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Masernwelle in Berlin: Babys sollen zuhause bleiben

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Nestschutz reicht nicht gegen Masern  

Berliner Babys sollen zuhause bleiben

01.03.2015, 11:36 Uhr | dpa

Masernwelle in Berlin: Babys sollen zuhause bleiben. Masern: In den ersten Monaten sind Säuglinge durch den Nestschutz vor vielen Krankheiten geschützt - aber nicht ausreichend vor Masern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In den ersten Monaten sind Säuglinge durch den Nestschutz vor vielen Krankheiten geschützt - aber nicht ausreichend vor Masern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kinderärzte sind alarmiert über die Masernwelle in Berlin. "Wir raten Eltern davon ab, mit Säuglingen in Berlin in die Öffentlichkeit zu gehen", sagte Sean Monks, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Die Ansteckungsgefahr sei im Moment zu groß. Der Nestschutz von neugeborenen Babys hält nicht lange genug vor.

Für Säuglinge, die an Masern erkranken, bestehe das Risiko, an einer chronischen Maserngehirnhautentzündung (SSPE) zu erkranken. Auch wenn diese Fälle sehr selten seien, führe die Komplikation später immer zum Tod, sagte Monks. "Das ist eine vermeidbare Erkrankung."

Nach den jüngsten Daten des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales sind seit dem Beginn des Ausbruchs im Oktober 54 Kinder unter einem Jahr an Masern erkrankt. Insgesamt gab es in allen Altersgruppen mehr als 630 gemeldete Fälle. Rund ein Viertel der Patienten kam wegen der Schwere der Infektion ins Krankenhaus. Ein nicht geimpftes Kleinkind starb vergangene Woche an der Infektion.

Nicht auf den Nestschutz verlassen

Säuglinge ungeimpfter Mütter hätten bis zur ersten Masernimpfung, die in der Regel ab dem elften Monat gespritzt wird, keinen Schutz vor Masern, betonte Monks. Das Robert-Koch-Institut weißt darauf hin: "Die Mutter kann nur Antikörper gegen Krankheiten weitergeben, die sie selbst durchgemacht hat oder gegen die sie geimpft wurde." Doch selbst bei Babys von Müttern, die gegen Masern geimpft sind, gebe es mit dem Abflauen des Nestschutzes rund ab dem fünften Monat eine mehrmonatige Lücke im Masernschutz, erklärt Monk.

Nach Angaben der Ständigen Impfkommission können Kinder auch schon ab dem neunten Monat gegen Masern geimpft werden. Für jüngere Kinder sei der Impfstoff jedoch nicht zugelassen.

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