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Kindergeld, Unterhalt, Freibetrag: Das ändert sich 2016 für Familien

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Kindergeld, Unterhalt, Freibeträge  

Das ändert sich 2016 für Familien

21.12.2015, 13:18 Uhr | dpa, t-online.de

Kindergeld, Unterhalt, Freibetrag: Das ändert sich 2016 für Familien. Im neuen Jahr können Familien mit leichter steuerlicher Entlastung rechnen. (Quelle: imago/Westend61)

Im neuen Jahr können Familien mit leichter steuerlicher Entlastung rechnen. (Quelle: Westend61/imago)

Zum Jahreswechsel treten im Bereich Steuern und Finanzen viele Änderungen in Kraft. Wir haben zusammengefasst, was sich für Familien 2016 ändert.

Neues Jahr, neue Regelungen - wer sie kennt, profitiert unter Umständen von Erhöhungen und Freibeträgen oder erspart sich unnötigen Ärger. Das Kindergeld und der Kinderfreibetrag werden 2016 steigen. Außerdem wird für den Kindergeldbezug die Steuer-ID wichtiger denn je.

Kinderfreibetrag

Der Freibetrag wird 2016 auf 4608 Euro im Jahr angehoben. Der Kinderfreibetrag steigt um 96 Euro pro Kind, 48 Euro für jeden Elternteil. Dem Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) zufolge wirkt er sich vor allem bei höherem Einkommen steuermindernd aus. Der Freibetrag für Betreuung, Erziehung oder Ausbildung bleibt unverändert.

Die Summe der Freibeträge beträgt damit 2016 pro Kind und Jahr 7248 Euro.

Kindergeld

Um die geplante Änderung des Kindergeldes gab es viel Aufregung. Ab Januar 2016 muss den Familienkassen für jedes Kind und für den Elternteil, der das Kindergeld erhält, die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-IdNr) vorliegen. Das gilt unabhängig für das Geburtsjahr des Kindes.

Sollten die Steuer-Identifikationsnummern noch nicht bei der Familienkasse vorliegen, werden die Eltern im Lauf des Jahres 2016 von ihrer zuständigen Familienkasse kontaktiert, teilte die Bundesagentur mit. Deshalb sei es derzeit auch nicht nötig, die Steuer-IdNr anzugeben oder die Service-Rufnummern der Familienkasse anzurufen.

Das Kindergeld steigt ab 2016 um zwei Euro je Kind und Monat. Der Betrag für das erste und das zweite Kind beträgt damit monatlich jeweils 190 Euro, für das dritte Kind 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 221 Euro.

Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag für Geringverdiener steigt um 20 Euro auf 160 Euro.

Unterhalt

Wie viel Geld Trennungskindern zusteht, wird anhand der Düsseldorfer Tabelle geregelt. Ab Januar steigen je nach Alter des Kindes die Mindestunterhaltssätze.

Für Kinder bis zum fünften Lebensjahr erhöht sich der Mindestunterhalt um sieben auf 335 Euro. Sechs- bis Elfjährige haben Anspruch auf 384 Euro. das ist ein Plus von acht Euro. Zwölf- bis 17-Jährige bekommen mindestens 450 statt 440 Euro monatlich. Die Unterhaltssätze der höheren Einkommensgruppen steigen entsprechend gestaffelt.

Volljährige Kinder, die studieren und nicht bei ihren Eltern wohnen, haben künftig Anspruch auf 735 Euro statt bislang 670 Euro im Monat. Darin enthalten ist ein Wohnkostenanteil von 300 Euro.

Alle Informationen zur Düsseldorfer Tabelle 2016 finden Sie hier.

Unterhaltsrechner: Hier berechnen, wie viel Unterhalt Sie zahlen müssen 

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