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Terror in Russland: Geheimdienst FSB will mit Cartoons Kinder für die Terror-Gefahr sensibilisieren

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Terror  

Russlands Geheimdienst macht Kinder mit Cartoons auf Terror aufmerksam

26.11.2010, 08:45 Uhr | dpa

Terror in Russland: Geheimdienst FSB will mit Cartoons Kinder für die Terror-Gefahr sensibilisieren. Terror-Bekämpfung in Russland: Geheimdienst FSB sensibilisiert Kinder mit Cartoons.

Russland kämpft auch mit Cartoons gegen den Terror. (Bild: afp) (Quelle: imago)

Nach den jüngsten Terrorwarnungen in Deutschland findet das besonnene und unaufgeregte Vorgehen von Innenminister Thomas de Maiziere auch über die Parteigrenzen hinweg große Anerkennung. Der russische Geheimdienst FSB hält Zurückhaltung im Anti-Terror-Kampf aber offenbar für das falsche Mittel. Schon Kinder sollen für die terroristische Bedrohung sensibilisiert werden.

Drastische Trickfilme sollen Kinder für Terror-Gefahr sensibilisieren

Mit drastischen Zeichentrickfilmen extra für Kinder warnt der russische Inlandsgeheimdienst FSB vor Terrorgefahr im größten Land der Erde. Die etwa 30 Sekunden langen Propagandastreifen zeigen zum Beispiel einen Bombenanschlag und sind mit dramatischer Musik unterlegt. Zudem ruft eine Stimme Kinder in Versform dazu auf, alles Verdächtige sofort zu melden. "Wir sind keine Meister des Trickfilms, finden die Clips aber gelungen", sagte ein FSB-Mitarbeiter.

In einem der insgesamt fünf Clips findet ein Junge eine herrenlose Handtasche und bringt sie trotz eines verdächtigen Tickens mit nach Hause. Dann wird der Bildschirm dunkel, und der Sprecher sagt unheilvoll: "Wir zeigen besser nicht, was passiert ist." Direkt danach ist ein Kind zu sehen, das Passanten vor einem verdächtigen Paket warnt. Der Junge bekommt eine Medaille.

Kritiker: Kinder werden durch Anti-Terror-Cartoons eingeschüchtert

Die Geheimdienstzentrale in Moskau lobte die Initiative der örtlichen FSB-Stellen in Nowosibirsk und Wolgograd, die die Filme entworfen hatten. Dagegen warnten Psychologen davor, dass die Clips Kinder einschüchtern könnten. Auch die Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" berichtet von Protesten gegen die Cartoons. Die Streifen könnten Kinder zur Denunzierung ermuntern, hieß es dort von Seiten der Kritiker.

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