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Karriere: Für Frauen zählt Dauer der Betriebszugehörigkeit

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Karriere  

Für Frauen zählt Dauer der Betriebszugehörigkeit

04.06.2009, 11:47 Uhr | iri, dpa

Karriere: Für Frauen zählt Dauer der Betriebszugehörigkeit. Typische Frauenberufe bieten schlechtere Aufstiegschancen.

Typische Frauenberufe bieten schlechtere Aufstiegschancen. (Bild: Archiv)

Bei der Karriere spielt für Frauen die Dauer ihrer Betriebs- zugehörigkeit eine wichtige Rolle. Während Männer eher schon als Führungskraft ein- gestellt werden oder schneller eine hohe Position erreichen, müssten sich Frauen länger hocharbeiten, teilt das Deutsche Institut für Wirtschafts- forschung (DIW) in Berlin mit.

Frauen haben im Dienstleistungsbereich bessere Chancen

Für Frauen steige die Chance, in Führungspositionen zu gelangen, wenn sie außerhalb des produzierenden Gewerbes arbeiten. Denn dort dominierten männliche Chefs. Bei den sonstigen Dienstleistungen wie dem Kredit- und Versicherungsgewerbe, Immobilien und Rechtsberatung, seien dagegen vergleichsweise viele Frauen in Führungspositionen.

Schlechtere Aufstiegschancen in typischen Frauenberufen

Ein Irrglaube sei, dass Frauen in typischen Frauenberufen leichter aufsteigen. Stattdessen sinken laut DIW die Karrieremöglichkeiten in einem Beruf mit zunehmendem Frauenanteil - und zwar für Frauen stärker als für Männer. Typische Frauenberufe bieten demnach nicht nur insgesamt schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten als Männerberufe. Selbst hier würden Frauen offenbar weniger Leitungskompetenzen zugesprochen als Männern, berichtet das DIW.

Jüngere Frauen haben häufiger Führungsposition als ältere

Jüngere Frauen sitzen noch relativ häufig in Führungspositionen: 2007 waren dem DIW zufolge 43 Prozent der Führungskräfte im Alter zwischen 18 und 35 Jahren Frauen. Dies ändert sich in der Gruppe der 36- bis 44-Jährigen deutlich: Hier lag ihr Anteil bei 22 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die sich in der Familienphase verschlechternden Karrierechancen von Frauen.

Ehe und Kinder nur für Männer karrierefördernd

Tatsächlich seien Ehe und Kinder nur für Männer karrierefördernd, erläutern die Wirtschaftsforscher. So steige für Ehemänner und Väter die Wahrscheinlichkeit, eine Führungsposition innezuhaben. Singles und Kinderlose erreichten diese seltener. Mutter zu sein stelle dagegen einen Wettbewerbsnachteil dar. Darüber hinaus zeige sich, dass in einer festen Partnerschaft lebende, aber unverheiratete Frauen häufiger in Führungspositionen sitzen als weibliche Singles und Ehefrauen. Nach Ansicht des Instituts ist davon auszugehen, dass in unverheirateten Partnerschaften die traditionellen Geschlechterrollen weniger stark festgelegt sind als in der Ehe und Frauen dort mehr Unterstützung durch ihren Partner erfahren.

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