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Kinderfeindlichkeit im Alltag: Barrieren und Geschimpfe

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Kinderfeindlichkeit im Alltag

02.08.2012, 15:41 Uhr | mmh, t-online.de

Kinderfeindlichkeit im Alltag: Barrieren und Geschimpfe. Alltag mit Kindern: Wie kinderfeindlich ist unser Land? (Quelle: imago)

Alltag mit Kindern: Wie kinderfeindlich ist unser Land? (Quelle: imago)

Ist Deutschland kinderfreundlich? Ein großes Thema! Eine große Frage. Die Geburtenrate sagt nein. Doch wo spüren die kleinen Wichte eigentlich im Alltag, ob sie willkommen oder unerwünscht sind? Was beeinflusst das Klima, in dem sich Eltern und Familien geborgen oder gestresst fühlen? Wir haben uns mal in der eigenen Umgebung umgesehen.

Wo und wann finden Sie unser Land kinderfeindlich? Welche Situationen sind für Sie als Eltern eine Herausforderung? Welche Barrieren kennen Sie? Stimmen Sie ab und nutzen Sie die Kommentarfunktion.

Wenn der Nachbar kinderfeindlich ist

Lieber leise sein im Hausflur und draußen im Garten bloß nicht zu laut kreischen - viele Bundesbürger geben ihrem Nachwuchs vor dem Spielen solche oder ähnliche Hinweise mit auf den Weg. Und das offenbar aus gutem Grund: Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von "Baby und Familie" hält jeder fünfte Befragte mit Kindern bis 15 Jahre im Haushalt (20,6 Prozent) einige seiner Nachbarn für ausgesprochen "kinderfeindlich". Einige dieser Befragten (8,7 Prozent) hatten wegen Kinderlärm auch schon richtig Streit mit den Nachbarn. 2.084 Männern und Frauen ab 14 Jahren, darunter 527 Befragte mit Kindern bis 15 Jahren im Haushalt ließ das Magazin dazu befragen.

Die Barrieren im Alltag

Es ist nicht nur der Streit um Lärm mit den Nachbarn. Im Alltag begegnen Eltern zahlreiche Hürden, Barrieren, Gedankenlosigkeiten und Feindseligkeiten, die das Leben als Familie so schwer machen.

Immer wieder schreiben wir hier über Aufreger, über Situationen und Aktionen, die kinderfeindlich sind, über Restaurants, die keine stillenden Mütter dulden, über Busfahrer, die Mutter und Kind aus dem Bus werfen, weil sich Fahrgäste über das "Geschrei" beschweren, über fehlende Krippenplätze. Doch Kinderfeindlichkeit zieht sich auch durch den Alltag.

Und das begegnet uns im Alltag:

  • Auto-Raserei im Wohngebiet
  • Bierflaschen und Glassplitter auf dem Spielplatz
  • Fehlende Krippenplätze
  • Keine Betreuung für Schulkinder
  • Schlechte Bezahlung für ErzieherInnen
  • Kaputte Aufzüge und Rolltreppen auf Bahnhöfen
  • Nachbarn, die spielende Kinder als lästige Lärmquelle sehen
  • Fehlende Rückzugsräume zum Stillen und Wickeln
  • Kaputte Schulgebäude, kein Geld für Sanierung
  • Barrieren, Stufen, zugeparkte Gehwege
  • Konsumterror

Politik, Mitmenschen, das ganze Land

Als wir in einem früheren Artikel gefragt hatten, "Halten Sie Deutschland für kinderfeindlich?" antworteten rund 23.000 Leser. 37,4 Prozent sagen eindeutig "ja", unser Land ist kinderfeindlich. "Nicht das ganze Land - aber die aktuelle Politik ist kinderfeindlich", meinen 19,2 Prozent und 37, 2 Prozent halten "einige Menschen" für kinderfeindlich.

Die meisten Hürden sind überwindbar, außerdem gibt es zahlreiche hilfsbereite Menschen, doch es nervt einfach, vieles ist gedankenlos und rücksichtslos, wie rasende Autofahrer. Fehler im System dagegen - wie keine Krippenplätze schaffen, aber Vollzeit-Arbeit fordern - sind echte Aufreger. Und trotzdem: Das Leben mit Kindern ist schön.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
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