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Phosphat-Skandal: Steht der Döner kurz vor dem "Todesurteil"?

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Wegen Phosphat im Fleisch  

Macht die EU dem Döner den Garaus?

04.12.2017, 17:20 Uhr | t-online

Phosphat-Skandal: Steht der Döner kurz vor dem "Todesurteil"?. Phosphat bindet Wasser und hält das Fleisch am Dönerspieß in Form. Die Hersteller fürchten sich vor einem Verbot der Praxis.  (Quelle: imago/Schöning)

Phosphat bindet Wasser und hält das Fleisch am Dönerspieß in Form. Die Hersteller fürchten sich vor einem Verbot der Praxis. (Quelle: Schöning/imago)

Damit Dönerfleisch auf dem Spieß nicht zerfällt, wird Phosphat beigemengt. Diese Praxis will der Umweltausschuss des EU-Parlaments nun offenbar verbieten. Hersteller sprechen von einem "Todesurteil".

Produzenten von Dönerfleisch könnten bald ein ernsthaftes Problem haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, will der Umweltausschuss des EU-Parlaments die Zugabe von Phosphat zu gefrorenen Dönerspießen verbieten. Fast alle Dönerspieße werden gefroren ausgeliefert. Das Salz bindet Wasser und hilft, das Fleisch in Form zu halten, gilt aber als schädlich für das Herz-Kreislauf-System. Das EU-Parlament entscheidet im Dezember über die Initiative des Umweltausschusses.

Bislang ist der Einsatz von Phosphat nur bei frischem Fleisch zugelassen, für gefrorenes Fleisch gibt es keine Regelung. Diese Lücke wollte die EU-Kommission schließlich und die Zulassung auf gerfrorenes Fleisch ausweiten. Gegen diesen Vorstoß hat der Umweltausschuss wegen "ersntzunehmender Sorgen" nun Einspruch erhoben, so die "Bild"-Zeitung.

Etwa 400 Hersteller in Deutschland

Kenan Koyuncu, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Döner- und Drehspießhersteller Deutschlands, sagte der Zeitung: „Sofern sich der Einspruch des Europäischen Parlaments durchsetzt, wäre dies das Todesurteil für die gesamte Dönerindustrie in der Europäischen Union.“

In Deutschland gibt es etwa 400 Produzenten von Dönerfleisch. 80 Prozent des in der EU vertriebenen Fleisches kommt aus deutscher Produktion.

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