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Intelligente Lichtsteuerung im Smart Home

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Smart Home  

Mit intelligenter Beleuchtung den Komfort steigern

08.03.2017, 16:55 Uhr | Axel Schoen

Intelligente Lichtsteuerung im Smart Home . Wohnzimmer mit intelligenter Beleuchtung (Symbolbild) (Quelle: imago)

Wohnzimmer mit intelligenter Beleuchtung (Symbolbild) (Quelle: imago)

Bewegungsmelder sind bekannt und bei der Außenbeleuchtung und in Treppenhäusern sehr beliebt. Interessanter ist eine mit dem Smart Home vernetzte Beleuchtung. Denn in einem intelligenten Zuhause können beispielsweise Heizung, Jalousien, Beleuchtung und Belüftung optimal aufeinander abgestimmt werden.

Die intelligenten Systeme sollten auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sein und neben einer Verbesserung des Komforts auch Energie sparen. Licht spielt eine wichtige Rolle im Alltag, durch Beleuchtung werden Stimmungen beeinflusst, also ob man sich wach und produktiv fühlt oder müde und abgespannt. Deswegen ist es wichtig, die Beleuchtung der gewünschten Situation anzupassen, so kann der Wohnkomfort erhöht werden und die Stimmung verbessert werden.

Smarte Lichtsteuerung

Eine intelligente Beleuchtung reagiert auch auf das Wetter. Bei intensivem Sonnenschein wird das Licht ausgeschaltet, Jalousien heruntergefahren, um beispielsweise eine Überhitzung der Räume zu verhindern. Parallel dazu wird die Heizung runtergeregelt, beziehungsweise die Belüftung aktiviert.

Lichtsimulation

Sensoren können sinnvoll in ein Smart Home integriert werden, um die Anwesenheit von Anwohnern zu simulieren und Einbrecher abzuschrecken. Im Smart Home erkennt das Haus, wenn seine Bewohner heimkehren und schaltet zum Beispiel gezielt die Beleuchtung an der Eingangspforte und der Haustür an.

Auch das Licht innen wird automatisch eingeschaltet, beispielsweise im Flur und im Wohnzimmer. Gleichzeitig wird die Lichttemperatur angepasst, abends in ein angenehmes gedämpftes Licht und morgens in ein helles aktivierendes Licht.

Gerade Kinder und ängstlichere Menschen fürchten sich, ein dunkles Haus zu betreten. Diese Angst kann ihnen in einem Smart Home genommen werden und ein Gefühl von Sicherheit vermittelt werden.

Energie sparen und Akzente setzen

Seit 2009 sind schrittweise die klassischen Glühbirnen aus dem Handel verschwunden. Die ersten Energiesparlampen verbreiteten oft kein angenehmes Licht und brauchten relativ lang, um volle Helligkeit zu erreichen. Auch LEDs stehen im Ruf, ein kühles und bläuliches Licht zu verbreiten.

Doch die Technik hat sich weiter entwickelt und besonders LEDs sind sehr sparsam und geben kaum Wärme ab. Durch ihre kompakte Bauweise lassen sich mit ihnen gezielt Lichtakzente setzen. Viele Lampen ermöglichen es, die Helligkeit zu dimmen und auch die Farbe des Lichtes zu ändern, um so eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Sensoren passen die Helligkeit selbständig an und helfen Energie zu sparen.

Drei Arten der Beleuchtung

  • Unter der Grundbeleuchtung versteht man die allgemeine und flächige Ausleuchtung des Raumes.
  • Die Platzbeleuchtung konzentriert sich auf einen bestimmten Bereich, etwa dem Esstisch und ist damit punktuell.
  • Mit dem Stimmungslicht  werden gezielt Akzente und Highlights gesetzt. 

In einem vernetzen Haus lassen sich verschiedene Szenarien festlegen und je nach Stimmung und Wettersituation abrufen.

Biorhythmus positiv beeinflussen

Licht spielt für die Steuerung der inneren Uhr eine wichtige Rolle. Lampen können diese Funktion unterstützen und so den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen.

Eine besondere Rolle spielen die Hormone Melatonin und Cortisol. Melatonin sorgt dafür, dass wir abends bei abnehmendem Licht müde werden und einschlafen.

Der Gegenspieler heißt Cortisol und bewirkt das Gegenteil und macht uns munter und lässt uns sicher besser konzentrieren. Menschen die nicht ausreichend Tageslicht erhalten, bei denen gerät der Hormonhaushalt durcheinander, die Konzentration lässt schon tagsüber nach und man fühlt sich müde und zerschlagen. Die Folgen können Kopfschmerzen, Schlafstörungen und sogar Depressionen sein.

Tageslicht

Das Tageslicht hat ein Spektrum von 5500 bis 10.000 Kelvin. Für Innenräume werden deswegen Lampen mit 6000 bis 8000 Kelvin empfohlen, die so dem natürlichen Licht entsprechen. Dieses Licht ist eher kühl und weiß. Das Licht am Abend ist dagegen ganz anders und eher warmweiß bei unter 3300 Kelvin.

Bei einem Smart Home kann die Farbtemperatur den natürlichen Verlauf des Tages wiederspiegeln und so für eine angenehme und natürliche Atmosphäre sorgen.

Wer will, kann außerdem die Farbe des Lichtes steuern, so wirkt Gelb beruhigend, Grün macht kreativ, violett sorgt für einen anregenden Effekt, Rot schafft eine gemütliche Atmosphäre und Blau eignet sich für das konzentrierte Arbeiten.

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