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Kinder suchen Trost bei Fernsehen und Computern

22.06.2009, 10:35 Uhr | iri, dpa

Fast jedes fünfte Kind sucht Trost beim Fernsehen oder Computerspiel.Fast jedes fünfte Kind sucht Trost beim Fernsehen oder Computerspiel. (Bild: Imago)Fast jedes fünfte Kind sucht Trost bei Fernsehen oder Computerspiel. Vor allem wer sich in der Familie weniger wohlfühlt oder in der Schule nicht so gut zurechtkommt, greift öfter zur Fernbedienung oder Computermaus. Auch Essen dient als Trostspender. Bei jedem dritten Kind stehen PC und Fernseher sogar im Kinderzimmer, wie das "LBS-Kinderbarometer 2009" ermittelte.

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Kinder fühlen sich gut

Das ProKids-Institut hat im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) im vergangenen Winter Meinungen und Einstellungen von 10.000 Neun- bis Vierzehnjährigen abgefragt. Laut LBS ist dies die bislang größte Untersuchung dieser Art. Demnach fühlen sich die Kinder in Deutschland insgesamt gut.

Medienbildung ist reformbedürftig

Wie die Befragung zeigte, wird der Kinderalltag immer stärker von der Mediennutzung bestimmt. Dies "ist Teil der Lebenswirklichkeit", sagte Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu der Studie. Hellhörig müsse man aber werden, wenn die virtuelle Welt Ersatzfunktionen übernehme. Der Pädagoge und Familienforscher Wassilios Fthenakis hält die Bildungskonzepte für dringend reformbedürftig. "Die Medienbildung ist das Stiefkind des Bildungssystems."



Fast die Hälfte der Befragten hat eigenen PC und /oder Fernseher

Der Studie zufolge haben nur fünf beziehungsweise neun Prozent der Kinder keinen Zugriff auf einen PC oder Fernseher. Je älter die Kinder sind, desto häufiger besitzen sie eigene Geräte. Ab der siebten Klasse haben 44 Prozent der Kinder einen eigenen Fernseher und 45 Prozent einen eigenen Computer. 31 Prozent verfügen zudem über einen eigenen Internetzugang. Nur 16 Prozent der Kinder haben den Eindruck, am PC auch etwas Nützliches zu lernen. Speziell für ihre Altersgruppe produzierte Nachrichtensendungen finden 32 Prozent eher langweilig, aber ebenso viele meist interessant.

Gemeinsames Fernsehen ist fester Bestandteil des Familienlebens

Was Kinder im Fernsehen sehen, ist in den Familien meist kein Thema. Fast 60 Prozent reden mit ihren Eltern nur selten oder nie darüber. Allerdings ist in drei von vier Familien das gemeinsame Fernsehen fester Bestandteil des häuslichen Lebens.

Probleme mit den Hausaufgaben als Folge

Je mehr Zeit Kinder mit Computerspielen oder vor dem Fernseher verbringen, desto häufiger haben sie Probleme mit ihren Hausaufgaben. Mehr als ein Fünftel kommt in der Schule nicht gut zurecht. Mit zunehmendem Alter werden es mehr. 14 Prozent der Kinder erleben häufig Überforderung, Kinder ausländischer Herkunft doppelt so häufig wie Kinder ohne Migrationshintergrund.

Mit dem Alter sinkt das Wohlbefinden

Auf die Frage nach ihrem Wohlbefinden antworteten die meisten Kinder mit "eher gut" bis "gut". Sieben Prozent fühlten sich nicht wohl. Kinder Alleinerziehender sowie Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder von Arbeitslosen haben ein geringeres Wohlbefinden. Generell sinkt mit steigendem Alter das allgemeine, familiäre und schulische Wohlbefinden der Kinder deutlich.

Jedes zehnte Kind ist Einzelkind

Der Untersuchung zufolge ist jedes zehnte Kind ein Einzelkind. Bei gut einem Fünftel sind die Eltern getrennt. Jedes vierte Kind ist ausländischer Herkunft, wobei nur ein Fünftel von ihnen noch im Ausland geboren ist.

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