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Weihnachten: So retten Sie versalzenes und verbranntes Essen

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Küchenpannen schnell beheben  

So retten Sie das Weihnachtsessen

23.12.2017, 12:38 Uhr | sah, t-online.de

Weihnachten: So retten Sie versalzenes und verbranntes Essen. Ist das Essen zu salzig oder angebrannt? Kein Grund zur Panik. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Jennifer McCallum)

Ist das Essen zu salzig oder angebrannt? Kein Grund zur Panik. (Quelle: Jennifer McCallum/Thinkstock by Getty-Images)

Ist das Weihnachtsessen verkocht, versalzen oder zu scharf gewürzt, müssen Sie nicht gleich vor lauter Verzweiflung den Kochlöffel wegwerfen. Diese Kochtipps helfen bei großen und kleinen Küchenkatastrophen.

Tagelang hat man sich mit Kochbüchern und Rezepten auf die Zubereitung des Weihnachtsessens vorbereitet. Doch eine Sekunde nicht aufgepasst und schon ist das Essen verbrannt. Dieses Malheur passiert fast jedem einmal – ist aber kein Grund zur Panik. Denn in vielen Fällen kann das Essen noch gerettet werden.

Verbranntes retten

Verbranntes Essen zu retten ist schwer, denn der Geschmack nach Verkohltem geht oft auf die gesamte Speise über. Ist das Gericht nur teilweise angebrannt, ist eine Rettung möglich: Zunächst ist es wichtig, das Gericht nicht mehr umzurühren, sonst verteilt sich der Geschmack. Außerdem sollten Sie die schwarzen Stellen entfernen und das Essen in eine neue Pfanne oder einen neuen Topf geben. Schmeckt es trotzdem noch leicht angebrannt, hilft es, das Essen noch einmal zu würzen.

Zähen Braten zart bekommen

Auch ein zäher Braten lässt sich retten. Er sollte jedoch nicht mehr am Stück serviert werden. Schneiden Sie stattdessen hauchdünne Scheiben ab und legen Sie diese für einige Minuten in die Soße. So werden die Fleischstücke schön zart. Damit beim nächsten Versuch alles glatt geht, den Braten vor dem Schmoren von allen Seiten gut anbraten. So bekommt er eine schöne Kruste und bleibt trotzdem saftig und zart.

Versalzene Saucen und Suppen neutralisieren

Bei einer versalzenen Soße ist ebenfalls Rettung möglich. Dazu wird sie einfach verlängert, es wird also mehr Flüssigkeit dazugegeben. Am besten löffelweise – entweder Wasser oder Wein – bis sich der Salzgeschmack neutralisiert hat. Danach muss die Soße aber wieder angedickt und nachgewürzt werden. Am besten salzen Sie Soßen erst am Ende der Garzeit. Durch das Einkochen kann der Salzgeschmack so intensiv werden, dass die Soße versalzen schmeckt.

Auch gut: Geben Sie ein großes Stück rohe Kartoffel, Karotte oder Brot in die Soße, sie dienen als Salzbinder und ziehen überschüssiges Salz heraus. Auch bei klaren Suppen hilft das Mitkochen eines großen Kartoffelstücks gegen zu viel Salz. Vor dem Servieren wird es einfach entfernt.

Zu süße oder klumpige Saucen retten

Ist die Soße zu süß geworden – das kann passieren, wenn Sie bei der Zubereitung zu viele Karotten oder Zwiebeln verwenden – hilft ein einfacher Trick: Geben Sie etwas Essig oder trockenen Wein dazu, das gleicht den süßen Geschmack aus. Zu dunklen Fleischsoßen passt ein roter Wein, zu hellen Rahmsoßen ein Weißwein.

Eine verklumpte Soße siebt man einfach in einen neuen Topf und kocht sie nochmal auf. Tipp: Nehmen Sie zum Binden Weizenstärke, dabei entstehen nicht so schnell Klümpchen.

Wenn der Kartoffelsalat zu sauer ist

Ein versalzener Blattsalat kann mit klarem Wasser abgespült und in ein neues Salatdressing ohne Salz gegeben werden. Auch versalzenes Gemüse lässt sich durch Übergießen mit heißem Wasser retten. Lassen Sie das Gemüse etwas im Wasser stehen und gießen Sie das Wasser dann ab. Schwenken Sie das Gemüse anschließend in zerlassener Butter und würzen mit frischen Kräutern nach.

Wenn der Kartoffelsalat für Heiligabend zu sauer geworden ist, kann man die Säure mit Brühe oder etwas Sahne neutralisieren. Auch Salatgurke oder Feldsalat im Kartoffelsalat neutralisieren zu viel Essig.

Verkochte Kartoffeln und Nudeln retten

Ist das Essen zu lange auf dem Herd, kann es nicht nur anbrennen sondern auch verkochen. Um zu retten, was zu retten ist, sollten Sie Nudeln und Kartoffeln sofort abgießen. Genießbar werden sie dadurch allerdings nicht. Deshalb ist es am besten, sie in der Pfanne anzubraten. Kartoffeln lassen sich zudem zu Püree weiterverarbeiten.

Matschiges Gemüse kann man hingegen nur schwer retten. Nehmen Sie es trotzdem so schnell wie möglich aus dem heißen Topf. Dann können Sie es entweder mit frischem Gemüse strecken oder pürieren oder in eine Gemüsesoße verwandeln.

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