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Eltern setzen Erstgeborene unter Druck

24.07.2009, 08:53 Uhr | dapd

Geschwister. Drei Geschwister

Mütter glaube, dass Erstgeborene erfolgreicher werden, aber auch weniger Spaß haben. (Bild: Imago)

Eltern setzen das erstgeborene Kind stärker unter Druck als dessen Geschwister. Das berichtet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unter Berufung auf eine britische Umfrage bei fast 10.000 Müttern. Demnach erwarten die meisten Mütter, dass das älteste Kind am erfolgreichsten in seinem beruflichen Werdegang sein wird. Und weil sie in die Erstgeborenen die größten Erwartungen setzen, üben sie auch besonders hohen Druck auf sie aus, wie die Experten vermuten.

Erfolg im Beruf?

Insgesamt glaubten 77 Prozent der befragten Mütter an einen Einfluss der Geburtenreihenfolge auf die Entwicklung eines Menschen. In der Studie wurden sie außerdem gefragt, für welches Kind sie mit den besten beruflichen Zukunftsaussichten rechnen. 35 Prozent rechneten mit den besten Chancen für ihr Erstgeborenes Kind, 15 Prozent glaubten dies von ihrem jüngsten Kind und nur sechs Prozent der Mütter glaubten, ihre mittleres Kind habe die besten Zukunftsaussichten.

Erwartungen überdenken

Zugleich identifizieren sich Eltern der Studie zufolge am meisten mit dem ältesten Kind und projizieren auch ihre eigenen Lebenserwartungen auf den Nachwuchs. "Ein wichtiger Hinweis dieser Umfrage lautet also: Eltern sollten ihre eigenen Erwartungen an ihre Kinder überdenken und vermeiden, ihre Lebensziele auf ein Kind zu übertragen", sagt die Kinderärztin Monika Niehaus. Förderung sollte an die individuellen Bedürfnisse des Kindes angepasst sein: "Denn je größer der Druck, desto höher wird das Risiko, dass das Kind ängstlich und depressiv wird."

Glücklich im Leben?

Im Gegensatz zu ihren Annahmen über die Zukunftschancen ihrer Kinder, glauben Mütter, dass ihre ältesten Kinder wahrscheinlich weniger Spaß im Leben haben werden als ihre Brüder und Schwestern. Nur sieben Prozent glaubten, es habe die größeren Chancen, Spaß im Leben zu haben. Immerhin 35 Prozent glaubten dies von ihren jüngsten Kinder.

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