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Opa Langbein  

Weberknecht: Besonderheiten des bekannten Spinnentiers

28.08.2013, 16:53 Uhr | km (CF)

Äußerlich sieht der Weberknecht aus wie eine Spinne, dabei unterscheidet den langbeinigen Garten- und Garagenbewohner einiges von echten Spinnen. Er wird daher zu den Spinnentieren gezählt.

Weberknecht: Vertrauter Gartenbewohner

Der Weberknecht (Opiliones) hat viele Namen, zum Beispiel Schuster, Schneider, Opa Langbein oder Zimmermann. Das Spinnentier ist in Deutschland ein vertrauter Bekannter aus dem eigenen Garten, der Garage oder der Natur. Weltweit sind bislang etwa 4.000 Arten erfasst, die bis zu 22 Millimeter groß werden können. Die kleinsten Weberknechte messen in ihrer Körperlänge gerade einmal 2 Millimeter. Hierzulande kommen laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) etwa 40 Arten vor. Weberknechte haben einen runden, milbenartigen Körper und besonders lange, fragile Beine. Obwohl sie viele für Spinnen halten, gehören die Weberknechte nur zu den Spinnentieren. Von echten Spinnen unterscheidet sie einiges.

Besonderheiten des Weberknechts

Im Gegensatz zu den Spinnen verfügt der Weberknecht nicht über einen Vorder- und einen Hinterkörper, bei ihm sind die beiden Körperteile zusammen gewachsen. Der Weberknecht verfügt auch nicht über Spinndrüsen zur Herstellung von Fäden und Netzen oder über Giftdrüsen. Die Tiere verfügen allerdings über Stinkdrüsen, über die sie beim Angriff von Insekten oder Spinnen ein übel riechendes Sekret absondern, das je nach Konzentration für die Fressfeine lähmend bis tödlich wirken kann. Als Besonderheit gegenüber echten Spinnen kann auch die Tatsache gezählt werden, dass die männlichen Spinnentiere über einen Penis verfügen.

Beeindruckende Beine

Da Weberknechte keine Netze bauen können, sind sie bestens zu Fuß. Die langen acht Beine können bei einigen Weberknecht-Arten das 25-fache ihrer Körperlänge ausmachen. Die Beine können zudem aus bis zu 100 Einzelgliedern bestehen und sind dadurch extrem beweglich. Wie ein Lasso können die langen Beine so um Grashalme geschlungen werden und ermöglichen ein schnelles Fortkommen in Gräsern und Sträuchern. Der Weberknecht sucht seine Nahrung am Boden, meist sehr kleine oder tote Insekten. Obwohl Weberknechte Einzelgänger sind, bilden sie tagsüber gerne Ruhegemeinschaften mit bis zu mehreren Tausend Tieren. Auch die Winterruhe verbringen Weberknechte gerne in Gemeinschaft mit bis zu 70.000 Tieren. Eine kleine Störung genügt jedoch, um die unheimlich aussehende Masse auseinander zu treiben.

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