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Gurken schälen oder nicht? Tipps zur Gemüseverarbeitung

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Bitterstoffe  

Gurken schälen oder nicht? Was ist gesünder?

21.03.2017, 14:57 Uhr | uc (CF)

Gurken schälen oder nicht? Tipps zur Gemüseverarbeitung. Eine Frau schält eine Gurke (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Mehrzahl der Vitamine und anderer Nährstoffe steckt bei vielen Gemüsesorten in der Schale (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schälen Sie noch oder genießen Sie schon? Wenn Sie Gurken schälen, kostet das nicht nur Zeit. Auch die Mehrzahl der Nährstoffe, die bei vielen Gemüsesorten in der Schale stecken, gehen Ihnen dabei verloren. Warum sich Ihr Umgang mit Gurken und anderen Gemüsesorten beim Kochen ändern sollte, erklärt die New Yorker Ernährungsexpertin Mary Jane Detroyer.

Nährstoffe sitzen in der Gurkenschale

Ob Sie Ihre Gurken schälen oder nicht, ist natürlich Ihnen überlassen. Eins sollten Sie jedoch wissen: Durch das Entfernen der Gurkenschale fällt auch ein großer Teil der Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien weg. Das gilt auch für andere Gemüsesorten, wie Rote Beete oder Zucchinis.

"Die Mehrzahl der Vitamine und anderer Nährstoffe steckt bei vielen Gemüsesorten in der Schale. Wenn die Schale bunt ist, enthält sie besonders viele Ballaststoffe und das sind unlösliche Ballaststoffe", erklärt Detroyer gegenüber "dailymail.co.uk". Der Vorteil von unlösliche Ballaststoffen: Sie lösen sich nicht auf und helfen dabei, den Darm gesund zu halten, sodass dieser auch Abfälle schneller ausscheiden kann.

Waschen nicht vergessen

Schälen Sie die Gurke aus Angst vor Pestiziden und Unkrautvernichtern? Laut der Expertin reicht es, das Gemüse vor der Verarbeitung gründlich zu waschen. "Viele Menschen denken, dass sie ihr Gemüse mit Seife und Wasser schrubben müssen, um die Chemikalien zu entfernen, aber wenn man sie einfach mit Wasser abspült, wird man den Schmutz auch los“. Am besten sollten Sie aber auf Biogurken zurückgreifen.

Gurken schälen: Es gibt eine Ausnahme

Auch wenn Sie die Schale der Gurke grundsätzlich mitverzehren sollten, gibt es eine Ausnahme. Den Stielansatz sollten Sie entfernen. "Gurken bilden Bitterstoffe zuerst im Stielansatz. Daher gilt für die Zubereitung in der Küche: Schmeckt das Stielende der Gurke leicht bitter, sollte es großzügig abgeschnitten werden", lautet die Empfehlung der Verbraucherzentrale Bayern.

Woher kommen die Bitterstoffe?

Gurken bilden wie Kürbisse und Zucchinis auf natürliche Weise Bitterstoffe, die sogenannten Cucurbitacine. Sie verursachen einen stark bitteren Geschmack. Diese Bitterstoffe sind Giftstoffe, die normalerweise kaum noch oder nur in geringen Konzentrationen enthalten sind.

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