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Darauf sollten Sie bei Lebensmittel-Lieferdiensten achten

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Foodwatch testet Online-Händler  

Darauf sollten Sie bei Lebensmittel-Lieferdiensten achten

08.03.2018, 13:47 Uhr

Darauf sollten Sie bei Lebensmittel-Lieferdiensten achten. Lebensmittel-Lieferdienst (Quelle: Getty Images/Kritchanut)

Lebensmittel-Lieferdienst: Bei der Auswahl des richtigen Anbieters sollten Verbraucher sich vorab umfangreich informieren. (Quelle: Kritchanut/Getty Images)

Die Organisation Foodwatch hat eine Reihe von Online-Lebensmittelhändlern unter die Lupe genommen und auf ihre Tauglichkeit getestet. Verbraucher sollten sich vor dem Füllen des virtuellen Einkaufskorbs gut informieren.

Welche Anbieter gibt es?

Die Supermärkte Edeka und Rewe bieten online ein Vollsortiment an, seit dem vergangenen Jahr liefert auch Amazon Fresh Lebensmittel in einige Städten wie Berlin und Hamburg. Außerdem gibt es die Online-Märkte AllyouneedFresh und mytime mit einem Vollsortiment. Daneben existieren kleinere Anbieter für spezielle Produkte wie Müsli, Fleisch, Alkohol und Nahrungsmittel für Allergiker. Die Verbraucherzentrale Brandenburg identifizierte im vergangenen Jahr rund 180 Händler mit Sitz in Deutschland, die überregional frische Lebensmittel liefern.

Wie erkenne ich seriöse Händler?

Eine Orientierung bieten Gütesiegel, die den Kriterien der Initiative D21 entsprechen. Die vier Siegel können erworben werden, wenn sich die Online-Händler bei der örtlichen Behörde für Lebensmittelüberwachung registrieren, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erklärt. Verbraucherschützer raten außerdem dazu, das Impressum der Seite auf vollständige Adressen zu prüfen und zu schauen, ob die Produkte Angaben zu Inhalt, Größe, Preis und Herkunft enthalten.

Was gibt es bei Lieferung und Qualität zu beachten?

Nutzer haben ein frei wählbares Zeitfenster von mehreren Stunden für die Lieferung – einige liefern bei der Bestellung noch am selben Tag. Verbraucherschützer raten zu kritischen Blicken: Kunden sollten bei der Lieferung auch wirklich zu Hause sein – andernfalls kann es passieren, dass die Lieferung zurückgeht oder die Post sie einlagert. Außerdem sollten sie prüfen, ob die Lieferung vollständig und unversehrt ist und ob gekühlte Produkte wirklich kühl ankommen. Zu warme Produkte können schnell verderben.

Welche Kosten fallen an?

Zwar kosten die Artikel meist genauso viel wie im Supermarkt – jedoch fallen Liefergebühren und mitunter zusätzliche Gebühren an, wenn die Produkte gekühlt werden müssen.

Viele Anbieter werben mit Rabatten: Bei Edeka entfallen bei einem Mindestbestellwert von 75 Euro die Versandkosten, bei Amazon Fresh in Berlin ab 40 Euro und in München ab 50 Euro – dort gibt es aber einen Monatsbeitrag und der Kunde muss Prime-Nutzer sein. Rewe bietet Neukunden die erste Lieferung kostenlos an. Mytime hat eine feste Liefergebühr, dafür aber keinen Mindestbestellwert. Die Dienste sollten mindestens eine kostenlose Bezahlvariante anbieten.

Was sagt die Umwelt?

Viel Plastik- und Papiermüll gelten als großer Minuspunkt bei Lebensmittellieferungen. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den in Großstädten liefernden Anbietern mit einem eigenen Lieferdienst und den deutschlandweit mit Paketdienstleistern versendeten Produkten. Mytime hinterlässt etwa bei der Bestellung eines Warenkorbs mehrere Pappkartons, Styroporboxen, Folie und Trockeneis. Anbieter wie Rewe und Edeka kommen fast nur mit Papiertüten aus. Darüber hinaus belasten auch die Lieferungen selbst, etwa in Form von Autoabgasen, die Umwelt.

Was gibt es bei Reklamationen zu beachten?

Für frische und schnell verderbliche Lebensmittel gibt es kein Rückgabe- und Widerrufsrecht, bei Mängeln muss der Händler aber Ersatzware liefern oder den Kaufpreis erstatten. Ansonsten gelten für Lebensmittel, die im Internet gekauft werden, dieselben Rückgabe- und Widerrufsrechte wie für alle anderen Produkte. Verbraucher sollten die Ware daher direkt bei Erhalt prüfen und gegebenenfalls sofort beim Lieferdienst reklamieren.

Was ist mit meinen Daten?

Das Online-Shopping lässt wie viele Kundenkarten genaue Rückschlüsse auf das Verbraucherverhalten zu. Foodwatch verweist zudem auf den Einsatz von Trackern, die das Surfverhalten ausspähen und dann gezielt Werbung auf anderen Seiten schalten. Außerdem wird bei vielen Anbietern das Geburtsdatum erhoben, obwohl dies nur bei Bonitätsprüfungen erforderlich ist.

Verwendete Quellen:
  • afp

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