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Staatliche Förderung: Verbreitete Unkenntnis über Familienleistungen

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Familien wissen zu wenig über staatliche Familienleistungen

31.08.2012, 11:36 Uhr | AFP, dapd

Staatliche Förderung: Verbreitete Unkenntnis über Familienleistungen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Familien in Deutschland könnten noch mehr staatliche Unterstützung nutzen, wenn sie davon wüssten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zuschuss zur Kinderkrippe? Pflegeversicherung? Elterngeld? Bei vielen Familien in Deutschland herrscht offenbar Unklarheit über den Umfang der staatlichen Förderleistungen. Das geht aus einem Bericht des Familienministeriums hervor. Wo sich viele Familien geld durch die Lappen gehen lassen.

Familien wissen wenig über staatliche Förderleistungen

Offensichtlich lassen auch viele Eltern aus Unkenntnis Ansprüche verfallen. So weiß mehr als die Hälfte der Familien nichts davon, dass sie aufgrund ihrer Kinder geringere Beiträge an die Pflegeversicherung zahlen müssen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie beruft sich dabei auf einen ersten Teilbericht des Familienministeriums zu der für 2013 angekündigten "Evaluierung familienbezogener Leistungen".

Etwa 40 Prozent der Eltern wüssten nicht oder nur ungenau, wie stark Kinderkrippen staatlich bezuschusst werden. Generell sei das Wissen über Steuervorteile für Familien gering. So könnten viele den finanziellen Vorteil durch das Ehegattensplitting, das für den Staat mit jährlichen Kosten von rund 20 Milliarden Euro nach dem Kindergeld die zweitteuerste Maßnahme sei, nicht richtig einschätzen.

Deutsche sind zufrieden mit Familienförderung

Die Deutschen sind laut der Befragung von rund 9600 Menschen mehrheitlich zufrieden mit der Familienförderung. Beim Wissen über die steuerlichen Begünstigungen hapert es aber. So wisse nur rund die Hälfte der Bezieher "gut" über das Ehegattensplitting, Kinderfreibeträge oder die Absetzbarkeit der Kinderbetreuung Bescheid. Und nur jeder zweite Haushalt, der Geld für die Kinderbetreuung ausgibt, macht dies laut der Untersuchung auch steuerlich geltend.

Elterngeld bringt mehr Mütter zurück in den Job

Zudem ergab die Befragung der Zeitung zufolge, dass seit Einführung des Elterngeldes wesentlich mehr Mütter früher in den Beruf zurückkehren als zuvor. 40 Prozent der Mütter von zwei bis drei Jahre alten Kindern hätten innerhalb eines Jahres nach der Geburt wieder zu arbeiten begonnen, vor Einführung des Elterngeldes waren es nur 31 Prozent.

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