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Taschengeld: Mädchen bekommen weniger als Jungs

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Taschengeld  

Mädchen bekommen deutlich weniger Taschengeld

03.12.2009, 11:31 Uhr | rev; sca, dapd

Taschengeld: Mädchen bekommen weniger als Jungs. Mädchen bekommen deutlich weniger Taschengeld als Jungs.

Mädchen bekommen deutlich weniger Taschengeld als Jungs. (Bild: Imago)

Nicht nur im Berufsleben wird das weibliche Geschlecht finanziell häufig benachteiligt: Mädchen bekommen in Deutschland auch weniger Taschengeld als Jungs. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten LBS-Kinderbarometer hervor. Danach müssen Mädchen im Alter zwischen neun und 14 Jahren durchschnittlich mit 16,03 Euro monatlich auskommen. Ihre männlichen Altersgenossen haben 19,08 Euro zur Verfügung. Der Trend zur Benachteiligung der Mädchen ziehe sich durch alle Milieus und Regionen, sagte LBS-Sprecherin Catharina Niedermeier.

So verdienen sich Kinder was dazu

Viele Jugendliche sehen ihr Taschengeld der Umfrage zufolge als zu gering an. Fast zwei Drittel gaben bei der Befragung an, sich deshalb nebenher etwas dazu zu verdienen. In jungen Jahren sind gute Noten, Hilfe im Haushalt oder die Unterstützung von Verwandten Einnahmequellen genug. Später kommen andere Tätigkeiten hinzu. Bei Mädchen liegt Babysitten weit vorne, Jungen ziehen Autowaschen und Rasen mähen vor. Je älter die Kinder werden, desto häufiger und regelmäßiger verdienten sie bereits ihr eigenes Geld, heißt es in der Untersuchung. Für das LBS-Kinderbarometer Deutschland wurden vom "PROSOZ ProKids-Institut Herten" bundesweit etwa 10.000 Kinder im Alter zwischen neun bis 14 Jahren befragt.

Taschengeld - wieso eigentlich?

Warum sollten Kinder überhaupt Taschengeld bekommen? Es ist sinnvoll, wenn sie früh den Umgang mit Geld üben. Im Hinblick auf die Finanzen im späteren Leben kann der Umgang mit Taschengeld eine wichtige Lektion für Kinder sein. Sie lernen, was teuer und billig ist, machen die Erfahrung, dass Geld schnell ausgegeben sein kann, wenn man es sich nicht einteilt und lernen Entscheidungen zu treffen: Ist eine Anschaffung sinnvoll und nötig oder nicht? "Frühes Taschengeld garantiert zwar nicht, dass sie als Jugendliche nicht auch mal Fehler machen, aber die Anfälligkeit dafür sinkt durch den rechtzeitigen Umgang mit frei verfügbarem Geld enorm“, sagt Jörg Lampmann, Leiter einer Erziehungsberatungsstelle in Hamburg im Gespräch mit welt.de. Der Übungseffekt tritt aber nur ein, wenn Eltern wichtige Regeln einhalten.

Betrag festlegen und dann konsequent bleiben

Ältere Kindergartenkinder ab vier oder fünf Jahren sollten circa 50 Cent Taschengeld erhalten, mit dem sie zum Beispiel Süßes, ein Eis im Sommer oder kleine Spielsachen finanzieren. Die Beträge sollten dann langsam steigen. Bei der Einschulung sollten es dann bereits 1,50 Euro bis zwei Euro pro Woche sein. Mit zehn Jahren empfehlen Experten einen monatlichen Betrag von etwa 12,50 Euro festzulegen. Bei Jugendlichen kann man "beispielsweise eine bestimmte Summe im Monat in eine Dose stecken, von der sie sich Hosen und Pullover kaufen dürfen. Im Geschäft kann das Kind dann frei entscheiden: Möchte ich lieber zwei günstige Hosen oder einen etwas teureren Pullover kaufen?", verdeutlicht König. Man müsse dann allerdings auch damit umgehen können, dass das Kind einen Winter lang in der Sommerjacke herumläuft, weil es sich im Herbst lieber eine Markenjeans leisten wollte. Die deutschen Jugendämter empfehlen folgende Beträge:

AlterTaschengeld
4 - 5 Jahre50 Cent wöchentlich
6 - 7 Jahre1,50 bis 2 Euro wöchentlich
8 - 9 Jahre2 bis 2,50 Euro wöchentlich
10 -11 Jahre13 bis 15 Euro monatlich
12 -13 Jahre18 bis 20 Euro monatlich
14 -15 Jahre23 bis 26 Euro monatlich
16 -17 Jahre32 bis 42 Euro monatlich
18 Jahre62 Euro monatlich

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