusammengestellt hat. Am besten gleich ausprobieren!

Auf Ihrem Weg zum perfekten Pasta-Koch fangen wir erst einmal mit der wohl klassischsten Varianten an: Nudeln mit Tomatensoße. Natürlich sollte beides selbstgemacht sein, schließlich wollen Sie geschmacklich das Beste aus allem herausholen. "Aber auch frische Pasta aus dem Supermarkt oder Feinkostladen ist okay. Bei der Herstellung kann man im Grunde nicht viel falsch machen", sagt Tuschla, der nach einigen Jahren im Nationalteam der Köche Deutschlands sein Können nun als Chefkoch im Restaurant "Münzwerk" in Siegen unter Beweis stellt. "Wichtig ist nur, dass keine Zusatzstoffe wie etwa Aromen enthalten sind."

Selbstgemacht ist immer besser

Der Königsweg bleibt jedoch, die Nudeln selbst herzustellen. Dafür verrühren Sie 400 Gramm doppelt gemahlenes Hartweizenmehl (etwa das italienische "Semola di grano duro"), 200 Milliliter Wasser, einen Teelöffel Salz und

einen Schuss Olivenöl miteinander und verarbeiten die Masse zu einem Teig, den Sie eine Weile gründlich durchkneten. Als nächstes sollte der Teig abgedeckt oder in Folie eingepackt etwa eine Stunde ruhen, ehe Sie weitermachen.

Die richtige Nudelform

"Zur Tomatensoße passt am besten eine Nudelform, die eine möglichst große Fläche zum Aufnehmen der Soße bietet", erklärt Tuschla. "Am besten Bandnudeln wie etwa Fettuccine, Tagliatelle oder eben die ganz breiten Papardelle. Alle drei Varianten lassen sich hervorragend von Hand aus dem ausgerollten Teig zurechtschneiden."

Wenn Sie jedoch etwas Zeit einsparen wollen, kaufen Sie sich eine passende Nudelmaschine, die es schon für knapp 20 Euro im Handel gibt. Hier drehen Sie aus dem Teig kleine Kugeln ab, die in Scheiben geschnitten und in die Nudelmaschine gegeben werden. Sehr einfach zu handhaben. >>

Der "Al dente"-Check

Nach dem Durchdrehen oder Zurechtschneiden sollten die Nudeln sofort ins kochende Wasser mit Salz und etwas Olivenöl gegeben werden. Wer mag, kann sie aber auch ohne Qualitätsverlust erst einmal an einer Schnur aufhängen und trocknen lassen. Wichtig: "Frische Pasta kocht meistens etwas schneller. Prüfen Sie also schon nach wenigen Minuten das erste Mal, ob die Nudeln al dente sind. Dafür ziehen Sie eine Nudel an beiden Enden auseinander. Ist bereits kein Teig mehr in der Mitte zu sehen, haben Sie sie zu lange gekocht. Sehen Sie hingegen nur noch einen leichten, weißen Kern, ist die Pasta mit Biss perfekt", so Tuschla.

Möglichst nicht abschrecken Das Abschrecken der Nudeln mit kaltem Wasser bringt nur dann etwas, wenn Sie sie nicht sofort essen möchten. Es verhindert quasi das Weiterkochen der Nudeln. Nur leider verliert sich dabei auch der Salzwasser-Olivengeschmack – ein Aroma, das Sie eigentlich bewahren sollten. Im Idealfall kommen die heißen Nudeln sofort mit der Soße in Berührung, um sie am besten aufnehmen zu können. Durch das Abschrecken ziehen sich die Nudeln nämlich etwas zusammen und verlieren ein klein wenig ihrer Aufnahmefähigkeit. Das ändert sich auch nicht, wenn Sie die Pasta später noch einmal für ein paar Sekunden ins heiße Wasser geben. Die perfekte Tomatensoße

Wenn es um die Soße zur Pasta geht, setzen Sie natürlich auf absolut frische Produkte in bester Qualität. Für unsere Tomatensoße brauchen Sie eine Zwiebel, etwas Stangesellerie, eine halbe Knoblauchzehe, einen Esslöffel Tomatenmark (für einen schönen Schmelz), 150 Milliliter Gemüsebrühe, einen Schuss Weißwein und natürlich frische Tomaten. Pro Person zwei vollreife Strauchtomaten. "Kirschtomaten gehen auch, diese sind dann aber geschmacklich ein wenig spezieller", sagt Tuschla.

Ein absolutes No-Go: "Selbst viele italienische Restaurants geben hierzulande noch Sahne mit in die Soße, um sie geschmacksintensiver zu machen. Bis auf wenige Gerichte, wie etwa Pasta Carbonara, hat Sahne aber in italienischer Pasta nichts zu suchen."

Zubereitung der Soße

Schwitzen Sie die kleingehackte Zwiebel, den Sellerie und den Knoblauch in etwas Olivenöl farblos an. Es dürfen keine Röstaromen entstehen. Nun die kleingeschnittenen Tomaten dazugeben und so lange anschwitzen, bis der Fond der Tomaten verschwunden ist. Nun das Tomatenmark hinein, alles mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit der Gemüsebrühe (oder wahlweise auch mit Tomatensaft für einen noch intensiveren Tomatengeschmack) auffüllen. Nach ein paar Minuten Köcheln können Sie auf Wunsch alles noch pürieren. Jetzt nur noch etwas fein geschnittenen Basilikum dazu und dann ab damit auf die dampfende Pasta. Guten Appetit!

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