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Naturtrüber Apfelsaft: Ist er gesünder?

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Ungefilterter Fruchtsaft  

Naturtrüber Apfelsaft: Ist er gesünder?

10.06.2015, 16:11 Uhr | hm (CF)

Naturtrüber Apfelsaft: Ist er gesünder?. Gefiltert oder nicht: Apfelsaft gehört zu den beliebtesten Fruchtsäften in Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gefiltert oder nicht: Apfelsaft gehört zu den beliebtesten Fruchtsäften in Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Fruchtfleisch in Säften gut ist oder nicht – fast schon eine Glaubensfrage. Doch wussten Sie, dass die kleinen Partikel einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit haben können? Zumindest bei Saft aus Äpfeln scheint das zuzutreffen. Lesen Sie hier, inwiefern naturtrüber Apfelsaft durch seine Inhaltsstoffe gesünder ist als klarer und wie viele Kalorien er enthält.

Sekundäre Pflanzenstoffe: Naturtrüber Apfelsaft ist gesund

Naturtrüber Apfelsaft entsteht, wenn der Saft nach dem Pressen nicht gefiltert wird. Die sogenannten Schwebstoffe (winzige Restpartikel von Schale und Fruchtfleisch) machen ihn weniger durchsichtig als den klaren Apfelsaft. Sie geben dem ungefilterten Apfelsaft zudem sein besonderes und eher kräftiges Aroma.

Diese Schwebstoffe sind es auch, die die trübe Variante des Safts gesünder machen als die klare: Sie enthalten viele wertvolle sekundären Pflanzenstoffe. Durch das Filtern sind diese Stoffe in klarem Apfelsaft weniger konzentriert. Laut "Bild der Wissenschaft" ist die Konzentration der gesundheitsfördernden Stoffe in naturtrüben Apfelsaft sogar fünfmal so hoch wie in klarem.

Naturtrüber Apfelsaft ist zwar gesünder, jedoch auch nicht komplett naturbelassen. Meist werden Enzyme zugesetzt, um zu verhindern, dass sich das Fruchtfleisch am Flaschenboden absetzt.

Naturtrüber Apfelsaft vs. klarer Apfelsaft: Mögliche gesundheitliche Vorteile

Die sekundären Pflanzenstoffe im naturtrüben Apfelsaft sind gut für das Herz-Kreislauf-System. Auch sollen sie entzündungshemmend wirken. Die Pflanzenstoffe können den Körper zudem gegen verschiedene Alterungsprozesse schützen – und sogar Krankheiten vorbeugen.

Forscher des Forschungsnetzwerks „Nutrition Net“ haben herausgefunden, dass die sekundären Pflanzenstoffe, allen voran Polyphenole, bei der Prävention von Dickdarmkrebs helfen können. Polyphenole aktivieren bestimmte Enzyme im Darm, die Krebs auslösende Schadstoffe unschädlich machen und so zur Entgiftung beitragen, berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf seiner Webseite.

Aber: Auf Entzündungen im Darm hat Apfelsaft keine positive Wirkung. „Apfelsaft ist eben kein Therapeutikum, sondern ein äußerst gesundes Lebensmittel“, erklärt der Leiter des Netzwerks Professor Dieter Schenk. Zwar enthalte der Saft entzündungshemmende Bestandteile, diese können eine Entzündung im Darm aber nicht nachhaltig lindern.

Darüber hinaus soll naturtrüber Apfelsaft mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen die Wirkung von Vitamin C, E und A verstärken können. Zudem enthält der Saft wichtige Mineralstoffe wie Kalium, das wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers ist.

Naturtrüber Apfelsaft: Fördernd für die Verdauung?

Die im Apfelsaft enthaltenen Gärstoffe bringen eine abführende Wirkung mit sich. Er lässt sich daher gut bei leichten Verstopfungen einsetzen. Der Genuss von zu großen Mengen kann im Gegenzug zu Durchfall führen. Gerade bei Babys, die bereits Beikost bekommen und zu Verstopfungen neigen, kann der Stuhlgang durch die Gabe von etwas naturtrüben Apfelsaft reguliert werden, wie das Familienportal "urbia.de" schreibt. Der Saft kann zum Beispiel zur Zubereitung von Babybrei verwendet werden.

Naturtrüber Apfelsaft ist zudem nicht mit Gelatine geklärt und eignet sich daher gut bei einer veganen Ernährung.

Tipp: Ob klar oder naturtrüb – Apfelsaft enthält viel Fruchtzucker und somit auch viele Kalorien: etwa 550 Kilokalorien pro Liter. Daher sollten Sie Apfelsaft lieber als Schorle genießen.

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