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Wie kommt es zu "Spargel-Pipi" und weitere Spargel-Fakten

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Von Urin bis Zitrone  

Fünf spannende Fakten zu Spargel

05.05.2017, 13:56 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Wie kommt es zu "Spargel-Pipi" und weitere Spargel-Fakten. Luxusgemüse: Fünf spannende Fakten zu Spargel (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/barmalini)

Der Unterschied zwischen grünem und weißem Spargel liegt in der Anbaumethode. Während weißer Spargel in Erdhügeln unter der Erde wächst und erst mit der Ernte das Sonnenlicht erblickt, wächst grüner Spargel über der Erde (Quelle: barmalini/Thinkstock by Getty-Images)

"Spargel-Pipi" kennen viele Liebhaber des Stangengemüses. Aber warum riecht es bei manchem nach dem Genuss streng und bei anderen nicht? Warum verträgt grüner Spargel keine Zitrone und was ist eigentlich der Unterschied zwischen den weißen und den grünen Stangen? Fünf spannende Fakten zu Spargel.

Die Spargelsaison ist zurück und in den Küchen werden wieder leckere Rezepte kreiert. Auch wenn die meisten den Spargel kochen: Das Gemüse schmeckt auch roh – erinnert dann allerdings eher an Zuckererbsen. Der Spargelgeschmack fehlt, da sich die typischen Aromen erst durch das Kochen entfalten.

"Spargel-Pipi" liegt in den Genen

Nach dem Genuss des edlen Gemüses folgt für viele dann der unangenehme Teil: Schätzungen zufolge rümpft etwa jeder zweite nach dem Spargelessen auf der Toilette die Nase. Forschern zufolge wandelt bei ihnen ein bestimmtes Enzym im Körper die enthaltene Asparagusinsäure in geruchsintensive, schwefelhaltige Abbauprodukte um. Wer "Spargel-Pipi" bildet und wer nicht, liegt also in den Genen.

Bereits 15 Minuten nach dem Spargelverzehr beginnt der Urin zu riechen. Hier hilft nur, viel zu trinken. Das verdünnt den Urin und unterstützt die Ausscheidung der geruchsbildenden Stoffe. Wer das Enzym hat, bei dem bildet sich der strenge Geruch sowohl bei grünem als auch bei weißem Spargel.

Grüner Spargel wächst über der Erde

Der Unterschied zwischen grünem und weißem Spargel liegt übrigens in der Anbaumethode. Während weißer Spargel in Erdhügeln unter der Erde wächst und erst mit der Ernte das Sonnenlicht erblickt, wächst grüner Spargel über der Erde. Dadurch kann er den Blattfarbstoff Chlorophyll bilden und sich grün färben. Durch die Sonneneinstrahlung entwickelt grüner Spargel zudem mehr Vitamin C und B-Vitamine. Außerdem schmeckt er intensiver und ist bissfester als die weißen Stangen. Und er muss nur im unteren Drittel geschält beziehungsweise abgeschnitten werden. 

Garprobe: am besten mit dem Gabeltest 

Auch bei der Kochzeit punktet die grüne Sorte: Weißer Spargel braucht 15 bis 20 Minuten, bis er gar ist, grüner Spargel 10 bis 15 Minuten. Abhängig ist das immer auch von der Dicke der Spargelstangen. Wer wissen möchte, ob das Gemüse fertig ist, nimmt eine Gabel und sticht vorsichtig in das untere Drittel der Stange. Gleitet die Gabel leicht in die Gemüsefasern, kann geschlemmt werden.
Tipp: In das Spargelwasser ein wenig Zucker, Salz und Butter geben. Das unterstützt die zarten Spargelaromen. Wird der Spargel zudem in einem speziellen Siebeinsatz mit Hilfe von Wasserdampf gegart, schmeckt er noch intensiver, da das Wasser keine Aromen aus den Stangen ziehen kann. Zitronensaft verträgt übrigens nur der weiße Spargel, grüner kann sich grau färben.

Eine Prise Zucker nimmt die Bitternote

Etwas Zucker im Garwasser kann zudem helfen, dem Spargel die leichte Bitternote zu nehmen. Schmeckt das Gemüse allerdings sehr bitter, hat das nichts mit der Zubereitung zu tun. Dann wurde der Spargel wahrscheinlich zu dicht am Wurzelstock gestochen. Dann hilft es, die Stangen am Ende großzügig abzuschneiden. Schmeckt die ganze Stange bitter, ist es möglich, dass ein Pilz den Wurzelstock der Pflanze befallen und sie in der Wachstumsphase zu viele Saponine gebildet hat.

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Ein feuchtes Tuch macht Spargel haltbar

Am besten hält sich Spargel, wenn er in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und im Kühlschrank aufbewahrt wird. So bleibt er bis zu drei Tage frisch. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Stangen fest und die Enden nicht ausgetrocknet sind. Bei leichtem Druck an der Schnittfläche quillt etwas Saft heraus, der frisch und keinesfalls säuerlich riechen darf. Die Köpfe sind geschlossen und glänzen leicht. Reibt man die Stangen aneinander, quietschen sie.



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