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Natürliche Süße: Gesunde Alternativen zu Zucker

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Zuckerersatz  

Natürliche Süße: Gesunde Alternativen zum Zucker

15.09.2015, 12:12 Uhr | anni

Natürliche Süße: Gesunde Alternativen zu Zucker. Natürliche Süße aus Pflanzen macht dem klassischen Haushaltszucker Konkurrenz. Auch aus Kokosnektar lässt sich Zucker herstellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Natürliche Süße aus Pflanzen macht dem klassischen Haushaltszucker Konkurrenz. Auch aus Kokosnektar lässt sich Zucker herstellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zucker schadet dem Blutzuckerspiegel, den Zähnen und der Figur. Ernährungsbewusste greifen daher gerne auf Zuckeralternativen wie Stevia oder Agavendicksaft zurück. Wir stellen Ihnen fünf "natürliche" Süßungsmittel aus aller Welt vor und sagen, welche davon wirklich gesund sind.

1. Stevia: Zuckerersatz für Diabetiker

Der Süßstoff Stevia wird aus der Stevia-Pflanze gewonnen und ist 300 mal süßer als Zucker. Als gesund gilt das Süßungsmittel, weil es keine Kalorien enthält. Es eignet sich deshalb zum Beispiel für Diabetiker. Allerdings ist der seit 2011 in der Europäischen Union zugelassene Süßstoff nicht so natürlich wie viele glauben. Ein chemisches Verfahren macht aus den pflanzlichen Extrakten der Stevia sogenannte Steviolglykoside, die dann in Lebensmitteln verarbeitet werden.

Nach Empfehlung der EU sollten Sie pro Tag je Kilogramm Körpergewicht nicht mehr als vier Milligramm des Süßstoffs verzehren. Mit Stevia gesüßte Produkte sind in der Regel auffällig gekennzeichnet. Ansonsten erkennen Sie den Inhaltsstoff an der Bezeichnung "E 960".

Der Zuckerersatz findet sich oft in Milchprodukten, alkoholfreien Erfrischungsgetränken wie Cola und Konfitüren. Hier wird aber häufig noch Zucker beigemischt, um den leicht bitteren, lakritzartigen Geschmack von Stevia zu übertünchen, gibt "Fit for Fun" zu bedenken. Diabetiker sollten daher stets einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen.

2. Honig: Natürlich, aber fast wie Zucker

Bienenhonig ist eine heimische Zuckeralternative. Er wird von Bienen aus Blütennektar produziert. Um sicher zu gehen, dass es sich um ein reines Naturprodukt handelt, sollten Sie nur in Deutschland hergestellten Bio-Honig kaufen. Honig enthält weder Fett noch Cholesterin und soll im Körper entzündungshemmend und fiebersenkend wirken.

Trotz Reinheit und gesunder Wirkung gibt der Senioren-Ratgeber der Apotheken-Umschau zu bedenken, dass Honig sich in seinem chemischen Aufbau und Kaloriengehalt kaum von herkömmlichem Haushaltszucker unterscheidet. Diabetikern bekommt er etwas besser, da er im Vergleich zu normalem Zucker weniger Trauben- und mehr Fruchtzucker enthält. Kritischen Stimmen zufolge schadet Honig den Zähnen jedoch noch mehr als Zucker, da er aufgrund seiner Konsistenz länger haften bleibt.

3. Ahornsirup: Auf den Grad achten

Ahornsirup kommt aus Kanada, dem Land mit dem Ahornblatt auf der Flagge. Der typisch amerikanische Sirup wird aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen. Er wird im Spätwinter mithilfe von Schläuchen von den Stämmen abgezapft. Anschließend kocht er stundenlang ein, bis Sirup übrigbleibt. 40 Liter Baumsaft ergeben einen Liter Sirup. Wegen der aufwendigen Herstellung ist dieser Zuckerersatz kostspielig: Hundert Gramm kosten ungefähr zwei Euro.

Ist Ahornsirup gesund? Wie Honig soll er entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, den Zähnen aber nicht weniger schaden als Zucker. Dabei kommt es darauf an, ob Ahornsirup "rein" oder mit Zuckerwasser verdünnt ist. Achten Sie immer auf die Inhaltsstoffe. Auch der Reinheitsgrad gibt Aufschluss über die Qualität: Die Stufen reichen von AA bis D, wobei AA am hochwertigsten, hierzulande aber selten erhältlich ist. Hilfreich beim Kauf von Ahornsirup ist auch die Regel: Je heller, desto besser.

4. Agavendicksaft enthält sehr viel Fructose

Dieser Saft stammt aus dem Herzen der mexikanischen Agave-Pflanze. Er wird so lange eingekocht, bis ein süßer Dicksaft mit einem Wassergehalt von 25 Prozent entsteht.

Kritiker behaupten, der Zuckerersatz sei keineswegs gesünder, sondern noch ungesünder als Haushaltszucker. Laut dem Magazin "Eat Smarter" besteht Agavendicksaft fast zu hundert Prozent aus Fruchtzucker (Fructose). Einerseits löst dieser natürliche Zucker bei vielen Menschen eine Unverträglichkeit aus. Andererseits stellt er für viele Diabetiker eine willkommende Zuckeralternative dar.

5. Kokosblütenzucker: Wertvoll und vitaminreich

Aus dem Nektar der Blütenknospen von Kokospalmen stammt der Kokosblütenzucker. Er zählt damit zur Gruppe der Palmzucker. Asiatische Kleinbauern stellen das Süßungsmittel in mühevoller Handarbeit her: Sie schneiden die Blütenknospen an, bis der Kokosnektar austritt. Dieser wird aufgefangen und anschließend eingekocht. Die aufwendige Herstellung macht Kokosblütenzucker zum gefragten Luxusprodukt: Laut Spiegel-Online liegt der Kilopreis zwischen 20 und 40 Euro.

Kokosblütenzucker schmeckt karamellartig und eignet sich gut zum Backen. Er ist reich an Vitaminen und Mineralien. Dieser Zuckerersatz bietet auch Diabetikern eine Alternative. Angeblich beeinflusst er den Blutzuckerspiegel weniger und gleicht zugleich den Insulinspiegel aus. Repräsentative Studien dazu fehlen jedoch bislang.

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