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Gesundheitsrisiko Gaming: Kinder-Verletzungen haben sich geändert

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Gesundheitsrisiko Gaming

29.01.2010, 10:37 Uhr

Zwei Mädchen am Notebook.Anderes Spielen, andere Verletzungen: Weniger Outdoor-Verletzungen. (Bild: Imago)Keine aufgeschürften Knie, dafür Gelenkschmerzen: Die Verletzungen bei Kindern haben sich geändert. Grund dafür: Die Kids verbringen weniger Zeit mit Outdoor-Aktivitäten, dafür mehr mit Videospielen, vor Computer und Konsole. #


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Weniger traditionelle Kinder-Verletzungen

Über die positiven wie negativen Auswirkungen von Computerspielen auf die Gesundheit lässt sich bekanntlich streiten. Sowohl physisch als auch psychisch werden Games gleichermaßen förderliche wie schädliche Effekte zugeschrieben. Ein Beinahe-Gleichstand bei gesundheitlichen Folgen von Gaming zeichnet sich auch in der jüngsten Statistik ab, die britische und US-Medien verbreiten. Dieser zufolge haben sich die Risiken und Gefahrenquellen im Videospiel-Alltag von Kindern und Jugendlichen in die Wohnzimmer verlagert, während "traditionelle" Outdoor-Verletzungen im Rückzug sind.

Mehr Schäden durch Konsolen

Seit 2002 soll die Häufigkeit gesundheitlicher Schäden durch Konsolenspiele um rund 60 Prozent gestiegen sein. Zu den gängigsten Folgen zählen angespannte Daumen oder Handgelenksprobleme. Bei der Nintendo-Konsole Wii haben sich kleinere Verletzungen und Schmerzen an Schultern, Knien oder Gelenken sogar als "Markenzeichen" etabliert. "Ernst zu nehmende Verletzungen durch Computerspiele haben sich uns bisher nicht erschlossen. Dennoch sollte man mit Bedacht spielen und Pausen einlegen", meint Stefan Baloh, Präsident des eSport Verbandes Österreich (esvö). Für Vielspieler eignen sich dem Experten zufolge spezielle Trainingsmethoden.

Weniger Outdoor-Verletzungen

Outdoor-Verletzungen, die sich Kinder unter 16 Jahren traditionellerweise etwa beim Klettern auf Bäume zuziehen, sollen anders als die Gaming-Folgen in den vergangenen Jahren um die Hälfte seltener geworden sein, so die Statistik. "Die Gefahren im Outdoor-Bereich unterscheiden sich grundlegend von den Risiken durch Videospiele. Insofern hinkt auch der Vergleich der Verletzungen", betont Baloh. Der Statistik zufolge sind aber Outdoor-Aktivitäten, Bewegung und Sport bei Jugendlichen im Vergleich zu Videospielen rückläufig. "Wir verbinden jedoch Games mit Aktivität", schließt Baloh.


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