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Film fordert Migrantenkinder auf: "Sprich mit!"

04.03.2011, 16:41 Uhr | dpa

Film fordert Migrantenkinder auf: "Sprich mit!". Der elfjährige Kaan Aydogdu ist bekannt aus dem Film "Almanya - Willkommen in Deutschland". (Foto: imago)

Der elfjährige Kaan Aydogdu ist bekannt aus dem Film "Almanya - Willkommen in Deutschland". (Foto: concorde) (Quelle: imago)

Ein neuer Film soll bei Migrantenkindern die Lust am Erlernen der deutschen Sprache wecken. Schauspieler wie Hannah Herzsprung, Clemens Schick und Elyas M'Barek engagieren sich für das Berliner Integrationsprojekt "Sprich mit!" und verzichteten auf ihre Gage. Die Hauptrolle in diesem 45-minütigen Film spielt der elf Jahre alte Kaan Aydogdu, der gerade auf der Berlinale in der Gastarbeiterkomödie "Almanya - Willkommen in Deutschland" zu sehen war.

"Wichtiges Zeichen für türkische Migranten"

Projektpatin ist die Ehefrau des türkischen Botschafters, Yildiz Grönlund-Acet. "Das ist ein wichtiges Zeichen für die türkischen Migranten", sagte die Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU). Der Film handelt von einem Jungen, der seinen Vater in der Berliner City verliert und hilflos ist, weil er die deutsche Sprache nicht kann. Schritt für Schritt lernt der kleine Elias von hilfsbereiten Menschen die Sprache - zum Beispiel, sich vorzustellen, die Zahlen und das Alphabet.

Beherrschung der Sprache ist wichtig 

"Durch die Geschichte kann man die Notwendigkeit des Spracherwerbs darstellen", erklärte Produzent Christopher Zwickler am Donnerstag. Und andere Kinder könnten sich so vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man kein Deutsch beherrscht. Der Film ist für Schulen, Kindertagesstätten und Elternvereine gedacht.

Beitrag zur Integrationsdebatte

Einen klassischen Lehrfilm wollten Zwickler und seine Kollegin Julia Lischinski nicht drehen. Sie seien durch die Integrationsdebatte auf die Idee gekommen und hätten sich gefragt: "Was können wir für einen Beitrag leisten?" Das Konzept sei in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Schulleitern aus Berlin-Neukölln entwickelt worden.

Kritik am türkischen Ministerpräsidenten 

Das Thema ist auch durch einen umstrittenen Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan aktuell geworden. Dieser hatte am Sonntag bei einem Auftritt in Köln gesagt: "Unsere Kinder müssen Deutsch lernen, aber sie müssen erst Türkisch lernen." Das hatte in der Union und FDP heftige Kritik ausgelöst.

 

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