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Foodwatch warnt: Babylebensmittel mit Arsen belastet

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Foodwatch warnt: Babyessen aus Reis ist oft mit Arsen belastet

08.12.2017, 08:55 Uhr | AFP

Foodwatch warnt: Babylebensmittel mit Arsen belastet. Baby eating a cookie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/bukharova)

Reiswaffeln sind häufig stark mit Arsen belastet und nicht für Babys geeignet. (Symbolbild) (Quelle: bukharova/Thinkstock by Getty-Images)

Ob Reiswaffeln, Brei auf Reisbasis oder Reisflocken: In diesen Produkten für Kleinkinder steckt meist relativ viel Reis. Doch dieser ist teilweise stark mit Arsen belastet. Welche Produkte sollten Sie meiden?

Krebserregendes anorganisches Arsen nachgewiesen

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat Hersteller von Babynahrungsmitteln aus Reis dazu aufgerufen, die Belastung mit Arsen in ihren Produkten zu minimieren. Bei einem Labortest von Reisflocken und Reiswaffeln sei in allen untersuchten Proben krebserregendes anorganisches Arsen nachgewiesen worden, teilt Foodwatch mit. Einige Produkte seien dabei deutlich stärker belastet gewesen als andere.

Diese Produkte sollten Sie meiden

Foodwatch zufolge enthielt eine Probe des Produkts "Bio-Babybrei Reisflocken" des Herstellers Holle fast viermal so viel Arsen wie der "Sun Baby Bio Reisbrei" von Sunval. Die "Hipp Apfel Reiswaffeln" waren demnach fast dreimal so stark belastet wie die "Reiswaffeln Apfel-Mango" der Hipp-Tochterfirma Bebivita. Zwar lasse sich bei Reis eine Arsen-Belastung nicht gänzlich vermeiden, erklärt die Verbraucherorganisation. Die deutlichen Unterschiede zeigten jedoch, dass es die Hersteller selbst in der Hand hätten, die Belastung zu minimieren.

"Babys und Kleinkinder müssen vor krebserregenden Stoffen wie anorganischem Arsen bestmöglich geschützt werden", fordert Johannes Heeg von Foodwatch. Es sei "inakzeptabel, dass einige Produkte drei- bis viermal so viel Arsen enthalten wie andere", kritisiert er.

Besonders Reis ist stark mit Arsen belastet

Arsen ist von Natur aus in der Erdkruste vorhanden. Über das Grundwasser kann das chemische Element ins Trinkwasser gelangen und von Pflanzen aufgenommen werden. Reis nimmt besonders viel Arsen auf. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge gibt es für das als krebsauslösend klassifizierte anorganische Arsen keine sicheren Aufnahmemengen. Deshalb vertritt das Institut die Auffassung, dass die Hersteller die Belastung so niedrig wie möglich halten sollen.

Was Sie tun können

Eltern empfiehlt das BfR, Lebensmittel aus Reis wie Reiswaffeln oder Reisbrei nur in Maßen zu geben und mit reisfreien Produkten abzuwechseln. Reis solle dennoch weiterhin Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Foodwatch forderte die Hersteller auf, auf der Verpackung über die Verzehrempfehlung des BfR zu informieren.

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