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Brottopf statt Papiertüte: So bleibt Brot länger frisch

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Haltbarkeit verlängern  

Mit diesen einfachen Tricks bleibt Brot lange frisch

17.07.2015, 17:36 Uhr | akl, dpa/tmn

Brottopf statt Papiertüte: So bleibt Brot länger frisch. Ein aufgeschnittenes Brot auf einem Holzbrett. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Szakaly)

Die richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit von Brot (Quelle: Szakaly/Thinkstock by Getty-Images)

Gerade erst beim Bäcker gekauft und schon ist es innen trocken und die Kruste zäh: Wird Brot falsch aufbewahrt, ist es bald nicht mehr genießbar. Doch mit ein paar einfachen Tricks, bleibt es länger frisch.

Auf die Brotsorte kommt es an

Brot schmeckt frisch am besten. Wer schon beim Kauf weiß, dass er den Laib in den nächsten Tagen nicht verbraucht, sollte gezielt zu folgendem Brot greifen: 

Roggen schlägt Weizen: In Sachen Haltbarkeit haben Roggenmischbrote die Nase vorn. Sie bleiben in der Regel fünf bis sieben Tage frisch, Weizenmischbrote nur drei bis fünf Tage, erklärt die Initiative "Zu gut für die Tonne!"

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Vollkorn gewinnt: Diese Brotsorte bleibt besonders lange lecker, bis zu neun Tage. Worauf Verbraucher achten sollten: Das Brot mit vielen Mineral- und Ballaststoffen erkennt man an seinem Namen, nicht an seiner Farbe. Nur was Vollkornbrot heißt, muss auch 90 Prozent Vollkornmehl enthalten. Die dunkle Farbe kann das Brot dagegen auch durch Karamellsirup oder Malz bekommen.

Die richtige Lagerung

Beim Bäcker wird Brot meist in Papiertüten verkauft. Zu Hause sollte man den Laib allerdings umpacken. Da Papier Feuchtigkeit aufsaugt, trocknet das Brot schneller aus. Am besten gibt man es in einen Plastikbeutel. Da dieser luftundurchlässig ist, hält sich das Brot länger, wird aber schneller weich. Doch Vorsicht: Man sollte immer wieder überprüfen, ob sich Feuchtigkeit am Beutel ablagert. Denn durch diese kann das Brot schneller schimmeln. Dann die Verpackung kurz offen lassen, bis die überflüssige Feuchtigkeit verdunstet ist.

Ein Steingut- oder Tontopf ist allerdings die beste Wahl. Diese Behälter nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben sie wieder an das Brot zurück, wenn es trocken zu werden droht. Ähnlich ist der Effekt von Brotkästen, die nicht luftdicht abschließen.

Am besten legt man das Brot zudem auf die Schnittfläche. Sie können auch ein Stück Apfel oder Sellerie in den Brotkasten geben. Diese geben nach und nach ihre Feuchtigkeit ans Brot ab.

Behälter regelmäßig reinigen

Wenn Sie Brot in einem Brotkasten oder -topf aufbewahren wollen, sollten Sie den Behälter regelmäßig reinigen, um Schimmel vorzubeugen. Achten Sie schon beim Kauf auf ein Material, das sich gut saubermachen lässt. Holzbehälter sind deshalb nicht so gut geeignet.

Der Brotbehälter sollte alle ein bis zwei Wochen gereinigt werden. Nur Wasser oder trockenes Auswischen nützt dabei wenig, Essig oder Essigessenz ist gut für die Reinigung geeignet. Danach den Brotbehälter sorgfältig mit einem Papiertuch trockenreiben.

Einfrieren für lange Haltbarkeit

Brot fühlt sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. In den Kühlschrank gehört es nicht. Dort ist es oft feucht und das Backwerk kann so schneller schimmeln. Außerdem nimmt Brot leicht andere Gerüche auf. Die kalte Temperatur lässt das Brot zudem schneller "alt" werden. Wer es dennoch lieber in den Kühlschrank legen möchte, sollte es am besten luftdicht verpackt im Gemüsefach aufbewahren.

Die Gefriertruhe hingegen eignet sich sehr gut zur längeren Aufbewahrung. Hier kann das Brot in einem Gefrierbeutel einige Wochen bleiben. Ganze Brotlaibe sollten dann bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Am besten nehmen Sie es am Vorabend aus dem Gefrierfach. Denn bis das Brot essbar ist, dauert es mindestens fünf Stunden. Alternativ kann man das Brot auch schon in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren.

Finger weg von verschimmeltem Brot

Verschimmeltes Brot ist übrigens nicht mehr genießbar und sollte entsorgt werden. Die verschimmelte Stelle nur abzuschneiden bringt nicht viel, denn das Brot kann, wenn auch nicht sichtbar, bereits mit dem Pilz durchzogen sein. Schmeckt das Brot bitter und riecht es seltsam fruchtig, kann das auch schon ein Warnzeichen sein.

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