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Nüsse: Diese Sorten sind besonders gesund

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Leckerer Snack: Diese Nüsse sind besonders gesund

21.10.2017, 13:47 Uhr | ar, t-online.de

Nüsse: Diese Sorten sind besonders gesund. Nüsse liefern viele wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht: Vitamine, Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nüsse liefern viele wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht: Vitamine, Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nüsse haben einen hohen Fettanteil – trotzdem sind sie sehr gesund. Sie stärken das Herz, fördern die Konzentration und senken den Cholesterinspiegel. Doch welche Nuss kann mit welcher Wirkung punkten?

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Was sind eigentlich "echte" Nüsse?

Fälschlicherweise gelten in der Umgangssprache auch viele Kerne, Hülsen-, Stein- und Kapselfrüchte als Nüsse. Dabei zählt etwa die Erdnuss eigentlich zu den Hülsenfrüchten, auch wenn ihre Schale im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten geschlossen bleibt.

"Echte" Nüsse haben im botanischen Sinne drei verholzte Schichten als Fruchtwand. Sie fallen geschlossen vom Baum, weshalb es sich dabei um Schließfrüchte handelt. Zu den "echten" Nüssen im botanischen Sinne zählen beispielsweise:

Walnüsse wurden bis vor geraumer Zeit noch als Steinfrüchte bezeichnet. Untersuchungen der Hüllstrukturen zeigten jedoch, dass die Walnuss wirklich eine Nuss ist.

Maronen: Nüsse für die schlanke Linie

Geschälte Maronen liegen auf einem Tisch. (Quelle: imago/Ulrich Roth)Maronen gehören zu den kalorienarmen Nüssen. (Quelle: imago/Ulrich Roth)

Maronen regen durch die in ihnen enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung an und die Vitamine C und E schützen als Radikalfänger die Körperzellen. Dank ihres hohen Stärkegehalts und ihrer geschmacklichen Nähe zur Kartoffel sind Maronen stark sättigend und finden daher häufig Verwendung als Zutat in Suppen, Wild- und Geflügelgerichten. Ihre Kohlenhydrate erhöhen den Serotoninspiegel und heben die Laune.

Außerdem enthält die spezielle Züchtung der Esskastanie kaum Fett und liefert dadurch nicht einmal halb so viele Kalorien wie Mandeln oder Haselnüsse. Das macht Maronen mit Abstand zu den kalorienärmsten Nüssen.

Haselnüsse: Kleine Energiepakete

Haselnüsse kullern aus einer Schale. (Quelle: imago/blickwinkel)Haselnüsse zählen zu den "echten" Nüssen. (Quelle: imago/blickwinkel)

Haselnüsse gehören zu den ältesten Nussarten Europas. Da die Pflanze sehr robust ist, ist sie in deutschen Gärten weit verbreitet. Neben gesunden Fettsäuren und Zink enthalten Haselnüsse besonders viel Vitamin E, das die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützt. Neben wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor und Eisen sind in Haselnüssen zudem jede Menge Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die unsere Verdauung in Schwung bringen.

Walnüsse: Gesund in Maßen

Drei Walnüsse liegen nebeneinander. (Quelle: imago/blickwinkel)In Walnüssen stecken viele Kalorien. (Quelle: imago/blickwinkel)

Eine der bekanntesten Nüsse ist die Walnuss. Die enthaltene Alpha-Linolensäure, kurz ALA, stärkt das Herz und wirkt entzündungshemmend. Walnüsse könnten aber auf Dauer auf Ihr Gewicht schlagen, immerhin haben die Nüsse einen Fettanteil von 60 Prozent. Experten empfehlen, täglich nur etwa acht Walnüsse zu essen, am besten in Kombination mit anderen Nusssorten.

Macadamia: Königin der Nüsse

Macadamianüsse  (Quelle: imago/blickwinkel)Auch bei Macadamianüssen gilt: nur in Maßen genießen. (Quelle: imago/blickwinkel)

Die Macadamianuss wird, wegen ihres feinen Geschmacks und ihres hohen Preises, auch "Königin der Nüsse" genannt. Sie bringt alles mit, was eine klassische Nuss auszeichnet: eine harte Schale, einen schmackhaften Kern, ein nussiges Aroma und viele ungesättigte Fettsäuren. Die Macadamia kann das sogenannte schlechte LDL-Cholesterin im Blut senken und so Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen.

Tipp: 100 Gramm bringen es auf gut 700 Kalorien, daher sollten Sie die Knabberei nur in Maßen genießen.

Mandeln: Geschätzte Backzutat

Mandeln liegen auf einem grünen Teller. (Quelle: imago/Westend61)Mandeln sind zum Backen gut geeignet. (Quelle: imago/Westend61)

Die beliebten Mandeln sind keine Nüsse sondern Steinfrüchte. Sie können helfen, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt zu lindern sowie das Herz, Nerven- und Muskelfunktionen unterstützen. Vorsicht vor Bittermandeln: Weil sie viel Blausäure enthalten, sollten Sie diese nicht roh essen. Zum Kochen und Backen sind sie aber gut geeignet. Den Steinfrüchten wird außerdem eine cholesterinsenkende Wirkung nachgesagt.

Tipp: Mandeln enthalten auch größere Mengen an Folsäure, die vor allem in der Schwangerschaft wichtig ist.

Erdnüsse: Hülsenfrüchte mit viel Eiweiß

Erdnüsse sind ideale Eiweißlieferanten. (Quelle: imago/Westend61)Erdnüsse sind ideale Eiweißlieferanten. (Quelle: imago/Westend61)

Zwar sind sie auch keine Nüsse, dennoch enthalten Erdnüsse die typischen ungesättigten Fettsäuren, die eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben. Der enthaltene Stoff Tryptophan wirkt sich beruhigend auf den Körper aus und kann somit einen ruhigen Schlaf fördern.

Mit 25 Prozent Protein pro 100 Gramm sind Erdnüsse zudem ideale Eiweißlieferanten. Die enthaltene Folsäure ist in der Schwangerschaft wichtig, um die Embryo-Entwicklung zu unterstützen.

Pistazien und Cashews: Steinfrüchte für Nerven und Knochen

Pistazien liegen auf dem Tisch. (Quelle: imago/CTK Photo)Pistazien sind an ihrer grünen Färbung zu erkennen. (Quelle: imago/CTK Photo)

Pistazien und Cashews haben größtenteils unterschiedliche Inhaltsstoffe, was sie zu einer guten Mischung macht. Cashewkerne enthalten neben ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, B-Vitamine, Kalium, Magnesium und Eisen. Diese Inhaltsstoffe können dabei helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Darüber hinaus sorgen sie für starke Nerven und steigern die Gehirnleistung.

Pistazien enthalten neben pflanzlichem Eiweiß noch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Phosphor. Damit stärken sie Knochen und Zähne und senken den Cholesterinspiegel.

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